AdvanceGender

Verbundprojekt AdvanceGender

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Maßnahmen der Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung sind in verschiedenen Bevölkerungsgruppen nicht immer gleich wirksam. Dafür werden zum einen geschlechtsbezogene Unterschiede in der Entstehung und dem Verlauf von Krankheiten verantwortlich gemacht. Zum anderen wird diese Ungleichheit auf geschlechtsbezogene Unterschiede im persönlichen Lebensstil, wie zum Beispiel in der Ernährung, oder auf unterschiedliche Bedarfe und Bedürfnisse in der Versorgung zurückgeführt. Eine Schwierigkeit dieser Erklärungsversuche ist jedoch oft, dass sie einem zweigeteilten Verständnis von Geschlecht („männlich“/“weiblich“) folgen. Komplexe Wechselwirkungen zwischen Geschlecht und Gesundheit, sowie die gesellschaftlich-strukturelle Dimension von Geschlecht, können nur unzureichend mit dieser Vorstellung der Zweigeschlechtlichkeit abgebildet werden, die viele Sexualitäten und geschlechtliche Identitäten ausblendet. Darüber hinaus bedingen Faktoren wie soziale Herkunft, Alter, Migrationshintergrund oder Behinderung individuelle Lebensrealitäten und gesundheitliche Bedarfe. Theoretische Ansätze der Intersektionalität haben hier gezeigt, dass gesellschaftliche und gesundheitliche Ungleichheit im Zusammenwirken unterschiedlicher gesellschaftlicher Kategorien entsteht, die sich überschneiden und gegenseitig verstärken können.

Hier setzt das Verbundprojekt AdvanceGender an. Es nutzt Ansätze der Intersektionalität, um sie für eine geschlechtersensible Gesundheitsforschung und Gesundheitsberichterstattung nutzbar zu machen, die weder die Vorstellung einer natürlichen Zweigeschlechtlichkeit reproduziert, noch blind ist für die Wechselwirkungen von Geschlecht mit anderen sozialen Differenzkategorien.

Zielstellung
Ziel von AdvanceGender ist die Entwicklung von Methoden für einen geschlechtersensiblen Forschungsprozess in populationsbasierten Studien durch:

  1. Analyse und Bewertung der Geschlechtersensibilität ausgewählter Aspekte des Forschungsprozesses populationsbasierter Studien;

  2. Verbesserung der Verzahnung von Datenanalyse, Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitsförderung/ Präventionsmaßnahmen;

  3. Entwicklung und Erprobung eines geschlechtersensiblen Toolkits.

Das Toolkit wird auf den Erfahrungen des Forschungsprozesses von AdvanceGender basieren, um die geschlechtersensible Erforschung in populationsbasierten Studien theoretisch-fundiert zu unterstützen. Nach der Entwicklung soll es einer breiten Fachöffentlichkeit vorgestellt werden.

Methodischer und theoretischer Ausgangspunkt
AdvanceGender nutzt qualitative und quantitative Forschungsmethoden, um den Prozess der Rekrutierung von Studienteilnehmenden in populationsbasierten Studien über die Analyse bis zur Kommunikation der Befunde in der GBE zu untersuchen.

Schwerpunkte im Forschungsprozess
Drei eng miteinander kooperierende Teilprojekte bearbeiten die folgenden Schwerpunkte: die Analyse von Rekrutierung und Studienteilnahme in populationsbasierten Studien (AdvanceRecruitment), Methodenentwicklung zur geschlechtersensiblen multivariablen Datenanalyse (AdvanceDataAnalysis) sowie geschlechtersensible und intersektionale Ausrichtung der Gesundheitsberichterstattung (AdvanceHealthReport).

Kontakt

Verbundsprecherin: Christine Holmberg
Verbundkoordinator: Philipp Jaehn

Förderung

AdvanceGender ist ein Verbundprojekt, welches im Rahmen der Förderinitiative „Gesund – ein Leben lang“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird (Förderkennzeichen 01GL1710). Die Förderinitiative unterstützt geschlechtersensible Studien zur Aufrechterhaltung der Gesundheit und zur Verbesserung der Versorgung von Frauen und Männern.

 

AdvanceRecruitment

AdvanceRecruitment

Das Teilprojekt AdvanceRecruitment an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane, Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie, widmet sich der Analyse von Rekrutierung und Studienteilnahme in bevölkerungsweiten Studien. Aus den Ergebnissen sollen Kategorien entwickelt werden mit deren Hilfe geschlechtersensible Responseanalysen durchgeführt werden können. AdvanceRecruitment fragt:

  1. Gibt es gender-spezifische Unterschiede in der Teilnahme an populationsbasierten Gesundheitsstudien?
  2. Welche Rolle spielt Geschlecht in der Rekrutierung und in den Erzählungen von Studienteilnehmeneden?
  3. Wie hängt hier Geschlecht mit anderen Kategorien wie Schicht, oder Ethnizität zusammen?

