Hochschule Institute Medizin Institut für Biometrie und Registerforschung

Institut für Biometrie und Registerforschung

Biometrie ist die Anwendung von mathematischer Theorie und statistischen Methoden für die Erhebung, Auswertung und Interpretation von Daten lebender Organismen, im Besonderen aus Gesundheitswissenschaften und Medizin. Biometrie ist ein wichtiger Bestandteil biomedizinischer Forschung und ist essentiell zur Interpretation der Resultate von klinischen Studien.

Das Institut für Biometrie und Registerforschung entwickelt methodische und statistische Ansätze und wendet dies an auf Daten lebender Organismen um die Ursachen von Krankheiten sowie deren Prävention und Behandlung zu verstehen. Zusätzlich wird ein Registerforschungsprogramm etabliert, das alle Aspekte der Nutzung von Registern für die Forschung umfasst, einschließlich des Designs von Registern und von klinischen Studien mit Registerdaten, Methoden der Kopplung mehrerer Register und der Durchführung von klinischen Studien mit Registern.

Mitarbeiter des Instituts haben Expertise in Design und Auswertung von klinischen Beobachtungsstudien und bevölkerungsbezogenen Studien, einschliesslich der Modellierung und Prädiktion von Risiken für Spätfolgen der Krebsbehandlung, der Evaluation prädiktiver Marker für personalisierte Medizin, der Bewertung von Langzeitrisiken für die Gesundheit nach der Exposition mit ionisierender Strahlung für diagnostische und therapeutische Zwecke, des Designs von klinischen Studien mit Registerdaten, und der Synthese und Translation von Evidenz aus epidemiologischen Studien in Empfehlungen für individuelle Risikoabschätzung und klinische Praxis.

Das Institut arbeitet eng zusammen mit Klinikern und anderen Wissenschaftlern der Medizinischen Hochschule Brandenburg und darüber hinaus. Mitarbeiter des Instituts bringen ihre breite statistische und methodische Expertise auf einer Vielzahl von Gebieten der biomedizinischen Forschung ein, einschließlich des Designs, der Auswertung und Interpretation medizinischer Studien.

Daneben bietet das Institut Lehrveranstaltungen in medizinischer Statistik und anderen Themen an für Studierende der Medizinischen Hochschule Brandenburg. Diese Veranstaltungen beinhalten eine Einführung in das Studiendesign, Methoden zum Zusammenfassen und Darstellen von Daten, Risikoschätzung, Berechnung von Konfidenzintervallen, Hypothesentests und Regerssionstechniken.

Aktuelles

Stellenangebote

Wir suchen ab sofort eine(n) Doktorand*in Biostatistik für ein Projekt zu prädiktiven Markern für die personalisierte Brustkrebsbehandlung. Details gibt es hier.

Veröffentlichungen

Van der Willik KD, Hauptmann M, Jóźwiak K, Vinke EJ, Ruiter R, Stricker BH, Compter A, Ikram A, Schagen SB. Trajectories of cognitive performance prior to cancer diagnosis: a population-based study. In press.

Teepen JC, Kok JL, Kremer LC, Tissing WJ, Van den Heuvel-Eibrink MM, Loonen JJ, Bresters D, Van der Pal HJ, Versluys B, Van Dulmen-den Broeder E, Nijsten T, Hauptmann M, Hollema N, Dolsma WV, Van Leeuwen FE, Ronckers CM, DCOG-LATER Study Group. Long-term risk of skin cancer among childhood cancer survivors: a DCOG-LATER cohort study. J Natl Cancer Inst 2019; 111(8): 845–853.

 

Leitung
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen
Forschungsprojekte

