Freunde und Förderer Deutschlandstipendiu

Wir sind dabei

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) beteiligt sich erneut am Deutschlandstipendium. „Bereits zum vergangenen Wintersemester 2016/17 ist es uns gelungen, über die Stiftung der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin private Mittel für eine Beteiligung am Deutschlandstipendien einzuwerben. Dieses Engagement wird auch im kommenden Studienjahr fortgeführt“, freut sich Prof. Dr. Gerhard Danzer, Prodekan für Studium und Lehre sowie Studiengangsprecher Psychologie, der die Anregung zur Beteiligung der MHB am deutschlandweiten Förderprogramm gegeben hatte.

Wir sind dabei! MHB beteiligt sich am Deutschlandstipendium.

Wie viele Stipendien eine Hochschule verteilen kann, hängt dabei nicht nur davon ab, wie viele private Fördergelder sie einwerben kann, sondern auch davon, wie viele Studierende sie hat. Die Zahl der jeweils zu vergebenden Stipendien richtet sich dabei nach der Zahl der im vorhergehenden Wintersemester eingeschriebenen Studierenden.

„Da im Wintersemester 2016/17 insgesamt 164 Studierende an der MHB eingeschrieben waren, rechnen wir für das Jahr 2018 mit einer Erhöhung der Zahl der potenziell zu vergebenden Deutschlandstipendien auf insgesamt 13. Im Jahr 2017 waren es noch sieben Stipendien, die wir maximal vergeben konnten. Die Herausforderung besteht für uns jetzt natürlich darin, weitere private Förderer zu gewinnen, so dass wir tatsächlich auch alle vom Bund zur Verfügung gestellten Gelder abrufen können“, so Danzer weiter.

Grundgedanke des 2011 von der Bundesregierung eingeführten Deutschlandstipendiums war und ist es, herausragende Leistungen von engagierten Studierenden anzuerkennen und in einer öffentlich-privaten Partnerschaft gemeinsam zur Förderung der Fachkräfte von morgen beizutragen. Jeder Euro, der von privater Seite gegeben wird, wird vom Bund in gleicher Höhe gespiegelt. „Schon mit 150 Euro monatlich können Wirtschaftsunternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen einen Beitrag zur Unterstützung unserer Studierenden und zur Ausbildung von neuen Ärzten und Psychologen für das Land leisten. Mit den zusätzlichen 150 Euro von öffentlicher Seite erhält der Studierende so monatlich insgesamt 300 Euro. Die Matchingdauer des Bundes richtet sich dabei nach der Förderdauer der privaten Förderzusage“, erklärt Danzer die Besonderheiten des 2011 vom Bund gestarteten Förderprogramms.

Im Fokus der Förderung sollen Studierende sowie Studienanfänger*innen stehen, deren persönliche Motivation herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lassen. Der dem Stipendium zugrunde liegende Leistungsbegriff ist dabei bewusst weit gefasst: Gute Noten und Studienleistungen gehören ebenso dazu wie die Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen oder Hindernisse und Widerstände im eigenen Lebens- und Bildungsweg erfolgreich zu meistern.

„Unsere Stipendiat*innen erhalten das Fördergeld von monatlich 300 Euro zusätzlich zu BAföG-Leistungen, und zwar für mindestens zwei Semester und höchstens bis zum Ende der Regelstudienzeit. So können sich unsere Studierende jenseits von Studentenjobs noch besser auf ihr Studium der Medizin oder der Psychologie konzentrieren“, so Danzer weiter.

Die Hochschulen spielen bei Umsetzung und Ausgestaltung des neuen Stipendienprogramms eine zentrale Rolle: Sie wählen die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus, organisieren die Förderung und sprechen potenzielle Geldgeber an.

„Legt man die im Wintersemester 2017/18 rund 270 eingeschriebenen Studierenden zugrunde, dann könnten wir perspektivisch und rein rechnerisch sogar bis zu 21 Stipendien vergeben. Dies gelingt aber nur, wenn sich weitere private Förderer finden, die mit monatlich 150 Euro Studierende unterstützen und damit auch einen Beitrag zur besseren Versorgung leisten wollen“, lädt Danzer weitere Unterstützer ein, sich am Auf- und Ausbau des Förderprogramms zu beteiligen.

In einem offenen Brief hat sich kürzlich Bildungsministerin Johanna Wanka bei den vielen Förderern des Deutschlandstipendiums bedankt: „Es ist beeindruckend, wie viele Förderer – vom Start-up bis zum DAX-Konzern, vom Verein bis zur Privatperson – Verantwortung für begabte und engagierte Studierende übernehmen. (…) Nach vergleichsweise kurzer Zeit sehen wir eine Stipendienkultur in Deutschland, die von Bund, Hochschulen und privaten Förderern gemeinsam getragen wird – mit einem Mehrwert für alle Beteiligten.“

Allein im Jahr 2016 wurden bundesweit 25.528 Studierende mit einem Deutschlandstipendium gefördert. „Das Deutschlandstipendium ermöglicht Bildungschancen. Dazu brauchen wir Persönlichkeiten wie Sie, die die jungen Leute finanziell und ideell unterstützen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten überzeugen nicht nur durch gute Leistungen im Studium; drei Viertel von ihnen engagieren sich auch ehrenamtlich. Dank Ihrer Unterstützung können sie dafür ausgezeichnet werden. Für Ihren Beitrag sage ich Ihnen herzlichen Dank! Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie auch in Zukunft aktiv an der Erfolgsgeschichte des Deutschlandstipendiums mitwirken“, so Wanka weiter.

Den ganzen Brief der Bildungsministerin können Sie hier lesen.

Ausführliche Hintergrundinformationen zum Deutschlandstipendium finden Sie hier.

Wenn auch Sie einen Studierenden mit einem Deutschlandstipendium unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an:

Dr. Eric A. Hoffmann
Hochschulsprecher und Leiter Kommunikation
Fon: 03391 39-14160
E-Mail: eric.hoffmann@mhb-fontane.de


Bachelorstudiengang Masterstudiengang