Um diese Ziele zu erreichen, verfolgt AdvanceRecruitment sowohl qualitative als auch quantitative Forschungsansätze. Aspekte der Gendersensibilität als auch der Intersektionalität sind für die Analysen der verschiedenen Forschungsansätze anleitend.
Im qualitativen Teil wird eine Interviewstudie mit Teilnehmenden und nicht-Teilnehmenden an der NaKo-Gesundheitsstudie durchgeführt, um diese Personen nach Beweggründen für die nicht-/Teilnahme und Ansichten zu bevölkerungsweiten Gesundheitsstudien zu befragen. Die Dokumentenanalyse von Informationsmaterial der NaKo-Gesundheitsstudie, sowie teilnehmende Beobachtung in NaKo-Studienzentren ergänzen diesen Forschungsansatz.
Im quantitativen Teil werden durch eine Sekundärdatenanalyse bestehende Daten aus bevölkerungsweiten Studien des Robert Koch-Instituts sowie der NaKo-Gesundheitsstudie ausgewertet. So soll die Zusammenstellung der Teilnehmenden an den Studien besser verstanden werden. Darüber hinaus werden deutsche und internationale bevölkerungsweite Gesundheitsstudien untersucht, um einen Überblick zu erhalten, welche Informationen über Teilnehmende und nicht-Teilnehmende berichtet werden. 

Forschungsteam: Prof. Dr. Christine Holmberg (Verbundsprecherin, Verbundleitung), Dr. Philipp Jaehn (Verbundkoordination), Dr. Sibille Merz

AdvanceDataAnalysis

AdvanceDataAnalysis

Im Rahmen des Teilprojektes AdvanceDataAnalysis werden in der Abteilung Sozialepidemiologie am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen gendersensible Datenanalysestrategien unter besonderer Berücksichtigung von Intersektionalitätsansätzen entwickelt und erprobt. Als Grundlage dient zunächst eine systematische Recherche zu gendertheoretischen Konzepten und ihren Operationalisierungen in gesundheitswissenschaftlichen Datenanalysen. Die identifizierten Konzepte und Strategien für gendersensible multivariable Datenanalysen werden bedarfsgerecht weiterentwickelt und im Rahmen multivariabler Datenanalysen in ausgewählten, für die Gesundheitsberichterstattung relevanten Themenfeldern angewendet. In Kooperation mit den Verbundpartnern werden schließlich die Implikationen der Forschungsergebnisse für die Praxis einer geschlechtersensiblen Gesundheitsberichterstattung aufgezeigt und Ansatzpunkte für weitergehende Forschung herausgearbeitet. Mehr Informationen hier

Forschungsteam: Prof. Dr. Gabriele Bolte (Teilprojektleitung), Emily Mena

AdvanceHealthReporting

AdvanceHealthReporting

Für die Weiterentwicklung der Gesundheitsberichterstattung werden im Teilprojekt AdvanceHealthReport am Robert Koch-Institut über eine internationale Recherche und eine Online-Befragung aktuelle Strategien der Berichterstattung zu Geschlecht in den OECD- und EU-Mitgliedstaaten identifiziert. Um verschiedene gesellschaftliche Lebensrealitäten in Deutschland erfassen und die Bedürfnisse und Perspektiven der betreffenden Gruppen bei der Einordnung von Gesundheitsinformationen stärker berücksichtigen zu können, werden Fokusgruppendiskussionen durchgeführt. Die stärker wissenschaftliche Perspektive wird darüber hinaus in einer Delphi-Befragung einbezogen: Dort werden geschlechtersensible und intersektionale Strategien der Erhebung, Auswertung und Berichterstattung von Gesundheitsdaten diskutiert. Die Ergebnisse des Verbundprojektes werden zusammengeführt und sollen zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung der Gesundheitsberichterstattung beitragen. Mehr Informationen hier.