Statistische Methoden für die Bewertung später Nebenwirkungen von Radiotherapie

Weil die Zahl der Patienten, die eine Krebsdiagnose langfristig überlebt haben, stark steigt, ist es wichtig, die Spätfolgen der Krebstherapie zu verstehen, im Besonderen zweite Tumore durch die Exposition gesunden Gewebes während der Radiotherapie. Ein genaue Schätzung dieses Risikos ist essentiell für das Einbeziehen von Risikoprädiktionen in den medizinischen Entscheidungsprozess bei Diagnose und nach der Behandlung. In epidemiologischen Studien zum Risiko für einen zweiten strahleninduzierten Tumor durch momentan die räumliche Verteilung der Strahlenexposition während der Radiotherapie nicht einbezogen, obwohl man Davon effizientere und weniger verzerrte Schätzungen der Dosis-Wirkungs-Beziehung und bessere Risikoprädiktionen für die klinische Anwendung erwartet. In diesem durch die Dutch Cancer Society  geförderten Projekt entwickeln und beschreiben Doktorand Sander Roberti und Dr. Viet Nguyen statistische Methoden zur Schätzung des Risikos für einen Zweittumor aufgrund der Dosisverteilung im Zielorgan. Die Methoden wurden hinsichtlich Effizienz und Bias miteinander verglichen. Risikoprädiktionen wurden von diesen Methoden abgeleitet. Dazu werden Daten der BRIGHT-Studie benutzt, die das Brustkrebsrisiko nach einem Hodgkin-Lymphom anhand der dreidimensionalen Verteilung der Strahlendosis in der Brust dieser Patienten untersucht. Diese Dosisverteilung wurde retrospektiv geschätzt (Russell et al. 2017). Ähnliche dreidimensionale Dosisverteilungen werden ebenfalls genutzt innerhalb der DCOG LATER Studie von Meningeomen bei Überlebenden von Kinderkrebs (Kok et al. 2019). Innerhlab dieses Projekts arbeiten wir zusammen mit Dr. Nicola Russell und Professor Floor van Leeuwen vom Netherlands Cancer Institute in Amsterdam (Niederlande), Dr. Cécile Ronckers und Professor Leontien Kremer vom DCOG LATER Konsortium des Princess Maxima Center for Pediatric Oncology in Utrecht (Niederlande), Dr. Ruth Pfeiffer vom U.S. National Cancer Institute in Bethesda (USA) und anderen internationalen Partnern.


Design und statistische Analyse klinischer Studien zur Evaluation von Markern für die personalisierte Medizin

Um die Krebsbehandlung zu verbessern werden dringend Biomarker gebraucht, die angeben, welcher Patient von welcher Behandlung profitiert – die Personalisierung der Behandlung. In der Onkologie wurden momentan nur wenige solcher Marker eingesetzt, möglicherweise weil vielversprechende Marker-Kandidaten den strengen Prozess der klinischen Entwicklung nicht überstehen. Am Beginn dieser Entwicklung stehen oft kleine nicht-randomisierte Studien. Bei undeutlichen Ergebnissen werden grössere randomisierte Studien zur Bestätigung, die für eine klinische Nutzung notwendig ist, dann nicht durchgeführt. In einem, durch die Dutch Cancer Society unterstützten, Projekt beschreiben und entwickeln ein Doktorand und Dr. Viet Nguyen statistische Designs und Methoden zur Evaluation prädiktiver Marker in nicht-randomisierten Studien oder randomisierten Studien mit archivierten Gewebeproben. Bei den Designs handelt es sich um sogenannte “case-only” und hybride Ansätze innerhalb additiver und multiplikativer Modelle. Wir untersuchen den nötigen Stichprobenumfang und die erreichte statistische Power sowie andere Eigenschaften mittels generierter Daten sowie in der Anwendung mit Daten über Marker, die ein DNA-Reparatur-Defizit messen, und Chemotherapie gegen Brustkrebs. Mehrere Studien, zum Beispiel  Vollebergh et al (2011), Schouten et al (2015) und Puppe et al (2019), suggerieren, dass ein Marker für die Reparaturkapazität von DNA-Doppelstrangbrüchen (“BRCA-like”) Frauen identifizieren kann, die deutlich von Chemotherapie mit hoher Dosis profitieren, sodass die starken Nebenwirkungen akzeptabel sind. In anderen laufenden Studien prüfen wir, ob der Marker auch Gruppen von Frauen identifizieren kann, die besonders stark auf andere Chemotherapeutika ansprechen, zum Beispiel der deutsche RCT ADAPT-TN und der Finnische FinXX RCT. Innerhalb dieses Projekts arbeiten wir zusammen mit Professor Sabine Linn vom Netherlands Cancer Institute in Amsterdam (Niederlande), Professor Rita Schmutzler von der Universität Köln, Professor Heikki Joensuu von der Universität Helsinki (Finnland) und anderen internationalen Partnern.


