Köpfe

Michael Kölch

Univ.-Prof. Dr. med. Kölch
Titel:Univ.-Prof. Dr. med.
Denomination:Professur für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Aktuelle Position:Chefarzt der Klinik für Kinder- u. Jugendpsychiatrie u. -psychotherapie
Facharzttitel:Kinder- u. Jugendpsychiatrie u. -psychotherapie
Fachbereich:Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (KJPP)
Dienstadresse:

Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane
Fehrbelliner Str. 38
16816 Neuruppin

Diensttelefon:03391 39-2900
Dienst-E-Mail:michael.koelch@mhb-fontane.de
 
Forschung:Risikofaktoren und Therapie von affektiven Störungen bei Minderjährigen; Identifikation von Risiko- und Resilienzfaktoren bei Hochrisikopopulationen und Interventionsmöglichkeiten (Kinder in der Jugendhilfe/Störung des Sozialverhaltens/Kinder psychisc
Lehrschwerpunkt(e):Medizinische Psychologie (Modul Erleben Verhalten), Entwicklungspsychopathologie, Psychiatrische Störungen bei Kindern und Jugendlichen, sozialmedizinische Aspekte
Ich bin Experte für:Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen

Ich habe mich für eine Tätigkeit an der MHB entschieden, um Lehre und Forschung an einer neuen Hochschule mitgestalten und weiterentwickeln zu können. Große Freude bereiten mir an der MHB auch die sehr motivierten Studierenden.

Curriculum Vitae

Berufliche Stationen

  • 2011-2016 Chefarzt Kliniken für KJP, Vivantes Netzwerk für Gesundheit Berlin
  • 2013 Apl. Prof., Med. Fakultät, Uni Ulm
  • 2008-2011 Leitender Oberarzt Klinik für KJP Universitätsklinikum Ulm
  • 2006-2008 Oberarzt Klinik für KJP Universitätsklinikum Ulm
  • 2001-2006 Assistenzarzt Klinik für KJP, Universitätsklinikum Ulm
  • 2000-2001 AiP und Assistenzarzt Charité, Klinik für KJP

Ausbildung

  • 2010 Habilitation, Med. Fakultät, Uni Ulm
  • 2002 Promotion Dr. med. (summa cum laude),FU Berlin
  • 1999 Ärztliche Prüfung, Landesprüfungsamt Berlin
  • 1996-1997 Studium der Humanmedizin an der Universität Wien, ERASMUS-Unica-Stipendiat
  • 1995-1996 Studium Geschichte, Psychologie und Literaturwissenschaft, Fernuni Hagen (o. Abschluss)
  • 1994-1999 Studium Humanmedizin, Freie Universität Berlin, Staatsexamen
  • 1992-1994 Studium Humanmedizin, Universität Rostock

Nebenberufliche Tätigkeit

  • Forschungsgruppenleiter an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm (5%)

Mitgliedschaften und Funktionen

  • Core Member Scientific Advisory Group Psychiatry bei der European Medicines Agency (EMA)
  • Kinderarzneimittelkommission (KAKJ), BfArM
  • Stv. Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
  • Beisitzer Vorstand der BAG der ltd. Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
  • Vorsitz der gem. Kommission Jugendhilfe, Arbeit und Soziales der BAG, BKJPP, DGKJP
  • Deutscher Sozialgerichtstag, Kommission SGB VIII
  • S2e-Leitlinie „Störung des Sozialverhaltens“ für EFCAP und BAG
  • Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie - Arbeitsgruppe „Kinder- und jugendpsychiatrische Pharmakologie“ (AGNP-AG „Kinder- und jugendpsychiatrische Pharmakologie“)
  • stellv. Mitglied Ethikkommission der LÄK Brandenburg
  • Beirat Dialogforum „Bund trifft kommunale Praxis“ am Deutschen Institut für Urbanistik

Plenarvorträge

  • Bestandsaufnahme der Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlichen in Deutschland, DGKJP Kongress Ulm, 25.3.2017
  • Freiheitsentziehende Maßnahmen - Drehtür zwischen KJP und Jugendhilfe? EFCAP Kongress Berlin, 9.3.2012
  • Zielerreichung in der stationären Jugendhilfe und in Maßnahmen Ergebnisse aus dem MAZ.-Projektes in der Schweiz, DGKJP Kongress Essen 5.3.2011
  • Beliefs about antidepressants in children and parents: a modified version of the Beliefs of Medicines Questionnaire in a German study IACPAP Kongress Peking, 5.6.2010
  • Prescriptions of Antidepressants to Children and Adolescents in Germany and Suicides among Youths Are they related?, IACPAP Kongress Istanbul, 1.5.2008

Wissenschaftliches Profil

Die Klinik und der Lehrstuhl entwickeln mehrere Schwerpunkte in der Forschung zu Risikofaktoren, Verläufen, und Therapie insbesondere im Bereich externalisierender Störungen/Delinquenzentwicklung und neuer transdiagnostischer Kategorien kinder- und jugendpsychiatrischer Störungsbilder wie affektiver Dysregulation. Dazu ist die Klinik in kinder- und jugendpsychiatrische Forschungsverbünde wie ESCAlife eingebunden. Die Klinik ist auch in Forschungsverbünde zu Prävention und Folgen von Vernachlässigung, Misshandlung und Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen eingebunden (ECQAT, SHELTER). Es bestehen innerhalb der MHB Kooperationen mit den Kliniken für Psychiatrie, Neuruppin und Rüdersdorf zur transgenerationalen Versorgung psychisch kranker Familien. Die Verbesserung der Pharmakosicherheit, wie die Pharmakoepidemiologie bei psychischen Störungen (z. B. Adhärenz an Leitlinien) ist ein weiterer Schwerpunkt. Im Rahmen der MHB ist die Klinik an der Entwicklung neuer Versorgungformen in ländlichen Regionen mittels moderner Techniken wie online-Therapie beteiligt.