Forschungsteam: Alexander Rommel (Teilprojektleitung), Dr. Kathleen Pöge, Sarah Strasser (alle Fachgebiet 24)

Beteiligte Institutionen

Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Hochstraße 15
14770 Brandenburg an der Havel

 


Universität Bremen
Institut für Public Health und Pflegeforschung
Abteilung Sozialepidemiologie
Grazer Straße 4
28359 Bremen

 


Robert Koch-Institut
Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring
FG 24 Gesundheitsberichterstattung
Postfach 650261
13302 Berlin

 

Verbundmitarbeiter*innen

Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane

Prof. Dr. Christine Holmberg (Verbundsprecherin)
Tel: +49 (0)3381 41 1281
E-Mail: christine.holmberg@mhb-fontane.de
Prof. Dr. Christine Holmberg ist Leiterin des Verbundprojekts AdvanceGender. Sie ist Professorin für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane. In ihren Forschungsarbeiten untersucht sie die Auswirkungen medizinischer und statistischer Technologien auf die medizinische Praxis, aber auch auf Erfahrungswelten von gesunden und kranken Menschen. Dabei integriert sie ethnografische Studien zu Krankheitserleben und Wissensgenerierung mit epidemiologischen Studien zu Risikofaktoren und Versorgungsrealitäten. Sie zeigt in Publikationen wie die Herstellung epidemiologischen Wissens tief in gesellschaftliche Prozesse eingebunden ist und wie Gesellschaft, aber auch Erfahrungs- und Erlebenswelten dadurch verändert werden. Prof. Holmberg hat in Europäischer Ethnologie promoviert und einen Master in Public Health in Epidemiologie absolviert. Habilitiert wurde sie in der Epidemiologie/Public Health. Dieser breite disziplinäre Hintergrund spiegelt sich in ihrem Forschungsprofil wider. Ziel ist es dabei immer, gesellschaftliche Realitäten und Erfahrungswelten in medizinischen und gesundheitswissenschaftlichen Studien zu berücksichtigen, sowie neue Methoden zu entwickeln, die eine patientenorientierte und personenzentrierte Versorgung und Versorgungsplanung ermöglichen.

Dr. Philipp Jaehn (Verbundkoordinator)
Tel: +49 (0)3381 41 1283
E-Mail: philipp.jaehn@mhb-fontane.de
Dr. Philipp Jaehn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane. Er hat Humanmedizin in Heidelberg und Istanbul studiert und wurde zum Thema Epidemiologie von gastrointestinalen Krebserkrankungen bei Spätaussiedler*innen aus der ehemaligen Sowjetunion promoviert. Im Anschluss studierte er Epidemiologie an der London School of Hygiene and Tropical Medicine. Seine Schwerpunkte sind quantitative Methoden, Sozialepidemiologie und Epidemiologie nicht-übertragbarer Krankheiten.

Dr. Sibille Merz
Tel: +49 (0)3381 41 1284
E-Mail: sibille.merz@mhb-fontane.de
Sibille Merz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Verbundprojekt AdvanceGender am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane. Sie studierte Sozial- und Kulturwissenschaften in Berlin und London und promovierte anschließend am Goldsmiths College, University of London in Soziologie. In ihrer Dissertation beschäftigte sie sich mit der Konstruktion von ethnischen Populationen in multizentrischen klinischen Studien. Ihre Forschungsinteressen umfassen die sozialen, ethischen und ökonomischen Dimensionen biomedizinischer Forschung; die Konstruktion von Differenzkategorien in Biologie und Medizin (insbesondere Geschlecht und Ethnizität) und qualitative Methoden in der Sozialforschung.


Universität Bremen

Prof. Dr. Gabriele Bolte
Tel: +49 421 218 68821
E-Mail: gabriele.bolte@uni-bremen.de
Prof. Dr. Gabriele Bolte, MPH, ist Professorin für Sozialepidemiologie an der Universität Bremen und leitet die Abteilung für Sozialepidemiologie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Methoden geschlechtersensibler gesundheitswissenschaftlicher Forschung, soziale Ungleichheiten bei Umwelt und Gesundheit, Umweltgerechtigkeit und Ungleichheitseffekte von Public-Health-Interventionen. Sie studierte Theoretische Medizin sowie Public Health mit Schwerpunkt auf Epidemiologie.

Emily Mena
Tel: +49 421 218-68827
E-Mail: e.mena@uni-bremen.de
Emily Mena ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Sozialepidemiologie am Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen. Sie hat das grundständige sowie weiterführende Studium in Public Health absolviert. Im Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften ist sie als Lektorin in den Themenfeldern Wissenschaftliches Arbeiten und Epidemiologie tätig.


Robert Koch-Institut

Alexander Rommel
Tel: +49 (0)30 18754 3490
E-Mail: RommelA@rki.de
Alexander Rommel, M.A., studierte Soziologie, Politische Wissenschaft und Philosophie und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Robert Koch-Institut im Fachgebiet 24 Gesundheitsberichterstattung. Schwerpunkte sind die Themen Gesundheit und Geschlecht, Inanspruchnahme gesundheitlicher Leistungen, Migration und Gesundheit sowie Burden of Disease. Er war einer der Koordinator*innen der Berichte „Gesundheitliche Lage der Männer in Deutschland“ (2014) und „Gesundheit in Deutschland“ (2015), die Teil der Gesundheitsberichterstattung des Bundes sind.

