Einrichtung-Details

Institut für Allgemeinmedizin

Die Allgemeinmedizin ist der Bereich der Medizin, der die Grundversorgung der Bevölkerung in der Breite sicherstellen soll. Allgemeinmediziner fungieren als die ersten Ansprechpartner bei allen Arten von gesundheitlichen Problemen. Das beinhaltet sowohl körperliche als auch seelische Beschwerden, sowohl die Akutversorgung als auch die Behandlung chronischer Erkrankungen. Typisch ist die Langzeitbetreuung über viele Jahre, die auch Aufgaben der Vorsorge (Prävention) und der Nachsorge (Rehabilitation) umfassen. Für eine optimale Versorgung ihrer Patienten kooperieren die Allgemeinmediziner mit ihren spezialisierten Kollegen und Kolleginnen in Niederlassung und Klinik. 

Das Institut für Allgemeinmedizin an der MHB baut ein Netzwerk an niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten im Land Brandenburg auf, um bereits im ersten Studienabschnitt eine praxisnahe Ausbildung zu gewährleisten. Die Praxen des Netzwerkes sollen auch eingeladen werden, sich an Projekten in der Versorgungsforschung zu beteiligen.

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Wissenschaftliche Schwerpunkte

Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin
Projektleiter: Prof. Dr. Ulrich Schwantes
Es handelt sich um ein Projekt der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zusammen mit der Gesetzlichen Krankenversicherung zur Förderung der Qualität und Effizienz der Weiterbildung im Gebiet Allgemeinmedizin. Zielgruppe sind Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sowie solche, die im niedergelassenen Bereich die Weiterbildung leiten.

