Studierende Internationales Incoming

Incoming

Willkommen in Brandenburg! Wir gratulieren Ihnen zu der Entscheidung, einen Studienabschnitt an der Medizinischen Hochschule Brandenburg zu absolvieren!

Als noch kleine Universität im ständigen Aufbau legen wir sehr großen Wert darauf, uns international zu vernetzen. Umso mehr freuen wir uns, dass Sie auf uns aufmerksam geworden sind.

Medizinstudierende der ERASMUS-Partner-Universitäten sollten zuerst Kontakt mit dem lokalen ERASMUS-Koordinator aufnehmen und sich nach den Bewerbungsformalitäten erkundigen. Sobald die Zustimmung der Heimatuniversität vorliegt, kann die Bewerbung an der MHB beginnen.

Die Informationen auf diesen Seiten sollen Ihnen helfen, den Aufenthalt in Brandenburg vorzubereiten und bei den ersten Schritten zu helfen. Sie werden bemerken, dass diese Hochschule auf Grund ihrer Größe aber auch Philosophie einen sehr engen Kontakt zu all ihren Mitgliedern hält. Scheuen Sie sich also nicht, sich nach allem zu erkundigen!

Sie werden sehr schnell den Charme der einzelnen Studienstandorte in Neuruppin und Brandenburg an der Havel zu schätzen wissen. Nach einigen Tagen werden Sie merken, dass jeder Standort auf seine Art und Weise eine aufregende und interessante Stadt ist, das Studentenleben sehr aufblüht und jedem Studierenden seinen Reiz bietet.

Also zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren und kommen Sie gleich nach Ihrer Ankunft zu uns, so dass wir alles Weitere besprechen können. Wir tun unser Bestes, um Ihnen bei allen Fragen und Problemen zu helfen.

Bewerbung

Nehmen Sie zunächst mit dem Auslandsbüro Ihrer Heimatuniversität Kontakt auf und erkundigen Sie sich nach den Möglichkeiten und Bewerbungsverfahren. Sobald Sie von Ihrer Hochschule eine Zustimmung erhalten haben, sollten Sie bzw. Ihre Hochschule Kontakt mit dem Referat für Auslandsangelegenheiten der MHB aufnehmen. Zusammen planen wir dann die nächsten Schritte, auch wenn noch keine Partnerschaften und Austauschprogramme bestehen.

Bewerbungszeitraum

Da das Studienjahr an der MHB in zwei Semester gegliedert ist, können Sie sich entweder zum Winter- oder zum Sommersemester bewerben. Bitte beachten Sie dabei die inhaltliche Modulplanung, da diese semesterabhängig ist. Die Bewerbungsfrist durch das International Office Ihrer Heimathochschule ist der 30. Juni für das Wintersemester bzw. der 30. Dezember für das Sommersemester.

Sprachkenntnisse

Ihre Sprachkenntnisse sollten in der Unterrichtssprache (Deutsch) mindestens (!) B2 nach dem Referenzrahmen für Europäische Sprachen betragen. Dies wird auf Grund des frühen Patientenkontaktes im Modellstudiengang vorausgesetzt. Erkundigen Sie sich gerne nach den sprachlichen Angeboten der MHB.

Bewerbungsformular & Learning Agreement

Zur Immatrikulation benötigen Sie eine Reihe von Unterlagen. Bitte reichen Sie zunächst das Bewerbungsformular sowie Ihr Learning Agreement bei uns ein. Zudem benötigen wir ein unterschriebenes aktuelles Transcript of Records ihrer Einrichtung. Wir informieren Sie über den weiteren Ablauf.

Senden Sie die Unterlagen per Post an:
Medizinische Hochschule Brandenburg CAMPUS GmbH
Referat für Auslandsangelegenheiten
Fehrbelliner Straße 38
16816 Neuruppin

oder per E-Mail an:
international@mhb-fontane.de

Curriculum

Wenn Sie sich dafür interessieren einen Abschnitt an der Medizinischen Hochschule Brandenburg zu absolvieren, sind Sie hier genau richtig um sich über den Aufbau und Inhalte der Studienabschnitte zu informieren. Sollten Sie genauere Informationen benötigen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Das Studium im Brandenburger Modellstudiengang Medizin dauert mindestens sechs Jahre. Die Regelstudienzeit im Brandenburger Modellstudiengang Medizin beträgt einschließlich der Prüfungszeit für den Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung sechs Jahre und drei Monate (§ 1 Abs. 2 ÄApprO).