Dr. Kathleen Pöge 
Tel: +49 (0)30 18754 3254
E-Mail: PoegeK@rki.de
Dr. Kathleen Pöge ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Gesundheitsberichterstattung des Robert Koch-Instituts. Nach ihrem Soziologiestudium in Leipzig und Paris, war sie von 2008 bis 2012 Mitarbeiterin im KarMed-Projekt, lehrte an der Universität Kassel und war Gastwissenschaftlerin an der Tel Aviv University. Sie promovierte im Fach Soziologie mit einer qualitativen Längsschnittanalyse zur partnerschaftlichen Arbeitsteilung von Doppelkarrierepaaren beim Übergang zur Elternschaft. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören Geschlechtersoziologie, Rechtsextremismusforschung sowie qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung.

Sarah Strasser
Tel: +49 (0)30 18754 3717
E-Mail: StrasserS@rki.de
Sarah Strasser ist wissenschaftliche Projektassistenz im Fachgebiet Gesundheitsberichterstattung des Robert Koch-Instituts. Sie studierte Gesundheitswissenschaften an der Charité in Berlin und in Maastricht und arbeitet als freiberufliche Hebamme. Ihr Forschungsinteresse gilt queerfeministischer Gesundheitsforschung und –praxis.

Wissenschaftlicher Beirat

Thomas Altgeld – Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen, Deutschland
Ellen Annandale – University of York, Vereinigtes Königreich
Anne Hammarström – Universität Umea, Schweden
Olena Hankivsky – Simon Fraser University, Vancouver, Kanada
Petra Kolip – Universität von Bielefeld, Deutschland
Alan White – Leeds Beckett University, Vereinigtes Königreich

Veröffentlichungen

Vorträge und Poster

  • Vortrag von Christine Holmberg auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie 2017 in Lübeck zum Thema „Verbundsprojekt AdvanceGender – Geschlechtersensible Gesundheitsbericherstattung: Methoden für einen geschlechtersensiblen Forschungsprozess in populationsbasierten Studien“
  • Vortrag von Kathleen Pöge auf der 17. Tagung der European Society for Health and Medical Sociology 2018 in Lissabon zum Thema “Towards gender-sensitive and intersectional Health Reporting in Germany
  • Vortrag von Kathleen Pöge auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie 2018 in Bremen zum Thema „Repräsentation gesellschaftlicher Vielfalt in der Gesundheitsberichterstattung – Perspektiven einer geschlechtersensiblen und intersektionalen GBE“
  • Posterpräsentation von Christine Holmberg auf der 11. European Public Health Conference 2018 in Ljubljana zum Thema „Developing research approaches to improve gender-sensitive health reporting: concept proposal“
  • Vortrag von Kathleen Pöge auf der 11. European Public Health Conference 2018 in Ljubljana zum Thema „Perspectives of LGBTIQ* migrants, refugees and ethnic minorities for the development of a gender-sensitive and intersectional health reporting in Germany“
  • Fachforum der Study Group AdvanceGender auf dem Kongress Armut und Gesundheit in Berlin zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit: Das Verbundprojekt „AdvanceGender“ – Beiträge zu einer geschlechtersensiblen Gesundheitsberichterstattung“
  • Vortrag von Kathleen Pöge, Sarah Strasser und Alexander Rommel auf der Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention 2019 in Düsseldorf zum Thema „Auf dem Weg zu einer geschlechtersensiblen und intersektionalen Gesundheitsberichterstattung. Fokusgruppenergebnisse zur geschlechtlichen und sexuellen Vielfalt“
  • Vortrag von Alexander Rommel, Sarah Strasser und Kathleen Pöge auf der Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention 2019 in Düsseldorf zum Thema „Geschlecht und Gesundheit in der Gesundheitsberichterstattung - Ergebnisse eines internationalen Vergleichs
  • Vortrag von Emily Mena und Gabriele Bolte auf der Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention 2019 in Düsseldorf zum Thema „Framework zur Erfassung und Planung von geschlechtersensiblen multivariablen Analysen aus Intersektionalitätsperspektive"
  • Vortrag von Philipp Jaehn, Julia Rehling, Ronny Klawunn und Christine Holmberg auf der Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie 2019 in Ulm zum Thema „Praxis der Darstellung der Studienteilnahme an ausgewählten nationalen und internationalen populationsbezogenen Studien – Implikationen für eine intersektionale Perspektive“
  • Vortrag von Philipp Jaehn, Sarah Cook und Christine Holmberg auf der 12. European Public Health Conference 2019 in Marseille zum Thema A critical discussion of theoretical foundations and measurement methods of gender roles im Rahmen des Workshops „Wie man Gender in der Gesundheitsforschung macht (und nicht macht): Methodenentwicklungen und Lehren aus der Praxis“
  • Vortrag von Emily Mena und Gabriele Bolte auf der 12. European Public Health Conference  2019 zum Thema Conceptual framework for intersectionality-based gender sensitivity in multivariable analysisim Rahmen des Workshops „Wie man Gender in der Gesundheitsforschung macht (und nicht macht): Methodenentwicklungen und Lehren aus der Praxis“
  • Vortrag von Philipp Jaehn, Emily Mena, Sibille Merz, Robert Hoffmann, Antje Gößwald, Alexander Rommel, Christine Holmberg auf der 15. Jahrestagung der DGEpi 2020 zum Thema "The intersectionality of non-response in a national health survey in Germany: a multilevel analysis of individual heterogeneity and discriminatory accuracy."
  • Workshop der Study Group AdvanceGender auf dem 16. World Congress on Public Health 2020 zum Thema "Gender-sensitive and intersectional health monitoring and reporting: putting theory into practice"
  • Vortrag von Sibille Merz im Namen der Study Group AdvanceGender auf dem 16. World Congress on Public Health 2020 zum Thema " Why should gender-sensitive health reports be intersectional?" im Rahmen des Workshops "Gender-sensitive and intersectional health monitoring and reporting: putting theory into practice"
  • Vortrag von Emily Mena und Philipp Jaehn im Namen der Study Group AdvanceGender auf dem 16. World Congress on Public Health 2020 zum Thema " Suggestions for a gender-sensitive and intersectional practice of health monitoring and reporting" im Rahmen des Workshops "Gender-sensitive and intersectional health monitoring and reporting: putting theory into practice"
  • Vortrag von Sibille Merz, Philipp Jaehn und Christine Holmberg auf der Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention 2021 in Leipzig zum Thema "Intersektionalität in populationsbasierten Studien: Eine qualitative Analyse von Studienteilnahme"
  • Vortrag von Emily Mena und Gabriele Bolte auf der Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention 2021 in Leipzig zum Thema "Intersektionalität und Geschlecht in der quantitativen Datenanalyse: Welchen Beitrag können geschlechtertheoretische Konzepte für eine intersektionalitätsbasierte GBE leisten?"
  • Posterpräsentation von Sibille Merz, Philipp Jaehn und Christine Holmberg bei der 14. European Public Health Conference 2021 (virtuelles Event) zum Thema "Participation in Population-based Research: A Qualitative, Intersectional Perspective"