Krebsrisiko nach medizinischer Strahlenexposition

Diagnostische und therapeutische Verfahren sind die Hauptquelle für die Exposition der Bevölkerung mit ionisierender Strahlung, und diese werden in der Zukunft stark zunehmen. Diagnostische Computertomographie-Scans (CT) haben in der westlichen Welt in den letzten 20-30 Jahren enorm zugenommen. Auch bei Kindern wird dieser Trend beobachtet, zum Beispiel in den Niederlanden (Meulepas et al 2017). Gleichzeitig bedeutet ein CT oft eine relativ hohe Strahlenexposition des Patienten verglichen mit einer Röntgenaufnahme. Über das Krebsrisiko nach solchen Expositionen besteht Unsicherheit. Mit Unterstützung der Europäischen Kommission und Worldwide Cancer Research untersuchen wir das Krebsrisiko nach Strahlenexposition durch CT-Scans in einer grossen retrospektiven Kohorte von niederländischen Kindern (Meulepas et al 2014). Wir fanden eine Dosis-Wirkungs-Beziehung für Gehirntumore (Meulepas et al 2019). Für die “Epidemiological study to quantify risks for pediatric computerized tomography and to optimize doses” (EPI-CT), finanziert durch die Europäische Kommission, werden unsere niederländischen Daten kombiniert mit ähnlichen Daten aus 8 weiteren Europäischen Ländern. Details des Designs der kombinierten Kohorte mit etwa einer Million Kindern wurden vor Kurzem publiziert (Bernier et al 2019). 

Wir nehmen Teil an der Studie „Implications of medical low dose radiation exposure“ (MEDIRAD), finanziert durch die Europäische Kommission. Innerhalb dieses Konsortiums werden verschieden Studien zu gesundheitlichen Folgen medizinischer Strahlenexposition durchgeführt. Wir aktualisieren die im Rahmen EPI-CT Studie zusammengestellte Kohorte, um die Anzahl der Krebsfälle und damit die statistische Aussagekraft zu erhöhen. 


Indirekte Korrektur für nicht gemessene Confounder in verschiedenen Studiendesigns

Die Stärke der aus Beobachtungsstudien abgeleiteten Evidenz wird seit vielen Jahren diskutiert (Vandenbroucke 2004, Vandenbroucke 2011 ). Die Diskussion dauert bis heute an: Veröffentlichungen wie etwa die der Agency for Healthcare Research and Quality über Beurteilung und Bias-Korrektur bei Beobachtungsstudien sowie der European Medicines Agency (EMA) über die Nutzung von Patientenregistern für die Arzneimittelzulassung werden unterschiedlich bewertet. Ein Beispiel dafür sind die Stellungnahmen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Andererseits hat Cochrane Schätzungen aus Beobachtungs- und randomisierten Studien verglichen und nur geringe Unterschiede gefunden. In der Folge gewinnt die quantitative Fehleranalyse von Beobachtungsstudien an Bedeutung. Die Anwendung entsprechender statistischer Methoden wird gefördert durch Lehrbücher wie Lash et al 2009 und Fachartikel  von Ding und VanderWeele 2016 oder VanderWeele und Ding 2017.

Bei nicht-randomisierten Studien mit medizinischen Interventionen als mögliche Ursache für Erkrankungen sind Indikationsbias eine besondere Herausforderung. Da Details der Indikationsstellung oft nicht erhoben werden können und randomisierte Studien oft nicht möglich sind, gewinnt die Beurteilung und Korrektur von Indikationsbias an Bedeutung. 

Wir haben Methoden erweitert für die Korrektur von nicht gemessenen Confoundern, zum Beispiel Indikation, in Kohorten und Fall-Kontroll-Studien zur Assoziation zwischen medizinischer Strahlenexposition und Krebsrisiko (Lubin et al 2018Meulepas et al 2016 und Meulepas et al 2017 . Wir erweitern diese Methoden auf andere Studiendesigns.


Internationale Strahlenschutzkommission (ICRP)

Als Mitglied der International Commission on Radiological Protection (ICRP), ist Michael Hauptmann beteiligt an einer Studie über Faktoren, die die individuelle Reaktion des menschlichen Organismus auf ionisierende Strahlen regulieren. Viele solcher Faktoren sind bereits bekannt (Rajaraman et al 2018) und umfassen Dosis, Dosisrate, bestrahltes Gewebevolumen, Strahlenart, Alter, Geschlecht, Lebensstil (z. B. Rauchen, Ernährung, und möglicherweise Body Mass Index), Umweltfaktoren, Genetik und Epigenetik, stochastische Verteilung zellulärer Ereignisse und andere Erkrankungen wie Diabetes or Virusinfektionen. Genetische Faktoren werden als wichtige Faktoren zur individuellen Reaktion gesehen. Diese Studie fasst die aktuelle Evidenz zusammen über Faktoren, die das Ausmaß akuter Nebenwirkungen sowie späten Gewebereaktionen nach Strahlenexposition beeinflussen.