Das Studium gliedert sich in drei Studienabschnitte. Die Ausbildungsinhalte des ersten Studienabschnittes (1. bis einschließlich 6. Semester) sind an organ- und systembezogenen Problemstellungen orientiert. Die darauf aufbauenden Inhalte des zweiten Studienabschnittes (7. bis einschließlich 10. Semester) orientieren sich an den typischen Problemstellungen verschiedener Lebensphasen und Fachgebiete. Der dritte Studienabschnitt ist das Praktische Jahr (PJ).

Auf das fünfte Studienjahr folgt der dritte Studienabschnitt, das Praktische Jahr (48 Wochen). Entsprechend den Vorschriften der Approbationsordnung für Ärzte, die die Ausbildung im Praktischen Jahr regeln (§ 3 ÄApprO), werden drei jeweils sechzehnwöchige Praktika abgeleistet. Das Studium wird mit dem Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung gemäß der Approbationsordnung für Ärzte abgeschlossen.

Beschreibung der Module

Die ersten beiden Studienabschnitte im Brandenburger Modellstudiengang Medizin sind in Module unterteilt.

Die Module sind inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheiten, deren Dauer in der Regel ein Semester nicht überschreitet. Im Brandenburger Modellstudiengang Medizin werden innerhalb der Module verschiedene Fächer der Grundlagen, klinisch-theoretischen und klinischen Fächer interdisziplinär gelehrt. Kernelement ist das Problemorientierte Lernen (POL) anhand von Patientenfällen.

Hier finden Sie eine Zusammenstellung der Fächer der einzelnen Module: Die Lernziele, Veranstaltungsübersicht sowie die Modulbücher mit detaillierten Informationen erhalten Sie über das Referat für Curriculumsentwicklung und -koordination.

1. Studienabschnitt

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2. Studienabschnitt

Im zweiten Studienabschnitt sind die Module durch die großen klinischen Fächer geprägt. Bis zum zehnten Fachsemester werden weiterhin die Grundlagenfächer sowie die klinisch-theoretischen Fächer gelehrt. In den klinischen Modulen sind die Studierenden für die Dauer des Moduls einem Krankenhaus zugeteilt, in dem die Lehrveranstaltungen dezentral stattfinden. Hier finden Sie die Abfolge der Module für den gesamten Brandenburger Modellstudiengang.

Studium Modulübersicht 2017

Unterrichtsformate

Die MHB zeigt mit ihren Unterrichtsformaten eine frische, neue und durchdachte Herangehensweise an medizinische Inhalte. Dieser didaktische Weg ist die Möglichkeit die Medizin auf eine neue Art und Weise zu verstehen und zu begreifen. Die Studieninhalte werden im Sinne einer Lernspirale in zunehmender Komplexität und Ausführlichkeit entsprechend dem Ausbildungsstand der Studierenden wiederholt behandelt. Das Lernen in kleinen Gruppen ermöglicht es im intensiven Austausch Wissen zu teilen und Fragestellungen zu klären. Eine wissenschaftliche Herangehensweise an Problemstellungen sowie das Lebenslange Lernen werden trainiert. Neben praktischen Fertigkeiten stehen auch kommunikative und psychosoziale Inhalte im Mittelpunkt.

Damit Sie die unterschiedlichen Unterrichtsformate verstehen, die auf Sie zukommen, finden Sie hier eine Auflistung mit einer kurzen Erklärung:

Problemorientiertes Lernen (POL)
Die Studierenden treffen sich in der Regel zweimal wöchentlich in einer Kleingruppe. Diese Kleingruppen werden durch speziell ausgebildete Lehrkräfte geleitet. Die Zahl der an einer Kleingruppe teilnehmenden Studierenden sollte acht nicht überschreiten.

