Hochschule Gesundheitscampus

Der Gesundheitscampus ist ein Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg und soll als gemeinsame Einrichtung der MHB sowie der Universitäten in Potsdam (UniP) und in Cottbus/Senftenberg (BTUCS) und in Kooperation mit weiteren Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen die medizinische Versorgung für das Flächenland Brandenburg langfristig sichern, die universitäre Gesundheitsforschung im Land durch Forschungsverbünde stärken sowie die praxisnahe Aus- und Weiterbildung in Gesundheit und Pflege fördern. Dazu wird auch ein breites Netzwerk aus Kliniken in den Campus eingebunden. Ein Wissenschaftlicher Beirat begleitet den Aufbauprozess und gibt Empfehlungen, unter anderem für die Weiterentwicklung von Forschungsschwerpunkten. 

Besondere Schwerpunkte sind dabei dünnbesiedelte Regionen und demographischer Wandel / Alterung. Bereits im Vorfeld (2017/18) laufen unter dem gemeinsamen Titel „Gesundheitscampus“ mehrere größere Verbundvorhaben und Projekte, an denen auch die MHB beteiligt ist.

Bei Fragen zu den Verbundvorhaben und Projekten steht Ihnen die Projektkoordinatorin Hannah Leichsenring unter hannah.leichsenring@mhb-fontane.de zur Verfügung.

Verbundvorhaben „digilog“ – Digitale und analoge Begleiter für eine alternde Bevölkerung

Digilog ist ein Forschungsverbund aus insgesamt 37 Partnern, der im Zuge des Aufbaus des Gesundheitscampus Brandenburg gemeinsam mit zwei anderen Forschungsverbünden vom MWFK gefördert wird und am 1. März 2017 gestartet ist.

digilog steht für "Digitale und analoge Begleiter für eine alternde Bevölkerung". Schnittstelle und Umspannwerk ist ein gemeinsames 'eHealth Center' für alle einlaufenden digitalen und analogen, gesundheitsbezogenen Daten.

Das Forschungsvorhaben Verbundprojekt "Digitale und analoge Begleiter für eine alternde Bevölkerung" (digilog) schlägt neue Versorgungsformen für metropolenferne, ländliche Regionen vor und entwickelt seine Lösungsansätze aus regionalen und kommunalen Strukturmerkmalen und Bedarfen. Als versorgungspolitische Strategie schlagen wir einen eHealth-unterstützten ("digitale Begleiter") Ansatz vor, der auf der Analyse der Defizite und der Wünsche der Betroffenen und Beteiligten aufbaut.

Das Ziel ist es, eine vernetzte Versorgung zu gewährleisten, bei der die Medizintechnik (digital health) zum Patienten kommt, der Patient gleichzeitig mit in die Verantwortung genommen wird (self empowerment) und regionale versorgungsrelevante Partner wie Ärztenetze, Hauspflegedienste, Gemeindeschwester als "analoge" Begleiter eingebunden sind und die Betreuung mitgestalten.

Die Versorgung chronisch kranker Menschen soll so perspektivisch mit Tools der Digital Health und multidisziplinären Kooperationen verbessert werden. digilog arbeitet an einem Hybridmodell aus konventionellem Basisnetzwerk und mobilen, im besten Sinne patientennaher Diagnostik, um gleichzeitig eine personalisierte und ressourcenschonende Versorgung zu realisieren. Philosophie ist das 'boundaryless hospital', also die wohnzimmertaugliche, Mikro-Medizintechnik.

digilog gliedert sich in 3 Themenfelder mit jeweils zwei Teilprojekten:

Themenfeld I umfasst dabei die Analyse der Gesundheitsversorgung im Land Brandenburg heute und morgen und entwirft den "geschützten Lebensweg" in einer Modellregion.

Themenfeld II entwickelt eine offene IT-Architektur für die Vernetzung der Inhalte. Fernabfragbare Implantate und wearables, die Daten erheben, die den Unterschied machen, werden integriert.