Publikationen

  • Kathleen Pöge, Alexander Rommel, Emily Mena, Christine Holmberg, Anke-Christine Saß, Gabriele Bolte. "AdvanceGender – Verbundprojekt für eine geschlechtersensible und intersektionale Forschung und Gesundheitsberichterstattung" in: Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz, 2019 Jan;62(1):102-107. (DOI: 10.1007/s00103-018-2855-3).
  • Alexander Rommel, Kathleen Pöge, Laura Krause, Sabine Ludwig, Franziska Prütz, Anke Christine Saß, Sarah Strasser und Thomas Ziese. "Geschlecht und Gesundheit in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Konzepte und neue Herausforderungen"in: Public Health Forum, 2019; 27(2): 98–102. (DOI: https://doi.org/10.1515/pubhef-2019-0021).
  • Emily Mena, Gabriele Bolte, ADVANCE GENDER Study Group. „Intersectionality-based quantitative health research and sex/gender sensitivity: a scoping review“ in: International Journal for Equity in Health 2019 Dez;199(2019). (DOI:10.1186/s12939-019-1098-8).
  • Kathleen Pöge, Sarah Mirabella Strasser, Anke-Christine Saß, Alexander Rommel. „Civil society stakeholders’ participation in national health reporting on sex/gender issues: a study protocol for an intersectionality-informed and sex/gender-sensitive approach to focus group research“ in: BMJ Open 2020;10. (DOI: 10.1136/bmjopen-2019-033412).
  • Philipp Jaehn, Julia Rehling, Ronny Klawunn, Sibille Merz, Christine Holmberg, ADVANCE GENDER Study Group. „Practice of reporting social characteristics when describing representativeness of epidemiological cohort studies – A rationale for an intersectional perspective“ in: SSM - Population Health 2020;100617. (DOI: 10.1016/j.ssmph.2020.100617).
  • Philipp Jaehn, Emily Mena, Sibille Merz, Robert Hoffmann, Antje Gößwald, Alexander Rommel, Christine Holmberg, ADVANCE GENDER Study Group. „Non-response in a national health survey in Germany: an intersectionality-informed multilevel analysis of individual heterogeneity and discriminatory accuracy“ in: PLoS ONE; 15(8): e0237349. (DOI: 10.1371/journal.pone.0237349)
  • Emily Mena, Gabriele Bolte, ADVANCE GENDER Study Group. „CART-analysis embedded in social theory: A case study comparing quantitative data analysis strategies for intersectionality-based public health monitoring within and beyond the binaries.“ in: SSM - Population Health; 2021; 100722. (DOI: 10.1016/j.ssmph.2020.100722).
  • Sibille Merz, Philipp Jaehn, Emily Mena, Kathleen Pöge, Sarah Strasser, Anke-Christine Saß, Alexander Rommel, Gabriele Bolte und Christine Holmberg. „Intersectionality and Eco-Social Theory: A Review of Potentials for Public Health Knowledge and Social Justice.“ in: Critical Public Health; 2021; 1-10. (DOI: 10.1080/09581596.2021.1951668).
World Congress of Public Health 2020