In den Kleingruppen bearbeiten die Studierenden ein medizinisches bzw. an Modulthemen orientiertes Problem. Die Erarbeitung der sich daraus ergebenden Lernziele erfolgt im Selbststudium sowie z. B. durch Seminare, praktische Übungen, Praktika oder Vorlesungen. Dabei wird bereits vorhandenes Wissen vertieft und ergänzt. In der zweiten Kleingruppensitzung werden die Ergebnisse dieser Bearbeitung von den teilnehmenden Studierenden zusammenfassend dargestellt und diskutiert.

Seminare

Interdisziplinäres Seminar
Die Interdisziplinären Seminare (IDS) zu klinisch-theoretischen Grundlagen dienen der Vertiefung von Wissen, der Vermittlung fächerübergreifender oder interdisziplinärer Zusammenhänge und der Herstellung von Bezügen zwischen theoretischen und praktischen Inhalten. Die Seminare sollen interaktiv gestaltet werden und können Impulsreferate beinhalten.

Seminare der Human- und Gesundheitswissenschaften
Die Seminare der Human- und Gesundheitswissenschaften (HGW) beinhalten semesterbegleitende Seminarkurse zu:

  • Grundlagen ärztlichen Denken und Handelns,
  • Gesundheitswissenschaften und
  • Methoden wissenschaftlichen Arbeitens.

In den Seminaren werden schwerpunktmäßig gesellschaftliche, philosophische, ethische, historische und methodische Aspekte der Medizin behandelt.

Vorlesungen
Ergänzend zu den Seminaren werden Vorlesungen (VL) zur Vermittlung komplexer Inhalte oder als Übersichten zu umfassenden Themengebieten angeboten.

Übungen
Die Übungen Diagnostik und Therapie (ÜDT) umfassen den Erwerb praktischer Fertigkeiten des ärztlichen Berufs in den Bereichen Diagnostik und Therapie (z. B. Blutabnahme, körperliche Untersuchung, Sonographie, Nahtkurs). Die praktischen Übungen finden in der gleichen Zusammensetzung wie die Kleingruppen statt.

Der Unterricht am Krankenbett (UaK) findet in Kleingruppen statt. Bei Unterweisungen an Patienten in Form von Patientendemonstrationen beträgt die Gruppengröße höchstens sechs Studierende, bei der Untersuchung eines Patienten höchstens drei Studierende. Den Studierenden ist dabei ausreichend Gelegenheit gegeben, selbst an der Patientin oder am Patienten tätig zu werden, soweit dies zum Erwerb praktischer Fertigkeiten und Fähigkeiten erforderlich ist.

Die Übungen zu Teamarbeit, Reflexion, Interaktion und Kommunikation (TRIK) vermitteln Fertigkeiten zur professionellen Kommunikation im ärztlichen Handlungskontext, zum Teil unter Einsatz von Simulationspatientinnen und -patienten. Die Übungen werden i.d.R. in Kleingruppen durchgeführt. Diese Übung verfolgt semesterübergreifend ein eigenständiges Curriculum.

Praktika
Die praktische Ausbildung bezieht Einrichtungen der medizinischen und psychosozialen Primär-, Sekundär- und Tertiärversorgung sowie Forschungseinrichtungen ein. In Praktika sollen Fähigkeiten und Fertigkeiten in Gruppen trainiert und erlernte Wissensinhalte im Praxisrahmen überprüft werden.

Praktika dienen dem Erwerb und Üben praktischer Fertigkeiten sowie Kenntnissen in Gruppen von bis zu 16 Studierenden. Die Themen umfassen naturwissenschaftliche Grundlagen der Medizin, klinische sowie klinisch-theoretische und medizintheoretische Fachgebiete, z. B. Medizinethik, Medizinrecht, Biochemie, Pharmakologie oder Mikrobiologie.

Der „Praxistag“ (Allgemeinmedizinisches Praktikum und Praktikum der ambulanten Versorgung in Fachpraxen) findet in der Regel 14-tägig vom 2. bis 5. Fachsemester in der Praxis niedergelassener Ärztinnen oder Ärzte statt, die in der ambulanten Versorgung tätig sind. Die Studierenden nehmen beobachtend und gegebenenfalls assistierend an der Sprechstunde teil und werden soweit in die Untersuchung, Beratung und Behandlung einbezogen, wie dies der niedergelassenen Ärztin bzw. dem niedergelassenen Arzt geboten erscheint.