Themenfeld III adressiert das Wohnzimmer-Labor und eine mobile patientennahe Bildgebung.

Diese Ziele werden durch all die 37 Partner, die an Bord sind, gemeinsam verfolgt, Partner von Start-ups bis zu Global Players wie Microsoft und Boston Scientific. Jenseits der bisherigen Zusammenarbeit existieren bereits Skizzen zu Spin-offs und einem Upscaling des Forschungsverbunds.

Sprecher und Gesamtkoordinator des Verbundvorhabens ist Prof. Dr. Dr. Kurt J. G. Schmailzl, der unter kurt.schmailzl@mhb-fontane.de zu erreichen ist.

Verbundvorhaben „Herz-Gefäßgesundheit in Non-Metropolregionen Brandenburgs“

Die Folgen des demographischen Wandels im Flächenland Brandenburg, die sich noch einmal verstärkt an der Peripherie des Landes zeigen (wie etwa die starke Überalterung der brandenburgischen Bevölkerung), können nach aktuellen Berechnungen dazu führen, dass die medizinische Versorgung der Bevölkerung nicht mehr flächendeckend umgesetzt werden kann.

Exemplarisch sei hier auf die im Vergleich der Bundesländer seit Jahren höchste Sterblichkeitsrate aufgrund von Herzinfarkten im Bundesland Brandenburg hingewiesen. Durch die Gründung der Medizinischen Hochschule Brandenburg soll diesem Problem entgegengewirkt werden. Das Verbundprojekt Herzgesundheit soll dies unterstützen und zur Erforschung und Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen im Alter beitragen. Dazu werden klinische Register entwickelt, klinische Studien durchgeführt und verschiedene grundlagenwissenschaftliche Begleitstudien aufgelegt.

Sprecher und Gesamtkoordinator des Verbundvorhabens ist Prof. Dr. med. Johannes Maximilian Albes, der unter johannes.albes@mhb-fontane.de zu erreichen ist.

Verbundvorhaben „Konsequenzen der altersassoziierten Zell- und Organfunktionen“

Dieses Verbundvorhaben wird vom Institut für Biomaterialforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht geleitet. Ausgangspunkt ist, dass für Diagnostik und Therapie von hochbetagten Patienten überwiegend Erkenntnisse angewandt werden, die an Patientenkollektiven gemischten Alters, in der Regel mit einer Obergrenze zwischen 65 und 80 Jahren gewonnen wurden und daher nicht notwendigerweise auch für Hochbetagte gelten. Zur evidenzbasierten Behandlung von betagten Patienten fehlt jedoch das genau Verständnis zu physiologischen und pathophysiologischen Prozessen in dieser Altersgruppe, z.B. zur Metabolisierung von Medikamenten, der Interaktionen zwischen Implantaten und dem umliegenden Gewebe sowie der verminderten Wirksamkeit von Impfungen bei älteren Menschen im Vergleich zu Jüngeren.

Sprecher und Gesamtkoordinator des Verbundvorhabens ist Prof. Dr. med. Markus Deckert, der unter markus.deckert@mhb-fontane.de zu erreichen ist.

Health Care and Health Care Services Research

Das übergeordnete Ziel des Projektes besteht in der Optimierung der Versorgung von Bewohnern in Heimen durch die Formulierung konkreter Handlungsempfehlungen, um der potentiell inadäquaten Verwendung von Psychopharmaka entgegenzuwirken. Zur Verwirklichung dieses Zieles stehen zunächst eine systematische Analyse der gegenwärtigen Verschreibungspraxis sowie die Identifikation von Faktoren, die den Psychopharmakakonsum begünstigen, im Vordergrund.

Projektleiter ist Prof. Dr. med. Martin Heinze, der unter martin.heinze@mhb-fontane.de zu erreichen ist.


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