Publikationen

Teepen JC, Kok JL, Kremer LC, Tissing WJ, Van den Heuvel-Eibrink MM, Loonen JJ, Bresters D, Van der Pal HJ, Versluys B, Van Dulmen-den Broeder E, Nijsten T, Hauptmann M, Hollema N, Dolsma WV, Van Leeuwen FE, Ronckers CM, DCOG-LATER Study Group. Long-term risk of skin cancer among childhood cancer survivors: a DCOG-LATER cohort study. J Natl Cancer Inst. In press.

Teepen JC, Kok JL, Kremer LC, Tissing WJE, Van den Heuvel-Eibrink MM, Loonen JJ, Bresters D, Van der Pal HJ, Versluys B, Van Dulmen-den Broeder E, Nijsten T, Hauptmann M, Hollema N, Dolsma WV, Van Leeuwen FE, Ronckers CM; DCOG-LATER Study Group. Long-term risk of skin cancer among childhood cancer survivors: A DCOG-LATER Cohort Study. J Natl Cancer Inst. In press.

Van der Willik KD, Hauptmann M, Jóźwiak K, Vinke EJ, Ruiter R, Stricker BH, Compter A, Ikram A, Schagen SB. Trajectories of cognitive performance prior to cancer diagnosis: a population-based study. J Natl Cancer Inst. In press.

Constine LS, Ronckers CM, Hua CH, Olch A, Kremer LCM, Jackson A, Bentzen SM. Pediatric normal tissue effects in the clinic (PENTEC): An international collaboration to analyse normal tissue radiation dose-volume response relationships for paediatric cancer patients. Clin Oncol (R Coll Radiol) 2019; 31: 199–207.

Kok JL, Teepen JC, Van Leeuwen FE, Tissing WJE, Neggers SJCMM, Van der Pal HJ, Loonen JJ, Bresters D, Versluys B, Van den Heuvel-Eibrink MM, Van Dulmen-den Broeder E, Van der Heiden-van der Loo M, Aleman BMP, Daniels LA, Haasbeek CJA, Hoeben B, Janssens GO, Maduro JH, Oldenburger F, Van Rij C, Tersteeg RJHA, Hauptmann M; DCOG-LATER Study Group, Kremer LCM, Ronckers CM. Risk of benign meningioma after childhood cancer in the DCOG-LATER cohort: contributions of radiation dose, exposed cranial volume, and age. Neuro Oncol 2019; 21(3): 392–403.

Meulepas JM, Ronckers CM, Smets AM, Nievelstein RA, Gradowska P, Lee C, Jahnen A, Van Straten M, De Wit MC, Zonnenberg B, Klein WM, Merks JH, Visser O, Van Leeuwen FE, Hauptmann M. Radiation exposure from pediatric CT scans and subsequent cancer risk in the Netherlands. J Natl Cancer Inst 2019; 111(3): 256–263.

Opstal-Van Winden AW, De Haan HG, Hauptmann M, Schmidt MK, Broeks A, Russell NS, Janus CP, Krol AD, Van der Baan FH, De Bruin ML, Van Eggermond AM, Dennis J, Culver HA, Haiman CA, Sawyer EJ, Cox A, Devilee P, Hooning MJ, Peto J, Couch FJ, Pharoah P, Orr P, Easton DF, Aleman BM, Strong LC, Bhatia S, Cooke R, Robison LL, Swerdlow AJ, Van Leeuwen FE. Genetic susceptibility to radiation-induced breast cancer after Hodgkin lymphoma. Blood 2019; 133(10): 1130–1139.

Puppe J, Opdam M, Schouten PC, Jóźwiak K, Lips E, Severson T, Van de Ven M, Brambillasca C, Bouwman P, van Tellingen O, Bernards R, Wesseling J, Eichler C, Thangarajah F, Malter W, Pandey GK, Ozretić L, Caldas C, van Lohuizen M, Hauptmann M, Rhiem K, Hahnen E, Reinhardt HC, Büttner R, Mallmann P, Schömig-Markiefka B, Schmutzler R, Linn S, Jonkers J. EZH2 is overexpressed in BRCA1-like breast tumors and predictive for sensitivity to high-dose platinum-based chemotherapy. Clin Cancer Res 2019; 25(14): 4351–4362.

Teepen JC, Ronckers CM, Kremer LCM. Colorectal cancer screening in childhood cancer survivors (editorial). J Natl Cancer Inst 2019, 111(11): djz063.

Bright CJ, Hawkins MM, Winter DL, Alessi D, Allodji RS, Bagnasco F, Bárdi E, Bautz A, Byrne J, Feijen EAM, Fidler MM, Garwicz S, Grabow D, Gudmundsdottir T, Guha J, Haddy N, Jankovic M, Kaatsch P, Kaiser M, Kuehni CE, Linge H, Øfstaas H, Ronckers CM, Skinner R, Teepen JC, Terenziani M, Vu-Bezin G, Wesenberg F, Wiebe T, Sacerdote C, Jakab Z, Haupt R, Lähteenmäki P, Zaletel LZ, Kuonen R, Winther JF, de Vathaire F, Kremer LC, Hjorth L, Reulen RC; PanCareSurFup Consortium. Risk of soft-tissue sarcoma among 69, 460 5-year survivors of childhood cancer in Europe. J Natl Cancer Inst 2018; 110(6): 649–660.

De Boer M, Van Leeuwen FE, Hauptmann M, Overbeek LI, De Boer JP, Hijmering NJ, Sernee A, Klazen CA, Lobbes MB, Van der Hulst RR, Rakhorst HA, De Jong D. Breast implants and the risk of anaplastic large cell lymphoma in the breast. JAMA Oncol 2018; 4(3): 335–341.

Groot HJ, Lubberts S, De Wit R, Witjes JA, Kerst JM, De Jong IJ, Groenewegen G, Van den Eertwegh AJM, Poortmans PM, Klumpen H, Van den Berg HA, Smilde TJ, Vanneste BGL, Aarts MJB, Incrocci L, Van den Bergh ACM, Jóźwiak K, Van den Belt-Dusebout AW, Horenblas S, Gietema JA, Van Leeuwen FE, Schaapveld M. Risk of solid cancer after treatment for testicular germ cell cancer in the platinum era. J Clin Oncol 2018; 36(4): 2504–2513.

Krul IMK, Opstal-Van Winden AWJ, Janus CPM, Daniels LA, Appelman Y, Maas AHEM, De Vries S, Jóźwiak K, Aleman BMP, Van Leeuwen F. Cardiovascular disease risk after treatment-induced premature ovarian insuffciency in female survivors of Hodgkin lymphoma. J Am Coll Cardiol 2018; 72(25): 3374–3375.

Meulepas JM, Hauptmann M, Lubin JH, Shuryak I, Brenner DJ. Is there unmeasured indication bias in radiation-related cancer risk estimates from studies of computed tomography? Radiat Res 2018; 189(2): 128–135.

Teepen JC, Kok JL, Van Leeuwen FE, Tissing WJE, Dolsma WV, Van der Pal HJ, Loonen JJ, Bresters D, Versluys B, Van den Heuvel-Eibrink MM, Van Dulmen-den Broeder E, Van den Berg MH, Van der Heiden-van der Loo M, Hauptmann M, Jongmans MC, Overbeek LI, Van de Vijver MJ, Kremer LCM, Ronckers CM; DCOG-LATER Study Group. Colorectal adenomas and cancers after childhood cancer treatment: A DCOG-LATER Record Linkage Study. J Natl Cancer Inst 2018; 110(7): 758–767.

Turcotte LM, Neglia JP, Reulen RC, Ronckers CM, Van Leeuwen FE, Morton LM, Oeffinger KC, Henderson TO.  Risk factors and surveillance of subsequent malignant neoplasms in childhood cancer survivors: A Review. J Clin Oncol 2018; 36: 2145–2152.

Meulepas JM, Smets AMJB, Nievelstein RAJ, Gradowska P, Verbeke J, Holscher HC, Rutten MJCM, Kieft M, Ronckers CM, Hauptmann M. Trends and patterns of computed tomography scan use among children in the Netherlands: 1990-2012. Eur Radiol 2017; 27(6): 2426–2433.

Teepen JC, Van Leeuwen FE, Tissing WJ, Van Dulmen-den Broeder E, Van den Heuvel-Eibrink MM, Van der Pal HJ, Loonen JJ, Bresters D, Versluys B, Neggers SJCMM, Jaspers MWM, Hauptmann M, Van der Heiden-van der Loo M, Visser O, Kremer LCM, Ronckers CM; DCOG LATER Study Group. Long-term risk of subsequent malignant neoplasms after treatment of childhood cancer in the DCOG LATER Study Cohort:  Role of chemotherapy. J Clin Oncol 2017; 35(20): 2288–2298.

