09.09. 2021 Kulturwinter im Modellversuch Forschende der Medizinischen Hochschule Brandenburg und des Potsdamer Harding-Zentrums für Risikokompetenz untersuchen Infektionsrisiko und Schutzkonzepte bei Veranstaltungen in Innenräumen. Weiterlesen
01.09. 2021 Hans-Uwe Simon neuer Präsident der MHB Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Hans-Uwe Simon (63) hat zum 01. September 2021 das Amt als Nachfolger von Prof. Dr. Edmund. A. Neugebauer (71) übernommen, der nach 5-jähriger erfolgreicher Tätigkeit nicht mehr kandidiert hat. weiterlesen
29.08. 2021 Neue Ärzt*innen für das Land Erste Medizinstudierende der MHB schließen Studium erfolgreich ab und werden feierlich verabschiedet. Klebeffekt funktioniert. Gesundheitsminister Spahn und Ministerpräsident Woidke gratulieren. Weiterlesen
18.08. 2021 „Lebenswege – wie ich wurde, wer ich bin.“ MHB startet neues Veranstaltungsformat für Nachwuchswissenschaftler*innen. Weiterlesen

Neue Ärzt*innen und Psycholog*innen für das Land

Am 8. Juli 2014 wurde die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) als Universität staatlich anerkannt, am 28. Oktober 2014 erfolgte die offizielle Gründung. Ihr Träger ist die Medizinische Hochschule Campus GmbH (gemeinnützig). Gesellschafter sind die Ruppiner Kliniken, das Städtische Klinikum Brandenburg, die Immanuel Albertinen Diakonie (mit der Immanuel Klinik Rüdersdorf und dem Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg), die Stadtwerke Neuruppin und die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin.

Bis zur Gründung der MHB war das Land Brandenburg das einzige Flächenland, das keine eigene Medizinische Fakultät hatte und in dem keine eigenständige Ausbildung von Ärzt*innen möglich war. Erst mit der Gründung der MHB wurde diese Lücke geschlossen.

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) ist eine staatlich anerkannte Universität in kommunaler und freigemeinnütziger Trägerschaft und steht für die Einheit von Forschung, Lehre und Patient*innenversorgung. Mit ihren Studienangeboten in Medizin und Psychologie bietet sie ein praxisnahes, patient*innenorientiertes und wissenschaftsbasiertes Studium, bei dem den Studierenden ein umfassendes und fachübergreifendes Bild vom gesunden Körper mit all seinen Organen, deren Funktionen und Störungen sowie den daraus resultierenden Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten vermittelt wird und bei dem der Mensch stets im Mittelpunkt steht.

Medizin und Psychotherapie studieren. Ohne NC. Approbationskonform. Praktisch praxisnah.

Unter dem Motto „Persönlichkeit statt NC!“ erfolgt die Auswahl der Studierenden nicht nach Abiturnoten. Motivation, Praxiserfahrung und Persönlichkeit spielen bei der Aufnahme eine größere Rolle als der Notendurchschnitt. Das approbationskonforme Studium an der MHB kombiniert dabei vom ersten Semester an theoretisches Wissen mit praktischen Fähigkeiten. Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse vermittelt die MHB nicht nur fundiertes wissenschaftliches und theoretisches Know-how, sondern setzt insbesondere im Umgang mit Patient*innen während des gesamten Studiums auch auf kommunikative Kompetenzen wie Gesprächsführung, Teamarbeit und Selbstreflexion, was in dieser Form deutschlandweit einmalig ist.

Bereits seit ihrer Gründung verfügt die MHB über ein großes Netzwerk an kooperierenden Kliniken und akademische Lehrpraxen. Mit dem Universitätsklinikverbund Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, Immanuel Klinik Rüdersdorf, Ruppiner Kliniken und Städtisches Klinikum Brandenburg sowie aktuell landesweit rund 35 kooperierenden Kliniken und mehr als 170 Lehrpraxen sieht sie ihren Gründungsauftrag in einer Antwort auf geänderte Anforderungen an das Gesundheitswesen im Land Brandenburg und in vergleichbaren Regionen.

Das Studium findet vom ersten Semester an in klinischen und therapeutischen Einrichtungen statt. Schon zu einem vergleichsweise sehr frühen Zeitpunkt sind Praxistage ins Studium integriert. Während der wöchentlichen Hospitationen bei niedergelassenen Ärzt*innen lernen etwa die Medizinstudierenden ärztliche Fertigkeiten in der Praxis kennen. Beim Kliniktag haben Psychologiestudierende die Möglichkeit, im engen Kontakt mit Patient*innen und Kliniken psychotherapeutische Handlungskompetenzen zu erwerben, was ebenfalls deutschlandweit einmalig ist. Auch die kleinen Lerngruppen, die Verwendung des innovativen Lehrformates POL sowie der regelmäßige, professionell begleitete Austausch in den TRIK-Seminaren stehen für ein praktisch praxisnahes Studium.

Medizin und Psychotherapie studieren mit Herz, Hand und Hirn

Das Medizin- und das Psychologiestudium an der MHB endet jeweils mit einer bundeseinheitlich geregelten Prüfung und der Verleihung einer eingeschränkten Approbation. Sowohl in der Medizin als auch in der Psychologie schließt sich daran eine fünfjährige, hauptberufliche Weiterbildung an, innerhalb der dann die gewünschte fachliche Spezialisierung erfolgen kann. In der Weiterbildungszeit sind die Absolvent*innen fest angestellt und beziehen ein tariflich festgelegtes Gehalt.

Ziel der approbationskonformen und NC-freien Studienangebote in Medizin und Psychotherapie ist es, eine praxisorientierte und wissenschaftsbasierte Ausbildung mit Herz, Hand und Hirn zu etablieren, die den Bedürfnissen der Patient*innen entspricht und den Herausforderungen der Medizin und Psychotherapie der Zukunft Rechnung trägt. Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen von morgen sollen schon heute noch besser fachlich und menschlich auf ihre spätere berufliche Praxis vorbereitet werden, um so in allen Bereichen der Gesundheit eine herausragende Patient*innenversorgung zu sichern. In Brandenburg. Und darüber hinaus.

Weitere Informationen zu den Studienangeboten der MHB finden Sie hier.