Ausgewählte Publikationen

Co-Autorschaft

  • Kampmann I, P. Pirnay-Dummer P, Kampmann-Schwantes M, Schwantes U, Neugebauer E:
    Subjektives Krankheitswissen von Patienten mit Diabetes sichtbar machen. Diabetologie und Stoffwechsel(2021). Thieme Verlag. DOI: 10.1055/a-1587-4294
  • K-P. Braun, M. Shaar, A. Gumz, U. Schwantes, B. Pantenburg, U.H. Necknig, B. Barakat, M. May:
    Die Assoziation von beruflicher Zufriedenheit mit selbstberichtetem Burnout bei Urologen und Urologinnen mit Migrationshintergrund tätig an deutschen Kliniken. Results of the EUTAKD study. Der Urologe (2021). Springer Verlag
  • Susann May, Timo Greiner, Samuel Thoma, Sebastian von Peter, Ulrich Schwantes, Michael A. Rapp, Martin Heinze, Volker Dahling:
    Psychopharmakamedikation in brandenburgischen Pflegeheimen – eine explorative Studie. Online-Publikation: 2019 | Psychiat Prax, Georg Thieme Verlag KG Stuttgart
  • Florian Salm, Sandra Schneider; Katja Schmücker, Inga Petruschke, Tobias S. Kramer, Regina Hanke, Christin Schröder, Christoph Heintze, Ulrich Schwantes, Petra Gastmeier, Jochen Gensichen: Antibiotic prescribing behavior among general practitioners – a questionnaire-based study in Germany, BMC Infectious Diseases (2018) 18:208
  • Michael Linden , Beate Muschalla, Ulrich Keßler, Ulrich Schwantes, Jochen Gensichen; Treatment Options for Patients with Chronic Mental Disorders in Primary Care; Z Allg Med | 2016; 92 (3)
  • Handrock, A., Schwantes, U.,
Baumann, M.: Schemacoaching als ressourcenorientierte methode zur Verhaltensänderung [Schema coaching as a ressource oriented method for behavioral change], Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin, 2015
  • Muschalla, U. Keßler, U. Schwantes, M. Linden
    Rehabilitationsbedarf bei Hausarztpatienten mit psychischen Störungen
    Rehabilitation 2013; 52(04): 251-256
  • Heintze, Christoph; Metz, Ulrike; Hahn, Daphne; Niewöhner, Jörg; Schwantes, Ulrich; Wiesner, Julia; Braun, Vittoria (2010): Counseling overweight in primary care: An analysis of patient–physician encounters. In: Patient Education and Counseling 80 (1), S. 71–75.
  • Freund T, Freund M. Mahler C. Schwantes U. Ose D. Joos S. Szecsenyi J. (2010): Family practice web sites: new perspectives for patient care and health information? In: Family Medicine 42 (7), S. 501–506.
  • Freund, T.; Lekutat, C.; Schwantes, U.; Szecsenyi, J.; Joos, S. (2010): Gesundheitsuntersuchung und Impfstatus – Ergebnisse einer Patientenbefragung in deutschen Hausarztpraxen. In: Gesundheitswesen 72 (11), S. 804–807.
  • Heintze, Christoph; Metz, Ulrike; Wiesner, Julia; Hahn, Daphne; Schwantes, Ulrich; Braun, Vittoria (2009): Ubergewichtige Patienten in der Hausarzt- praxis: Wie wird die Gesundheitsuntersuchung zur Risikoberatung genutzt? Eine qualitative Analyse von Arzt-Patient-Gesprächen. In: Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes 103 (7), S. 439–444.
  • Heintze C, Metz U, Wiesner J, Hahn D, Schwantes U, Niewöhner J, Madrasz J, Braun V: Counseling overweight patients in primary care: An analysis of patient-physicians encounters. Patient Educ Couns (2009)
  • Schildmann, Jan; Herrmann, Eva; Burchardi, Nicole; Schwantes, Ulrich; Vollmann, Jochen: Physician assisted suicide: knowledge and views of fifth-year medical students in Germany. In: Death Stud 30 (1), S. 29–39
  • Freund, T.; Lekutat, J.; Schwantes, U. Lekutat, C.; Wie erleben Patienten den studentischen Unterricht in der Allgemeinarztpraxis? (2008) ZFA - Zeitschrift für Allgemeinmedizin84(3)
  • Schubert, Sebastian; Ortwein, Heiderose; Dumitsch, Antje; Schwantes, Ulrich; Wilhelm, Oliver; Kiessling, Claudia (2008): A situational judgement test of professional behaviour: development and validation. In: Med Teach 30 (5), S. 528–533.
  • Freund, Tobias; Schwantes, Ulrich; Lekutat, Carsten (2007): OOH care and locum doctors. In: Br J Gen Pract 57 (541), S. 668–669.
  • Esch T, Kampmann M, Braun V, Schwantes U, Heintze C (2005): Universitäre Curriculumentwicklung in der Allgemeinmedizin – Die Bedeutung von Stress in der hausärztlichen Praxis. Z Allg Med 2005; 81:1-24 (Kongress-Abstract)
  • Dieterich A, Schwantes U, Hahn D (2005): Der „mündige Patient und sein Arzt als Partner? Auswirkungengesundheitspolitischer Trends auf die Arzt-Patient-Kommunikation. Abstract zum 4. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung verbunden mit den Jahrestagungen DGSMP und DGMS im Sept. 2005 in Berlin Gesundheitswesen 2005;67:566
  • Heintze C, Esch T, Braun V, Schwantes U, Kampmann M (2005): Universitäre Curriculumentwicklung in der Allgemeinmedizin – Häufige und wichtige Beratungsanlässe in der hausärztlichen Praxis. Z Allg Med 2005;81:1-24
  • Scheibler F, Schwantes U, Kampmann M, Pfaff H (2005): Shared decision-making. GGW 1/, 23-31
  • Schildmann J, Herrmann E, Burchardi N, Schwantes U, Vollmann J:
    Sterbehilfe – Kenntnisse und Einstellungen Berliner Medizinstudierender.
    Ethik in der Medizin 2004; 16: 123-132
  • Terzioglu P, Jonitz B, Schwantes U, Burger W:
    Vermittlung muss im Medizinstudium beginnen. Kommunikative und soziale Kompetenzen.
    Dtsch Ärztebl 2003, 100:36, A 2277-2279
  • Sohn, W.; Schwantes, U.; Seelbach, H. (1995): Rationale Therapie chronischer Schmerzzustände durch den Hausarzt. In: Z Arztl Fortbild (Jena) 89 (1), S. 43–55.
  • Ropers, H. H.; Schwantes, U. (1973): On the molecular basis of Sandhoff's disease. In: Humangenetik 20 (2), S. 167–170.

Seniorautorenschaft:

Buchbeiträge

  • Schnabel, Kai; Ahlers, Olaf; Dashti, Hiwa; Georg, Waltraud; Schwantes, Ulrich (Hrsg.): Ärztliche Fertigkeiten. Anamnese, Untersuchung, Stuttgart: Wiss. Verl.-Ges. 2010,
    Auflage 2012; 3. Auflage 2016 (in Vorbereitung)
  • Schwantes U: Kapitelherausgeber für „Medizinische Praxis“ und „Entscheidungsfindung in der klinischen Medizin“ in Harrison’s Innere Medizin 15. Auflage (Hrsg. Dietel M, Dudenhausen J, Suttorp N), ABW Wissenschaftsverlag, Berlin, Leiben, 2003
  1. Auflage – 2005
  2. Auflage – 2009
  3. Auflage – 2012
  4. Auflage – 2016
  5. Auflage – 2020
  • Michael M. Kochen (Hrsg.): Allgemeinmedizin und Familienmedizin
    Schwantes,U: Kapitelautor für „“Ausländische Patienten“, „Umgang mit riskantem Konsum und Sucht am Beispiel Alkohol“, „Arzt-Patientenbeziehung in der Allgemeinpraxis“

