Köpfe

Christine Holmberg

Prof. Dr. phil. Holmberg
Titel:Prof. Dr. phil.
Denomination:Professur für Sozialmedizin und Epidemiologie
Aktuelle Position:Institutsleitung
Fachbereich:Sozialmedizin und Epidemiologie
Dienstadresse:

Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Hochstraße 15
14770 Brandenburg an der Havel

Diensttelefon:03381 41-1281
Dienst-E-Mail:christine.holmberg(at)mhb-fontane.de
 
Forschung:Psychosoziale Krebsforschung, Versorgungsforschung, Krankheitserfahrungen, Mixed-Methods Forschungsansätze
Lehrschwerpunkt(e):Sozialmedizin und Epidemiologie
Ich bin Experte für:Krankheitserfahrungen Patientenorientierung/Patientenbeteiligung Gesundheitsinformationen/Online Informationen
Curriculum Vitae

Prof. Dr. Christine Holmberg leitet das Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane. Neben der Erforschung von Barrieren optimaler Versorgung aus Patientensicht ist Frau Prof. Holmberg vor allem in der Lehre und Nachwuchsförderung engagiert. Sie verfügt über jahrelange Expertise in patientenorientierter Forschung und verknüpft dabei konsequent qualitative und quantitative Methoden. Prof. Holmberg ist Mitglied bei DIPEx interantional und DIPEx Germany (www.krankheitserfahrungen.de), ein Projekt was darauf abzielt Evidenz-basierte Krankheits-Erfahrungen öffentlich zugänglich zu machen. Sie ist Mitglied im Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung e.V., wo sie aktiv in der AG Qualitative Methoden mitwirkt und sich in der Weiterbildung (Spring School) einbringt. In Brandenburg will Frau Prof. Holmberg die Entwicklung von Kooperationen für patientenorientierte Forschung weiterführen und auf den Bereich der ländlichen Versorgung ausweiten, um den aktuellen Missstand entgegenzuwirken.

Berufliche Stationen

  • Seit 2018 Professorin für Sozialmedizin und Epidemiologie, Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane
  • 2010-2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Public Health, Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • 2010-2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Abteilung für Epidemiologie, Deutsches Institut für Ernährungswissenschaften, Potsdam-Rehbrücke
  • Seit 2006 Studienleitung, National Surgical Adjuvant Breast and Bowel Project (NSABP), jetzt NRG Oncology
  • 2002-2006 Cancer Prevention Fellow, National Cancer Institute, USA
  • 2000-2001 Research Fellow, Department of Social Medicine, Harvard Medical School

Mitgliedschaften und Funktionen

  • DNVF e.V
  • DGEpi

Preise, Stipendien und Ehrungen

  • Faculty, American Society of Clinical Oncology (ASCO) 2015

Wissenschaftliches Profil

Sozialmedizin fokussiert auf die gesellschaftlichen Bedingungen und Konsequenzen von Krankheit und Gesundheit. Dabei untersucht sie den gesellschaftlichen und politischen Einfluss auf Krankheit und Gesundheit. Die Epidemiologie ist die Wissenschaft der Krankheitsursachen. Sie bietet das methodische und methodologische Rüstzeug Einflussfaktoren auf Krankheit und Gesundheit zu erfassen, mit dem Ziel die Gesundheit ganzer Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Damit sind Sozialmedizin und Epidemiologie zentrale theoretische und methodische Grundlagenfächer in der medizinisch-wissenschaftlichen Ausbildung der Medizinischen Hochschule Brandenburg. Dabei legen wir in der medizinischen Lehre Wert auf die fundierte Vermittlung empirisch-wissenschaftlicher Forschungsmethoden, die Ausbildung zur kritischen Bewertung von vorhandenem Wissen und die Entwicklung eines Verständnisses für die gesellschaftliche und institutionelle Bedingtheit von Krankheit und Gesundheit.

Das Ziel aller Lehr- und Forschungsaktivitäten am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie ist es, zu einer sehr guten und personenzentrierten Gesundheitsforschung und -versorgung beizutragen.