Das Praktikum Berufsfelderkundung (BFE) vom 1. bis zum 5. Semester vermittelt den Studierenden Einblicke in verschiedene ärztliche Tätigkeitsgebiete (z. B. öffentlicher Gesundheitsdienst, Krankenkassen, Pflegeeinrichtungen, Hospize, Betriebsmedizin, Pharmaindustrie, Forschungseinrichtungen).

Die Stationspraktika (SP) stellen die wesentliche integrative Lehr- und Lernform im Krankenhaus dar (entsprechend Blockpraktika, § 2 ÄApprO). Schwerpunkte sind Differentialdiagnostik und -therapie der wichtigsten Krankheitsbilder unter Bedingungen des klinischen Alltags. Die Ausbildung am Krankenbett und die im Verlauf des Studiums wachsende Verantwortungsübernahme der Studierenden in der Patientenversorgung stehen dabei im Mittelpunkt. Die Stationspraktika werden dabei von theoretischen Lehrveranstaltungen flankiert, um eine möglichst enge Verknüpfung von Theorie und Praxis zu gewährleisten, ggf. ergänzt durch interdisziplinäre Theorieeinheiten (Propädeutik-Zeiten). Die Stationspraktika sind in den folgenden Modulen abzuleisten:

  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Kinderheilkunde
  • Neurologie
  • Psychiatrie
  • Innere Medizin
  • Geriatrie
  • Chirurgie
  • Anästhesiologie und Intensivmedizin
  • Wahlpflicht „Kleine Fächer“ (z. B. Augenheilkunde, Dermatologie, HNO, Urologie)

Das Wissenschaftliche Wahlpflichtpraktikum (WPP) dient dem Kennenlernen wissenschaftlicher Arbeitsweisen und deren Vertiefung, unter Berücksichtigung persönlicher Interessen zum Einblick in ein spezielles Fach und/oder eine wissenschaftliche Einrichtung. Das Praktikum wird im 6. Fachsemester in einer stationären oder ambulanten Versorgungseinrichtung oder einem theoretischen Institut bzw. einer Forschungseinrichtung abgeleistet. Für das Wahlpflichtpraktikum muss ein Thema mit einer eindeutigen Fragestellung bzw. Arbeitsaufgabe formuliert und bearbeitet werden.

Im Rahmen des WPP finden im Zweiten Studienabschnitt Forschungswerkstätten und Kolloquien statt, die der Vertiefung der im Ersten Studienabschnitt erworbenen Kenntnisse und der Weiterführung wissenschaftlicher Arbeiten dienen (wissenschaftliches Portfolio).

Fallvorstellung
Bei der Fallvorstellung (FV) im Zweiten Studienabschnitt werden reale Patientengeschichten inklusive Befunden und Therapien präsentiert. Die Dozenten erarbeiten mit den Studierenden das klinische Vorgehen, diskutieren diagnostische und therapeutische Möglichkeiten sowie Leitlinien und Leit-Symptome. Die Veranstaltung wird in Seminargruppengröße angeboten.

Fallbesprechung
Die Fallbesprechungen (FB) finden in den Modulen mit Stationspraktika statt, im Gegensatz zu den Fallvorstellungen bereitet hier jede bzw. jeder einzelne Studierende eine reale Patientengeschichte zur Diskussion in der Kleingruppe vor, die von einem Dozenten moderiert wird.

Famulatur
Die viermonatige Tätigkeit als Famulantin bzw. Famulant ist nach dem 5. Semester während der lehrveranstaltungsfreien Zeiten abzuleisten, wenn die für die ersten fünf Semester vorgeschriebenen Prüfungen und Leistungskontrollen erfolgreich absolviert sind. Sie hat zum Ziel, die Studierenden mit dem ärztlichen Berufsalltag im Krankenhaus und in der ambulanten Praxis vertraut zu machen. Sie ist bis zum Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung abzuleisten und bei der Meldung zum Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach dem Muster der Anlage 6 ÄApprO nachzuweisen.

Die Tätigkeit erfolgt für die Dauer von zwei Monaten im Krankenhaus oder in einer stationären Rehabilitationseinrichtung, für die Dauer eines Monats in einer Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung, die ärztlich geleitet wird, oder einer geeigneten ärztlichen Praxis, und für die Dauer eines weiteren Monats in einer Einrichtung der hausärztlichen Versorgung.