Gender Sensitive and intersectional health monitoring and reporting – putting theory into practice

Summary of the panel discussion of the joint project Advance Gender at the World Congress of Public Health 2020

To download the whole text, please click here.

Why should gender-sensitive health reports be intersectional? (Sibille Merz)

The status quo of health monitoring and reporting is lacking a theory-based understanding of sex/gender. Current approaches rarely move beyond a binary thinking about sex/gender and are often deficit-oriented. Tenets of intersectionality can inform research activities and health monitoring and reporting. In an intersectional approach, for example, sex/gender is decentred by considering the interaction with other categories of difference such as race/ethnicity or class. Intersectionality-informed and sex/gender-sensitive health reports should focus on the internal heterogeneity of social categories, contextualise social experiences and health outcomes, and draw on a range of novel modelling approaches in data analysis. Last, health reporting opens up a space for the participation of civil society stakeholders and representatives of disadvantaged populations, and can focus much more on resources and resilience rather than exclusively on deficiencies and shortcomings.

Suggestions for a gender-sensitive and intersectional practice of health monitoring and reporting (Philipp Jaehn and Emily Mena)

Two examples were presented that aimed to illustrate novel insights when integrating an intersectional perspective in descriptions of representativeness and data analysis for health monitoring and reporting. Philipp Jaehn suggested that intersectionality-informed assessments of representativeness might aid to identify underrepresented groups in descriptive epidemiological studies more precisely. An intersectionality-informed analysis of representativeness using multilevel analysis of individual heterogeneity and discriminatory accuracy revealed that interventions to increase response should be both population-based and targeted to intersectional groups with high proportions of non-response. Moreover, a data analysis strategy using classification and regression trees (CART) was proposed by Emily Mena. The strategy aims to contribute to an intersectionality-informed and sex/gender-sensitive health monitoring and reporting. The technique is based on the consideration of further categories of difference within sex/gender groups and considers solution-linked sex/gender variables. Preliminary results from a real-world application point out, that the inclusion of solution-linked sex/gender variables into analysis might have the potential to advance intersectionality-informed sex/gender sensitivity in public health monitoring and reporting.
 
Questions from the audience to the presenters:

In what way do the results from the CART analysis differ from sub-strata specific prevalence?

  • Sub-strata specific prevalence does not differ. Emily Mena argued that CART helps to identify the most important variables.

Have you tried to incorporate race in the analysis?

  • Philipp Jaehn reported that race/ethnicity was not part of the analysis, since there were too few observations. Emily Mena included migration background into the analysis.

Comments from Greta Bauer:

Greta Bauer commented that the theoretical concept of intersectionality originated in Black Feminism in the US, starting from the sex/gender approach that already existed. However, intersectionality could also be considered to have started from critical race theory. One could improve research on sex and gender, by decentring the categories, which would allow the understanding that something similar does not have the same relevance for everybody. Furthermore, one can start to get the most out of the complexity within populations, where Bauer sees as a potential for improved health monitoring.

Some interesting tenets of intersectionality might spike the development of novel quantitative methods. For example, recent approaches have focussed on quantifying internal heterogeneity of populations. Greta Bauer points out that looking at populations as heterogenic is crucial, but heterogeneity alone is not intersectionality. The critical focus on social power and social context needs to be kept throughout the process. It is important to consider that the theoretical framework of intersectionality really didn’t start in health research or quantitative research, but comes from black feminist legal theory in sociological theory. It is a travelling theory that moved from discipline to discipline and new challenges arose when intersectionality found entry in a new discipline. Crucially, we need to ask the question how we can be true to the core tenets of intersectionality when we start to use it as a theoretical concept. Greta Bauer recommends Lisa Bowlegs paper for people that are starting to work with intersectionality, because it talks about these core tenets and how to apply them in public health (Bowleg L. 2012. "The problem with the phrase women and minorities: Intersectionality-an important theoretical framework for public health," American Journal of Public Health, American Public Health Association, vol. 102(7), pages 1267-1273.).