Van Nimwegen FA, Ntentas G, Darby SC, Schaapveld M, Hauptmann M, Lugtenburg PJ, Janus CPM, Daniels L, Van Leeuwen FE, Cutter DJ, Aleman BMP. Risk of heart failure in survivors of Hodgkin lymphoma: effects of cardiac exposure to radiation and anthracyclines. Blood 2017; 129(16): 2257–2265.

Hauptmann M, Johannesen TB, Gilbert ES, Stovall M, Van Leeuwen FE, Rajaraman P, Smith SA, Weathers RE, Aleman BM, Andersson M, Curtis RE, Dores GM, Fraumeni Jr JF, Hall P, Holowaty EJ, Joensuu H, Kaijser M, Kleinerman RA, Langmark F, Lynch CF, Pukkala E, Storm HH, Vaalavirta L, Van den Belt-Dusebout AW, Morton LM, Fossa SD, Travis LB. Increased pancreatic cancer risk following radiotherapy for testicular cancer. Br J Cancer 2016; 115: 901–908

Meulepas JM, Ronckers CM, Merks J, Weijerman ME, Lubin JH, Hauptmann M. Confounding of the association between radiation exposure from CT scans and risk of leukemia and brain tumors by cancer susceptibility syndromes. J Radiol Prot 2016; 36(4): 953–974.

Teepen JC, De Vroom SL, Van Leeuwen FE, Tissing W, Kremer LCM, Ronckers CM. Risk of subsequent gastrointestinal tract cancer among childhood cancer survivors: A systematic review. Cancer Treat Rev 2016; 43: 92-103.

Van den Belt-Dusebout AW, Spaan M, Lambalk CB, Kortman M, Laven JS, Van Santbrink EJ, Van der Westerlaken LA, Cohlen BJ, Braat DD, Smeenk JM, Land JA, Goddijn M, Van Golde RJ, Van Rumste MM, Schats R, Jóźwiak K, Hauptmann M, Rookus MA, Burger CW, Van Leeuwen FE. Association between ovarian stimulation for in vitro fertilization and long-term risk of breast cancer. JAMA 2016; 316(3): 300–312

Van Leeuwen FE. Ronckers CM. Anthracyclines and alkylating agents: new risk factors for breast cancer in childhood cancer survivors? (Editorial). J Clin Oncol 2016; 34: 891-894.

Van Nimwegen FA, Schaapveld M, Cutter DJ, Janus CP, Krol AD, Hauptmann M, Kooijman K, Roesink J, Van der Maazen R, Darby SC, Aleman BM, Van Leeuwen FE. Radiation dose-response relationship for risk of coronary heart disease in survivors of Hodgkin lymphoma. J Clin Oncol 2016; 34(3): 235–243.

Cutter D, Schaapveld M, Darby SC, Hauptmann M, Van Nimwegen FA, Krol SA, Janus C, Van Leeuwen FE, Aleman BM. Risk of valvular heart disease after radiotherapy for Hodgkin lymphoma. J Natl Cancer Inst 2015; 107(4).

Hauptmann M, Fossa SD, Stovall M, Van Leeuwen FE, Johannesen TB, Rajaraman P, Gilbert ES, Smith SA, Weathers RE, Aleman BM, Andersson M, Curtis RE, Dores GM, Fraumeni Jr JF, Hall P, Holowaty EJ, Joensuu H, Kaijser M, Kleinerman RA, Langmark F, Lynch CF, Pukkala E, Storm HH, Vaalavirta L, Van den Belt-Dusebout AW, Travis LB, Morton LM. Increased stomach cancer risk following radiotherapy for testicular cancer. Br J Cancer 2015; 112(1): 44–51.

Schouten PC, Marme F, Aulmann S, Sinn HP, Van Essen HJ, Ylstra B, Hauptmann M, Schneeweiss A, Linn SC. Breast cancers with a BRCA1-like DNA copy number profile recur less often than expected after high-dose alkylating chemotherapy. Clin Cancer Res 2015; 21(4): 763–770.

Theunissen EA, Zuur CL, Jóźwiak K, Lopez-Yurda M, Hauptmann M, Rasch CR, Van der Baan S, De Boer JP, Dreschler WA, Balm AJ. Prediction of hearing loss due to cisplatin chemoradiotherapy. JAMA Otolaryngol Head Neck Surg 2015; 141(9): 810–815.

 

 

Kontakt

Institut für Biometrie und Registerforschung
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Fehrbelliner Str. 38
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