Köpfe

Ludger van Gisteren

Prof. Dr. phil. habil. van Gisteren
Titel:Prof. Dr. phil. habil.
Denomination:Medizinische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie
Fachbereich:Allgemeine Psychologie
Dienstadresse:

Fehrbelliner Straße 38
16816 Neuruppin

Diensttelefon:03391 39 14630
Dienst-E-Mail:ludger.vangisteren@mhb-fontane.de
 
In der MHB seit:01.10.2014
Forschung:Psychoanalyse und Neurowissenschaften; Prozess- und Wirkfaktoren psychodynamischer Interventionen; Ausbildungs- und Professionalisierungsforschung; störungsspezifische Präventions- Beratungs- und Theapiemodelle (Depression); Verantwortungsdiskurs
Lehrschwerpunkt(e):Klinische Psychologie, Psychoanalyse und Psychotherapie, Krankheitslehre und Interventionsformen, Neurowissenschaften, Medizinische Psychologie, philosophische und sozialwissenschaftliche Nachbardisziplinen
Ich bin Experte für:Psychische Störungen und deren Behandlungsmethoden, Psychoanalyse und Psychotherapie, philosophische und sozialwissenschaftliche Nachbardisziplinen

Ich habe mich für eine Professur an der MHB entschieden, um am Aufbau und an der Entwicklung einer Hochschule mit Reformstudiengängen, neuen interdisziplinären Forschungsschwerpunkten und innovativen Behandlungsmethoden in der psychotherapeutischen Versorgung mitarbeiten zu können.

Curriculum Vitae

Berufliche Stationen

  • seit 2014 Professur für Medizinische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie
  • 2013-2014 stellvertretender Leiter des Passauer Zentrums für Lehrerbildung (ZLF)
  • 2012-2014 Vertretung der Professur für Psychologie mit dem Schwerpunkt Entwicklungspsychologie (W2) an der Universität Passau
  • 2011-2012 Vizerektor für Forschung der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien:
  • 2010-2012 Mitglied im Professorium des Doktoratsstudium der Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien
  • 2010-2012 Universitätsprofessur und Studiengangsleiter für den Masterstudiengang „Klinische Psychologie“ an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien - 2006 Fellow am Hanse Wissenschaftskolleg, Institut for Advanced Study, Delmenhorst (Leitung Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth) in den Wissenschaftsbereichen Sozial- und Neurowissenschaften.
  • 2005 Dozent am FB Erziehungswissenschaften der Leibniz Universität Hannover
  • 2005-2008 Professur für psychoanalytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (W2) an der FH und wissenschaftlicher Leiter des Winnicott-Instituts Hannover
  • 2003- 2010 Mitglied der AG Rechtssoziologie und Verantwortungsdiskurs am Institut für Sozialwissenschaften und dem FB Rechtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe -Universität Frankfurt
  • 2002 Privatdozent am Institut für Psychologie des Fachbereichs Gesundheits- und Humanwissenschaften der Universität Bremen
  • 1991-1993 wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Psychoanalyse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main: „Psychoanalytische Selbsterfahrung in der Gruppe“ (Prof. Kutter)
  • 1991-2005 Lehrbeauftragter in den Studiengängen für Soziologen, Pädagogen, Psychologen und Lehramtsstudierende an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • 1983-1990 Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in den Arbeitsbereichen von Prof. A. Lorenzer, Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt.

Ausbildung

  • 2002 Habilitation im Fachgebiet „Psychologie“, Universität Bremen, Titel: „‚Die trianguläre Struktur des psychoanalytischen Verstehens.‘ Zur Entwicklung der psychoanalytischen Methode im klinischen Einzelfall, Gruppen, Institutionen und Gesellschaft.“

Mitgliedschaften und Funktionen

  • Mitglied des Deutschen Hochschulverbandes
  • Mitglied der Studienstiftung des Deutschen Volkes
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychotherapiewissenschaft (2008 – 2011 Vorsitzender)
  • Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV)
  • Mitglied der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPA)
  • Mitglied der Deutsch-Chinesischen Akademie für Psychotherapie
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT)
  • Mitglied der Deutschen Sektion der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie

Plenarvorträge

  • Gastaufenthalt und Vortrag: “The Neurophysiological and Psychodynamic Foundations of Traumatization“. Plenary evening lecture, Chinese Training Course on Psychodynamic Psychotherapy, Shanghai Mental Health Center, 20.09.2016
  • Gastaufenthalt und Vortrag: “The History of the Theory of Dreaming and Dream Research”. Plenary morning lecture, Chinese Training Course on Psychodynamic Psychothera-py, Shanghai Mental Health Center, 3.04.2016
  • Gastaufenthalt und Vortrag: “Transference and Counter-transference”. Plenary morning lecture, Chinese Training Course on Psychodynamic Psychotherapy, Shanghai Mental Health Center, 5.5.2015
  • Gastaufenthalt und Vortrag: „Frame and Setting in the Psychoanalytic Psychotherapy“. Plenary morning lecture, Chinese Training Course on Psychodynamic Psychotherapy, Shanghai Mental Health Center, 25.10.2014
  • „Gehirn und Psyche“. Vortrag zum Verhältnis von Psychoanalyse und Neurowissenschaften an der Katholischen Akademie Bayern, Passauer Hochschulkreis am 12.11.2013

Wissenschaftliches Profil

Die Abteilung Medizinische Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie beschäftigt sich mit den psychologischen und psychotherapeutischen Aspekten in der Medizin sowie der Genese, Klassifikation, Diagnostik, Therapie und Prävention psychischer Erkrankungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kinder-, Jugendlichen- und Erwachsenenalter. Den didaktischen Fokus in der Lehre bildet die Aneignung einer forschenden Grundhaltung in Verbindung mit dem Erwerb der theoretisch-konzeptuellen und klinisch-praktischen Basiskompetenzen in der Psychotherapie. Die Abteilung vertritt einen schulenübergreifenden multiperspektivischen Ansatz mit einem Schwerpunkt in der psychodynamischen Psychologie und Psychotherapie. Schwerpunkte der Forschung bilden die Untersuchung der neuronalen Grundlagen des menschlichen Denkens, Handelns und Fühlens und die Wirkfaktoren psychotherapeutischer Interventionen. Wie psychotherapeutische Basiskompetenzen universitär gelehrt werden können, ist die leitende Fragestellung der Ausbildungs- und Professionalisierungsforschung. Die Entwicklung störungsspezifischer Präventions-, Beratungs- und Therapiemodelle (u. a. im Bereich der Online-Diagnostik und Beratung) ist die Zielsetzung der im Aufbau befindlichen spezifischen psychotherapeutischen Versorgungsforschung. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Verantwortungsdiskurs als bereichs- und disziplinenspezifischer Zuschreibungsprozess von Verantwortung in Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft.