Einrichtungen Einrichtung-Details

Professur für Augenheilkunde - Klinikum Brandenburg

Hauptforschungsgebiet ist die Evaluierung der OCT-Untersuchung beim Glaukom und anderen Erkrankungen der retinalen Ganglienzellen. Durch die Verbindung der makulären OCT-Untersuchungen mit entsprechend empfindlichen Gesichtsfeldstrategien lassen sich Frühstadien der Erkrankungen der retinalen

Ganglienzellen früher als bisher und vor allem die Progression der Erkrankung mit einer viel höheren Sensitivität und Spezifität als das bisher möglich war, erfassen. 

Es handelt sich vorwiegend um retrospektive Untersuchungen zu folgenden Fragestellungen:

  1. Erstellung einer Normdatenbank von Langsschnittuntersuchungen an Normalpersonen
  2. Frühdiagnose und den Verlauf des Glaukoms einschließlich des Einflusses drucksenkender Operationen und Medikamente
  3. Beurteilung der Zyklorotation des Augapfels mit OCT-Untersuchung
  4. Behandlung retinaler Venenverschlüsse mit Anti-VEGF-Medikamenten
  5. Pars plane Aspiration zur Behandlung akuter Augendrucksteigerungen
  6. OCT-Untersuchungen zur Diagnostik und Verlaufsbeurteilung bei Glaukom und neuroophthalmologischen Erkrankungen
Wissenschaftliche Schwerpunkte

OCT Diagnostik und Progressionsbeurteilung bei Glaukom und anderen Erkrankungen der retinalen Ganglienzellen
Projektleiter:
Prof. Dr. W. Noske
Laufzeit:
2017-2020
Kurzbeschreibung:
Es soll erarbeitet werden welche OCT Diagnostik für die Frühdiagnostik und Verlaufsbeurteilung bei Glaukomen und neuroophthalmologischen Erkrankungen am sinnvollsten ist. Für die Neuroophthalmologie soll der Stellenwert der OCT-Diagnostik für einzelne Erkrankungen herausgearbeitet werden.

Erstellung einer Normdatenbank von OCT Langsschnittuntersuchungen an Normalpersonen
Projektleiter:
Prof. Dr. W. Noske
Es soll erarbeitet werden ob es eine normale Verminderung der Dicke der  retinalen Ganglienzell- und Nervenfaserschicht mit dem Lebensalter gibt und in welchen zeitlichen Abständen OCT-Untersuchungen am sinnvollsten sind um pathologische Prozesse frühzeitig und relativ zuverlässig zu erfassen.

Beurteilung der Zyklorotation des Augapfels mit OCT-Untersuchung
Projektleiter:
Prof. Dr. W. Noske

Behandlung retinaler Venenverschlüsse mit Anti-VEGF-Medikamenten
Projektleiter:
Prof. Dr. W. Noske
Die Anti-VEGF-Therapie retinaler Venenverschlüsse erfolgt meist in Dreier-Serien einer monatlichen intravitrealen Anti-VEGF-Injektion. Eine vorläufige retrospektve Auswertung unserer Ergebnisse legt jedoch nahe, dass auch einmalige Injektionen oder Injektionen nach Bedarf (Sehverschlechterung oder erneutes zystoides Makulaödem) mittelfristig bei deutlich vermindertem Aufwand und Kosten für Behandler und Patienten zu ähnlichen funktionellen Ergebnissen kommen können. Dies soll durch eine genaue retrospektive Analyse aller Behandlungsdaten wissenschaftlich untersucht werden.

Pars plane Aspiration zur Behandlung akuter Augendrucksteigerungen
Projektleiter:
Prof. Dr. W. Noske
Massive Augeninnendruckanstiege sind bei Glaukomanfällen, intravitrealen Injektionen von Gas und/oder Medikamenten oder zunehmendem intraoperativem Druck des Glaskörpers bedrohliche Ereignisse wenn der intraokulare Druck nicht schnell gesenkt werden kann. Wir haben die Pars plana Aspiration inzwischen mehr als 80-mal in solchen Situationen angewendet und in den meisten Fällen eine ausreichende Drucksenkung ohne ohne gravierende unerwünschte Effekte erreicht. Unsere Pars plana Aspirationen sollen systematisch retrospektiv ausgewertet und entsprechend publiziert werden.

Glaukom-OCT als Progressionsparameter nach medikamentöser und chirurgischer Augendrucksenkung. Aussagekraft verschiedener Algorhytmen und des operativen Verfahrens auf
Projektleiter:
Prof. Dr. W. Noske
Die Erfassung einer Glaukomprogression oder -stabilität nach operativer oder medikamentöser Augendrucksenkung stellt eine große Herausforderung dar. Nach unserer klinischen Erfahrung ist die makuläre OCT-Untersuchung allen anderen bisher bekannten Untersuchungsmethoden zur Progressionsbeurteilung überlegen. Nach intraokulären Eingriffen konnten wir jedoch häufig eine Verdickung der inneren Retinaschichten unabhängig vom Ausmaß der Augendrucksenkung finden, die die Aussage in den ersten postoperativen Monaten erheblich einschränkt. Dir Dickenveränderung soll durch eine retrospektive Analyse wissenschaftlich analysiert und Faktoren aufgedeckt werden, die evtl. mit der postoperativen Verdickung der inneren Retina assoziiert sind.

Ausgewählte Publikationen

Keine Angabe


Leitung: