Freunde und Förderer Deutschlandstipendiu

Wir sind dabei

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) beteiligt sich am Deutschlandstipendium. „Bereits zum Wintersemester 2016/17 ist es uns gelungen, über die Stiftung der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin private Mittel für eine Beteiligung am Deutschlandstipendien einzuwerben. Dieses Engagement wird auch im kommenden Studienjahr fortgeführt“, freut sich Dr. Eric Alexander Hoffmann, Kommunikationsleiter der MHB, der die Anregung zur Beteiligung der MHB am deutschlandweiten Förderprogramm gegeben hatte.

Wir sind dabei! MHB beteiligt sich am Deutschlandstipendium.

Wie viele Stipendien eine Hochschule verteilen kann, hängt dabei nicht nur davon ab, wie viele private Fördergelder sie einwerben kann, sondern auch davon, wie viele Studierende sie hat. Die Zahl der jeweils zu vergebenden Stipendien richtet sich dabei nach der Zahl der im vorhergehenden Wintersemester eingeschriebenen Studierenden.

„Konnten wir im Jahr 2017 sieben Stipendien vergeben, sind es 2018 bereits 14 Stipendien gewesen. 2019 werden es voraussichtlich dann 21 zu vergebende Stipendien sein. Die Herausforderung besteht für uns jetzt natürlich darin, weitere private Förderer zu gewinnen, so dass wir tatsächlich auch alle vom Bund zur Verfügung gestellten Gelder abrufen können“, so Hoffmann weiter.

Grundgedanke des 2011 von der Bundesregierung eingeführten Deutschlandstipendiums war und ist es, herausragende Leistungen von engagierten Studierenden anzuerkennen und in einer öffentlich-privaten Partnerschaft gemeinsam zur Förderung der Fachkräfte von morgen beizutragen. Jeder Euro, der von privater Seite gegeben wird, wird vom Bund in gleicher Höhe gespiegelt. „Schon mit 150 Euro monatlich können Wirtschaftsunternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen einen Beitrag zur Unterstützung unserer Studierenden und zur Ausbildung von neuen Ärzten und Psychologen für das Land leisten. Mit den zusätzlichen 150 Euro von öffentlicher Seite erhält der Studierende so monatlich insgesamt 300 Euro. Die Matchingdauer des Bundes richtet sich dabei nach der Förderdauer der privaten Förderzusage“, erklärt Hoffmann die Besonderheiten des 2011 vom Bund gestarteten Förderprogramms.

Im Fokus der Förderung sollen Studierende sowie Studienanfänger*innen stehen, deren persönliche Motivation herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lassen. Der dem Stipendium zugrunde liegende Leistungsbegriff ist dabei bewusst weit gefasst: Gute Noten und Studienleistungen gehören ebenso dazu wie die Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen oder Hindernisse und Widerstände im eigenen Lebens- und Bildungsweg erfolgreich zu meistern.

„Unsere Stipendiat*innen erhalten das Fördergeld von monatlich 300 Euro zusätzlich zu BAföG-Leistungen, und zwar für mindestens zwei Semester und höchstens bis zum Ende der Regelstudienzeit. So können sich unsere Studierende jenseits von Studentenjobs noch besser auf ihr Studium konzentrieren“, so Hoffmann weiter.

Die Hochschulen spielen bei Umsetzung und Ausgestaltung des neuen Stipendienprogramms eine zentrale Rolle: Sie wählen die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus, organisieren die Förderung und sprechen potenzielle Geldgeber an.

In einem offenen Brief hat sich kürzlich die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek bei allen Förderern des Deutschlandstipendiums für ihr Engagement bedankt: „Das Deutschlandstipendium hat sich sieben Jahre nach seinem Start fest in unserer Gesellschaft etabliert. Dabei haben Förderer und Geförderte vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch profitiert und damit das Stipendium zu dem gemacht, was es heute ist: Im Jahr 2017 wurden 25.947 Studierende aus allen Nationen und allen Teilen der Gesellschaft durch das Deutschlandstipendium unterstützt. Diese Zahl haben wir mehr als 7.000 Förderern zu verdanken, die sich mit großem Engagement an der Förderung von jungen Talenten in ganz Deutschland beteiligen. Insgesamt brachten sie seit Beginn des Programms bereits rund 140 Millionen Euro auf.“

Allein im vergangenen Jahr kamen insgesamt 26,9 Millionen Euro zusammen: „Heute möchte ich Ihnen danken, denn ohne Menschen wie Sie wäre das Deutschlandstipendium nicht denkbar. Durch Ihre Unterstützung, Ihre finanziellen Mittel und Ihr persönliches Engagement sind Sie nicht nur Vorbilder für Ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten – Sie nehmen sie oft auch an die Hand. Nur so entsteht ein vielfältiges Netzwerk, das vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch profitiert und weiter wächst. Für diesen Einsatz bedanke ich mich herzlich bei Ihnen und freue mich sehr, wenn Sie das Deutschlandstipendium auch in Zukunft unterstützen“, heißt es in dem Dankschreiben der Bildungsministerin weiter.

Den ganzen Brief der Bildungsministerin können Sie hier lesen.

Ausführliche Hintergrundinformationen zum Deutschlandstipendium finden Sie hier.

Den Antrag zur Bewerbung auf ein Deutschlandstipendium finden Sie hier.

Wenn auch Sie einen Studierenden mit einem Deutschlandstipendium unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an:

Dr. Eric A. Hoffmann
Hochschulsprecher und Leiter Kommunikation
Fon: 03391 39-14160
E-Mail: eric.hoffmann@mhb-fontane.de


Bachelorstudiengang Masterstudiengang

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