Praktisches Jahr
Im 3. Studienabschnitt (48 Wochen) ist eine zusammenhängende praktische Tätigkeit gemäߧ 3 Abs. 3 ÄApprO in folgenden medizinischen Fächern abzuleisten:

  • Innere Medizin,
  • Chirurgie,
  • in der Allgemeinmedizin oder in einem der übrigen, nicht die ersten beiden genannten, klinisch-praktischen Fachgebiete.

Die Universität erstellt gemäß § 3 Abs. 1a ÄApprO einen Ausbildungsplan (Logbuch), nach dem die Ausbildung durchzuführen ist.

Studium fundamentale
In den Lehrveranstaltungen des Studium fundamentale werden nichtmedizinische Themen behandelt, z. B. aus den Geisteswissenschaften oder Kunst.

Naturwissenschaftliches Tutorium
Das naturwissenschaftliche Tutorium wird im Ersten Studienabschnitt zur Vertiefung von Grundlagenfächern wie Physik, Chemie und Biologie angeboten.

Beispielsstundenplan

Hier finden Sie einen Stundenplan, der beispielhaft einen Wochenablauf im 3. Semester zeigt. Zum 2. Studienabschnitt liegt ebenfalls ein Stundenplan vor. Bitte beachten Sie, dass es sich hier nur im Beispiele handelt, die sich je nach Inhalt der Module von den Zeiten und Abläufen verschieben können.

Semestertermine

Die Semestertermine finden Sie hier.

Notensystem

In jedem Land gibt es unterschiedliche Notensysteme, deswegen ist es wichtig, sich im Vorfeld über die Kompatibilität der Systeme zu informieren. Hier finden Sie eine Erklärung zum Notensystem und den Prüfungsformaten der MHB. Um eine Kompatibilität mit dem System Ihrer Einrichtung festzulegen, wird ein Learning Agreement zwischen Ihrer Einrichtung und der MHB geschlossen. Darin werden zeitlicher und inhaltlicher Aufwand berücksichtigt.

Notensystem

Die Bewertung der Prüfungsleistungen wird nach folgenden Notenstufen vorgenommen:

  • bis ≤ 1,5: sehr gut – eine hervorragende Leistung
  • über 1,5 bis ≤ 2,5: gut – eine Leistung, die erheblich über dem Durchschnitt liegt
  • über 2,5 bis ≤ 3,5: befriedigend – eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht
  • über 3,5 bis ≤ 4,0: ausreichend – eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt
  • über 4,0: nicht bestanden – eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungen nicht mehr genügt, oder eine nicht erbrachte Leistung

Die jeweilige Prüfung gilt als bestanden, wenn alle geforderten Prüfungsleistungen mindestens mit der Note „ausreichend (4,0)“ bewertet worden sind. Die absoluten und relativen Noten- und Bestehensgrenzen werden vom Prüfungsausschuss festgelegt.

Rückmeldung und Evaluation
Bei jeder Prüfung besteht für den Prüfling die Möglichkeit zur Auswertung der Prüfung hinsichtlich seiner individuellen Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten. Diese Rückmeldung kann in mündlicher Form (z. B. Feedback nach mündlichen Prüfungen) oder in schriftlicher Form (z. B. bei praktischen und kombinierten Prüfungen) erfolgen. Genauere Informationen finden sie in der Prüfungsordnung.

Prüfungsformate

In der Regel wird jedes Semester (Erster Studienabschnitt) bzw. jedes Modul (Zweiter Studienabschnitt) mit je einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung abgeschlossen. An praktischen Prüfungsformaten kommen unter anderem der OSCE (Objective Structured Clinical Examination) oder der Mini-CEX (Mini-Clinical Evaluation Exercise) zum Einsatz. Die Studierenden nehmen nach dem 10. Fachsemester am 2. Abschnitt und nach dem PJ am 3. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung teil und schließen das Studium mit dem Staatsexamen ab.