When talking about internal heterogeneity of groups, Greta Bauer re-iterated the importance of understanding statistics from its core as a discipline seeking to find differences between groups and not similarities. This illustrates that statistics were developed by the questions that have been asked to data in a particular time and place. Subsequently, weaknesses arose because researchers omitted asking further questions. Intersectionality can be very important as a corrective by giving rise to new questions that have been neglected in the past. Methods should then follow these new questions. There is a range of statistical methods researchers can choose from. Ultimately, it is important to consider which methods serve us best for a particular aim. Greta Bauer stresses that identifying inequalities in health, for example in descriptive intersectionality-informed analyses, does not give enough information to find solutions. It is necessary to involve new methods that help in identifying factors that drive inequalities and find entry points for interventions.

Comments from Nicole Rosenkötter:
Nicole Rosenkötter commented that the relevance and rationale of the concept of intersectionality is clear and that a good exchange between science and practice is necessary to raise awareness for this concept and make it applicable for practice. The practice of health monitoring and reporting can contribute pragmatic ideas and reflections to guide the translation of intersectionality into its realm. The focus of public health monitoring and reporting is the presentation of facts identified in routinely collected administrative data. In addition, scientific evidence is used to explain identified health inequalities. Nicole Rosenkötter underlines, that in local public health monitoring and reporting, there is awareness of heterogeneity within population groups, but there is often not enough data to analyse it in a detailed way. Instead, other approaches are used. For example, members and stakeholders of civil society are asked to specify health needs and resources that people have in a population. In recent years, intersectoral reporting structures have been developed on the local level. These approaches seek to identify, for example, districts with multiple vulnerabilities (e.g. based on social and environmental data and data on health outcomes) in order to steer resources for their benefit. A further aspect to be considered when thinking about how to implement tenets of intersectionality in public health monitoring and reporting is to understand that public health monitoring and reporting is embedded in a longer process. Hence, it is not only the health report that is crucial, but also the process that follows. Intersectional inequalities that are identified in a health report in a first step need to be used to initiate, for example, round tables to discuss the needs of population groups and how to act on them.

Discussion
Olena Hankivsky asked the presenters to specify possible differences between intersectionality and an eco-social model of health distribution.

  • Philipp Jaehn suggests that both concepts point towards the importance of environment in a socio-historical context, but intersectionality expands eco-social theory by considering that social structures are interlocking and mutually constituting.

How to integrate intersectionality between race and gender using secondary administrative data especially if there is no detailed information on sex/gender or race/ethnicity?

  • Greta Bauer points out, that we should talk more about the use of particular variables as proxies. Administrative data often does not include a specific dimension of sex/gender, while the collection of more sophisticated data is possible when doing primary data collection. The variables that we have in administrative data are often not what we want. Therefore, it is important to be clear of “what we have, what we want, and whether what we have is a reasonable proxy for what we want” (Greta Bauer). Identified shortcomings of the available variables should be stated explicitly and a culture of reporting limitations of administrative data should be strengthened. Such a practice might lead to the collection of data that is more helpful for example to do research on sex/gender or race/ethnicity in the future. Greta Bauer also stresses the importance of collecting data in the conjunction with communities in order to build trust between the people of the community who are described in the data and the government agency that collects the data.
  • Nicole Rosenkötter states that the most pragmatic approach might be to include members and stakeholders of civil society to specify the discussion and to identify the needs of populations. Moreover, including scientific evidence into the health report can help when choosing what messages to include and how to interpret data.

It has become clear that the process behind health reporting is very important, because it facilitates engagement and empowerment. Should we now focus more on this process and not so much on sophisticated statistical methods for analysing data, as we would like to do as epidemiologists?

  • Nicole Rosenkötter answers that it would be a good idea to focus on the process that starts after the health report is published. In addition, one should try to make the scientific evidence available to people who write health reports, so that they can include it. However, Nicole Rosenkötter doubts that it is possible to include new methodological approaches on the regional level, where less resources and less data are available compared to the national level. Nevertheless, on national level, sophisticated analyses can and should be done. These studies are also considered in health reporting at the regional level to explain differences and to explain trends.
  • Greta Bauer adds that there is not a choice to be made between processes and statistical methods. A detailed approach to do statistics works well with community-based processes and the aims of intersectionality. When comparing statistical methods, we can apply an intersectional lens and say what best estimates there are for health conditions of people at different intersections. If we find methods that give us good estimates for small groups, this provides important information for small communities that have been marginalised, and can be used by these communities to address their own health. One could adopt this community-focussed lens toward the methods. Some methods are very complex, but they produce results that can be conveyed to communities in very meaningful ways. These methods are able to handle small groups statistically meaningfully and produce results that are easy to understand. Complex statistics doesn’t mean complexity at that end.

