Hochschule

Neue Ärzte und Psychologen für das Land

Was muss ein Arzt oder klinischer Psychologe von morgen können? Welche Krankheiten kommen durch den demographischen Wandel auf uns zu? Wie bleibt individualisierte, hochtechnologisierte Medizin bezahlbar und menschlich?

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) sieht ihren Gründungsauftrag wie auch ihr Alleinstellungsmerkmal in einer spezifischen Antwort auf geänderte Anforderungen unserer Gesellschaft an das Gesundheitssystem im Allgemeinen und die Ausbildung zum Arzt, Psychotherapeuten, klinischen Psychologen und zu anderen Gesundheitsberufen im Speziellen.

Aus dem Land. Für das Land.

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) ist eine staatlich anerkannte Universität in kommunaler und gemeinnütziger Trägerschaft. Sie steht für innovative Lehrkonzepte sowie für die Einheit von Forschung, Lehre und Patientenversorgung. Mit unseren drei Hochschulkliniken Ruppiner Kliniken, Städtisches Klinikum Brandenburg und Immanuel Klinikum Bernau, Herzzentrum Brandenburg sowie aktuell landesweit über 20 kooperierenden Kliniken und rund 100 Lehrpraxen bündeln wir wissenschaftsbasiertes und praxisorientiertes Know-how für das Studium einer neuen Generation von Medizinern und Psychologen. Im Land Brandenburg. Und darüber hinaus.

Ziel und Gründungsanspruch der Medizinischen Hochschule Brandenburg ist es, eine den Anforderungen an den späteren Beruf Rechnung tragende moderne und praxisnahe sowie freiheitliche und umfassende Ausbildung zu etablieren. Mit der Bildung von fachlich versierten, menschlich kompetenten und gesellschaftlich engagierten Ärzten und Psychologen wollen wir aktiv einen Beitrag zur Lösung aktueller Problemlagen und zur bestmöglichen Patientenversorgung für das Land leisten.  In Brandenburg. Und darüber hinaus.

Vor dem Hintergrund unseres Gründungsimpulses und auf der Grundlage unserer Zielsetzung wollen wir eine Universität sein und werden, die sich etwas zutraut, die in Lehre und Forschung mutig neue Wege geht, beherzt Neuland betritt und als Bildungspionier zur Lösung drängender gesellschaftlicher Fragen beiträgt. Und wir wollen eine Universität sein und werden, die Raum gibt zur Entfaltung von Talent und zur Entwicklung von Persönlichkeit.

Eine Universität, die sich um das individuelle Entwicklungspotenzial jedes Einzelnen bemüht, die es fördert und fordert. Eine Universität, die in zukünftigen Aufgaben ihre Lern-, Innovations- und Beziehungsfähigkeit immer wieder neu unter Beweis stellt. Eine Universität, an der es nicht nur Freude macht zu studieren, sondern auch zu lehren, zu forschen und zu arbeiten. Und schließlich: eine Universität, die mit ihrer gemeinnützig-unternehmerischen Verfasstheit und ihrem einmaligen Gesellschafterkreis aus Kommunen, Krankenhäusern und Diakonie einen Beitrag zur Versorgung des Landes, zur Zukunft der Gesundheit und zum gesellschaftlichen Wandel leisten möchte. Aus dem Land. Für das Land.

Medizin und Psychologie mit Herz, Hand und Hirn

In der Forschung liegt der Schwerpunkt auf der Medizin des Alterns, die alle Vorgänge, Mechanismen und Veränderungen umfasst, die im Rahmen des Alterungsprozesses auftreten und dabei zu Erkrankungen oder Einschränkungen von Körper oder Geist führen, die einer medizinischen Diagnostik, Behandlung oder Prävention bedürfen.

Das akademische Selbstverständnis der MHB basiert einerseits auf Erkenntnissen der Grundlagenforschung, orientiert sich andererseits aber auch an einer ganzheitlichen, humanistisch geprägten, personalen und integrierten Medizin und Psychologie mit Herz, Hand und Hirn, bei denen der Mensch mit seiner individuellen, körperlichen, sozialen und seelischen Lage im Zentrum steht und nicht nur der medizinische oder versorgungstechnische Fall.

Die Ruppiner Kliniken, das Städtische Klinikum in Brandenburg an der Havel sowie das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg fungieren dabei als Hochschulkliniken und garantieren mit ihren Professoren die enge Verbindung von Forschung, Lehre und Patientenversorgung. Weitere kooperierende Kliniken und Lehrpraxen sowie eine Reihe von renommierten Kooperationspartnern aus Gesundheit, Politik und Wissenschaft wirken aktiv mit.