Schriftliche Prüfungen
offene und/oder geschlossene Aufgabenformate, können in folgenden Formen durchgeführt werden:

  • Multiple Choice-Format (MCQ): Klausuren im Antwortwahlverfahren mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten
  • Modified Essay Questions (MEQ): Klausuren mit frei zu formulierenden Kurzantworten und sequenziellen Fragen, die nacheinander zu bearbeiten sind
  • Freie schriftliche Formate: unter anderem Projektdokumentation, Hausarbeit, wissenschaftliches Poster, Patientenbericht und modifiziertes Aufsatzverfahren. Zeitraum, Gliederung und Umfang sowie die Bewertung werden je nach Einsatz festgelegt. Gegebenenfalls kann eine mündliche Abschlusspräsentation verlangt werden.

Kombinierte Prüfungen
mündliche, schriftliche und/oder praktische Anteile, werden in den folgenden Prüfungsformaten angeboten:

  • Objective Structured Clinical Examination (OSCE): mehrere Prüfungsstationen, die mit jeweils einem Prüfenden besetzt sind. Es kann durch den Einsatz von Simulationspatienten oder fachspezifischen Objekten (z. B. medizinisch-diagnostischen Befunden, Modellen, Präparaten) geprüft werden. Der oder die Prüfende erfasst anhand einer standardisierten Checkliste die Leistung der Studierenden.
  • Objective Structured Pre-Clinical Examination (OSPE): ein oder mehrere Prüfungsstationen, wo die Studierenden an Modellen, Präparaten oder Bildmaterial jeweils mehrere Prüfungsaufgaben durchführen (z. B. Fähnchentest).
  • Arbeitsplatzbezogene klinische Prüfungen: der Prüfling führt an einem Patienten oder Simulationspatienten eine klinische Prüfungsaufgabe durch (z. B. Anamnese, Beratungsgespräch, körperliche Untersuchung). Die Bewertung erfolgt durch einen Prüfenden anhand eines standardisierten Erfassungsbogens.

Portfolio
festgelegte Anzahl von Teilleistungen, die innerhalb eines definierten Zeitraums nachzuweisen sind, zum Beispiel während eines Moduls oder des gesamten Zweiten Studienabschnitts. Die Leistungen können in schriftlicher, mündlicher, praktischer oder kombinierter Form erbracht werden. Gliederung und Umfang sowie die Bewertung werden je nach Einsatz festgelegt.

Wichtige Dokumente

Hier sind wichtige Dokumente aufgelistet, die Sie unbedingt mit sich führen sollten.

Personalausweis/Reisepass
Achten Sie darauf, dass alle Dokumente für die gesamte Dauer Ihres Aufenthalts in Deutschland gültig sind

Visa
Studierende aus Nicht-EU-Ländern (ausgenommen Schweiz, Norwegen und Island) müssen sich für ein Visum bewerben. Beachten Sie, dass es sich um ein „Visum für Studienzwecke“ handelt. Dieses erhalten Sie in der Deutschen Botschaft in Ihrem Heimatland. Sollten Sie dafür ein Einladungsschreiben benötigen wenden Sie sich an das Referat für Auslandsangelegenheiten. Zur Website des Auswärtigen Amtes

Krankenversicherung
Für die Immatrikulation müssen Sie eine Krankenversicherung vorweisen.

Internationaler Studentenausweis
Dieses Dokument ist nicht erforderlich, aber nützlich.

Semesterticket
Das Semesterticket erhalten Sie zu Beginn des Semesters. Es ist gemeinsam mit dem Bibliotheksausweis Bestandteil des Studierendenausweises. Es ist jeweils für ein Semester gültig. Sie können damit komplett durch ganz Brandenburg und Berlin reisen (ausgenommen IC- oder ICE-Züge).

Unterbringung

Die MHB organisiert Ihnen keine Unterkunft, dies müssen Sie selber in die Hand nehmen. Sehr gerne unterstützen wir Sie aber bei Fragen oder anderen Anfragen. Hier finden Sie bereits ein Wohnangebot, das auch Ihre Mitkommilitonen nutzen. Darunter ist eine Facebook-Gruppe, das Studentenwohnheim, Hotels und Pensionen für den Übergang. Bitte beachten Sie, dass für die Immatrikulation der Nachweis einer festen Wohnadresse notwendig ist.