Finally, Olena Hankivsky states that speaking to policy actors about effective messaging is essential. How to translate the complexity into clear messaging?

  • Greta Bauer agrees with that statement. Communities are policy actors. We need to think about the stakeholders before we start to produce results. Stakeholders might be community advocates, policy makers, or practitioners in social service agencies.
    We need to think about the form of the results. This implies that an academic paper is not always useful. We rather need integrated knowledge translation strategies, where people who are going to use the results are involved in the research early on. This also affects the choice of methodology.

Further questions that were posted in the chat but could not be answered:

  • Once the intersectionality is incorporated in the analysis of data as proposed from the theory to include in actions in the promotion and in public health?
  • Which role do power and social injustice play in the work? What are the limitations of the field of epidemiology in terms of advancing in intersectionality? Which tensions occurred, entering the field of intersectionality through categories of sex/gender?
  • How to translate the complexity of [intersectionality] into clear messaging?

Participants of the workshop
Gabriele Bolte and Christine Holmberg chaired the session. Christine Holmberg is director of the Institute of Social Medicine and Epidemiology at Brandenburg Medical School. Gabriele Bolte is director of the Institute of Public Health and Nursing Research (IPP) at the University of Bremen and head of the Department of Social Epidemiology of the IPP. Presentations were given by Sibille Merz and Philipp Jaehn, both research fellows at the Institute of Social Medicine and Epidemiology at Brandenburg Medical School, and Emily Mena, research fellow and lecturer at the Department of Social Epidemiology of the Institute of Public Health and Nursing Research at the University of Bremen.

Members of the panel were Greta Bauer, Nicole Rosenkötter and Olena Hankivsky. Greta Bauer is professor at the Department of Epidemiology and Biostatistics and at the Department of Gender, Sexuality, and Women’s Studies at Western University, Canada. She has recently been appointed Sex and Gender Science Chair at the Canadian Institute of Health Research. Nicole Rosenkötter is a professional in health reporting at the division of health reporting (Centre of Health North Rhine-Westphalia), and former president of the section Public Health Monitoring and Reporting of the European Public Health Association. Olena Hankivsky is Chair in Women’s Health and Director of the Centre for Health Equity at the Melbourne School of Population and Global Health.

For further reading:

Kathleen Pöge, Alexander Rommel, Emily Mena, Christine Holmberg, Anke-Christine Saß, Gabriele Bolte. "AdvanceGender – Verbundprojekt für eine geschlechtersensible und intersektionale Forschung und Gesundheitsberichterstattung" in: Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz, 2019 Jan;62(1):102-107. (DOI: 10.1007/s00103-018-2855-3).

Emily Mena, Gabriele Bolte, ADVANCE GENDER Study Group. „Intersectionality-based quantitative health research and sex/gender sensitivity: a scoping review“ in: International Journal for Equity in Health 2019 Dez;199(2019). (DOI:10.1186/s12939-019-1098-8).

Kathleen Pöge, Sarah Mirabella Strasser, Anke-Christine Saß, Alexander Rommel. „Civil society stakeholders’ participation in national health reporting on sex/gender issues: a study protocol for an intersectionality-informed and sex/gender-sensitive approach to focus group research“ in: BMJ Open 2020;10. (DOI: 10.1136/bmjopen-2019-033412).

Philipp Jaehn, Julia Rehling, Ronny Klawunn, Sibille Merz, Christine Holmberg, ADVANCE GENDER Study Group. „Practice of reporting social characteristics when describing representativeness of epidemiological cohort studies – A rationale for an intersectional perspective“ in: SSM - Population Health 2020;100617. (DOI: 10.1016/j.ssmph.2020.100617).

Philipp Jaehn, Emily Mena, Sibille Merz, Robert Hoffmann, Antje Gößwald, Alexander Rommel, Christine Holmberg, ADVANCE GENDER Study Group. „Non-response in a national health survey in Germany: an intersectionality-informed multilevel analysis of individual heterogeneity and discriminatory accuracy“ in: PLoS ONE; 15(8): e0237349. (DOI: 10.1371/journal.pone.0237349)

Emily Mena, Gabriele Bolte, ADVANCE GENDER Study Group. „CART-analysis embedded in social theory: A case study comparing quantitative data analysis strategies for intersectionality-based public health monitoring within and beyond the binaries.“ in: SSM - Population Health; 2021; 100722. (DOI: 10.1016/j.ssmph.2020.100722).