Thieme-Verlag, Stuttgart

  1. Auflage – 2006
    4. Auflage – 2012
    5. Auflage – 2017
  • Schwantes, U: Indikation zur Einleitung einer stationären Rehabilitation in der hausärztlichen Versorgung. In: Bassler M und Linden M (Hg.): Therapeutisches Milieu. Healing Environment in medizinischer Rehabilitation und stationärer Behandlung. Berlin: MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2010
  • Schwantes U: Umgang mit schwierigen Patienten. In: Langer, T; Bitzer J(Hrsg) Das Arzt-Patient-Patient-Arzt-Gespräch. Ein Leitfaden für Klinik und Praxis. Marseille-Verlag, München. 2009
  • Schwantes U: Das Überbringen schlechter Nachrichten in der Medizin. In: Lüdke, C. und Langkafel, P.: Breaking Bad News:, Economica, 2008
  • Bühren A; Flenker I; Jacobowski C; Kunstmann W; Schwantes U (Hrsg.) Medikamente – schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit. Bundesärztekammer. 2007
  • Kampmann M, Schwantes U:
    „Patientenzentrierte Medizin“ in der Ausbildung, In: Jahrbuch für kritische Medizin 42, Argument Verlag 2005
  • Herrmann M, Schwantes U:
    Medizin und Kultur.In: Michael Kochen (Hrsg.), Allgemein- und Familienmedizin, Stuttgart, Hippokrates, 3. Auflage Neuauflage, 2004
  • Burger W, Kemmer FW, Schwantes U:
    Diabetes mellitus. In: von Uexküll T. et al. (Hrsg.): Psychosomatische Medizin, 6. Auflage, Verlag Urban und Schwarzenberg in Vorbereitung (vorauss. 2002)
  • Herrmann M, Schwantes U:
    Sucht und Migration. In. Geene R, Gold C, Hans Ch (Hrsg): Armut und Gesundheit – Materialien für Gesundheitsförderung Band 11, Verlag b_books Berlin, 2002
  • Schwantes U: Das Gespräch mit dem Suchtkranken in der allgemeinmedizinischen Praxis. In: Doering, T.J. und Steuernagel, B. (Hrsg.): Patienten – Partner im medizinischen Entscheidungsprozess, S. 26-35, Verlag Hannover MHH, 2002
  • Herrmann M, Schwantes U:
    Suchtmittelgebrauch bei Migranten, Chancen und Widrigkeiten der hausärztlichen Versorgung, In: Jahrbuch für kritische Medizin 36, Argument Verlag 2002
  • Herrmann M, Schwantes U:
    Migration und Sucht, Abschlussbericht für das Bundesministerium für Gesundheit, 2002, Nomos Verlag
  • Gericke G, Grüßer M. Haupt E, Köbberling J, Richter B, Schone E, Schwantes U: Autoren „Leitlinien-Clearing-Bericht Diabetes mellitus Typ 2“, Schriftenreihe der ärztlichen Zentralstelle für Qualitätssicherung, Band 8, W. Zuckschwerdt-Verlag Köln, 2001
  • Schwantes U:
    Leitlinien zum Rückenmanagement – Kommentar aus hausärztlicher Sicht. In: Neuroorthopädie 8: Leitlinien zum modernen Rückenmanagement (Kügelgen B und Hildebrandt J, Hrsg.) S 205-208, Zuckschwerdt Verlag, München, 2001
  • Herrmann M., Braun V., Schwantes U.
    Stärkung der hausärztlichen Versorgung durch ein Primärsystem. In: Jahrbuch für kritische Medizin 32, Argument Verlag 2000
  • Schwantes U:
    Was wäre wenn ...... beatmet werden müsste? Patientenverfügung aus ärztlicher Sicht. In: Johann S. Ach, Matthias Kayß (Hrsg.): Stell Dir vor, Du stirbst ..." Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in der Diskussion; argos-Schriften, Band 1 - Münster: LIT-Verlag 1998
  • Schwantes U: Mitautor  Curriculum Ernährungsmedizin, Texte und Materialien der Bundesärztekammer zur Fortbildung und Weiterbildung Bundesärztekammer (Hrsg.), 1. Auflage 1998

Leitung: