Have any questions?
+44 1234 567 890
Master
Suchthilfe (M.Sc.)
Der neue Master-Studiengang Suchthilfe startet zum Sommersemester 2026. Er richtet sich an Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Ärzt*innen und Psycholog*innen, die in Prävention, Therapie und Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankungen arbeiten möchten. Interessierte können sich hier bewerben:
Die Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2026 endet am 02. März 2026 um 12 Uhr.
Professionelle Suchthilfe: Akademische Weiterbildung
Suchtprobleme stellen eines der größten Gesundheitsprobleme dar, mit schwerem Leid für die Betroffenen und ihre Angehörigen sowie enormen volkswirtschaftlichen Kosten.
Neben den substanzbezogenen Störungen mit Alkohol, Medikamenten, Cannabis, illegalen Drogen und Tabak sind vielfältige Probleme mit substanzungebundenen süchtigen Verhaltensformen festzustellen. Hierunter zählen insbesondere die Glücksspielstörung, die Computerspielstörung und der pathologische Internetgebrauch.
Für all diese Themen bietet der postgraduale und berufsbegleitende Masterstudiengang „Suchthilfe“ an der Medizinischen Hochschule Brandenburg eine spezialisierte akademische Weiterbildung mit dem Schwerpunkt Suchttherapie an.
Diese richtet sich primär an Absolvent*innen von Studiengängen der Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik, Psychologie und Humanmedizin.
Die Studierenden studieren den Gesamtbereich der professionellen Suchthilfe und können sich im Verlaufe des Studiums umfassend wissenschaftlich und therapeutisch weiterbilden, um persönliche Schwerpunkte hinsichtlich der Behandlung und Erforschung von Suchtproblemen zu entwickeln und die Grundlage für eine akademische Karriere durch die Möglichkeit zur Promotion zu schaffen.
Darüber hinaus qualifizieren sie sich für leitende Funktionen in der Suchthilfe und erwerben die Fähigkeit, wissenschaftliche Standards in der Qualitätssicherung anzuwenden.
Online-Studienberatung
Erfahren Sie mehr über unseren Suchthilfe-Studiengang!
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich online aus erster Hand über Besonderheiten des Masterstudiengangs Suchthilfe zu informieren! Wir stellen Ihnen in unserer Online-Sprechstunde ein postgraduales Studienkonzept vor, das darauf abzielt, hoch qualifizierte Fachexpert*innen für die Herausforderungen der modernen Suchthilfe auszubilden. Außerdem haben Sie die Chance, Fragen zu stellen.
Nächste Termine
|
Vorteile des Masterstudiengangs Suchthilfe
Praxisorientiert und wissenschaftsbasiert
Online-Vorlesungen zur Verringerung der Präsenzzeit
berufsbegleitend
anerkannt für Promotion und Qualifikation für Leitungspositionen
praktische Therapieübungen mit Schauspielpatient*innen
Anerkennung durch die DRV zur Qualifikation als Suchttherapeut*in
Studienziele
- Suchttherapie: Der Studiengang beinhaltet ein den Kriterien der Rentenversicherungsträger und Krankenkassen entsprechendes Weiterbildungscurriculum, damit die Absolvent*innen des Studiengangs die Personalqualifikationskriterien der Leistungsträger erfüllen, um als Einzel- und Gruppentherapeut*innen in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker eigenverantwortlich tätig zu sein. Die inhaltliche Basis bilden die aktuellen AWMF-Leitlinien zu substanzbezogenen Störungen und Verhaltenssüchten.
- Prävention und Frühintervention: Suchthilfe beschränkt sich nicht auf die Behandlung bereits eingetretener Suchterkrankungen, sondern zielt darüber hinaus darauf ab, die Resilienz von Jugendlichen gegenüber Suchtproblemen durch Präventionsmaßnahmen zu stärken sowie durch Frühintervention und niedrigschwellige Hilfeansätze, Betroffene bereits bei riskantem oder schädlichem Konsumverhalten zu erreichen. Auch hierzu qualifiziert der Studiengang die Studierenden.
- Leitungs- und Forschungskompetenz: Die gestiegenen Qualitätsanforderungen bei zunehmender Ökonomisierung im Gesundheitswesen, aber auch die veränderten Ansprüche der Mitarbeitenden erfordern in der Suchthilfe immer mehr Organisations- und Leitungskompetenz. Der Studiengang qualifiziert die Studierenden daher systematisch für die Übernahme von Leitungspositionen in Suchthilfeeinrichtungen und die Durchführung wissenschaftlich fundierter Qualitätssicherung. Er berechtigt zur anschließenden Promotion an einer Universität.
Bonus für Pioniere
Seit ihrer Gründung vor 11 Jahren ist die Medizinische Hochschule Brandenburg (MHB) stets deutschlandweite Vorreiterin bei der Entwicklung innovativer, praxisnaher Studiengänge – und unsere Studierenden waren „Pioniere“, die diese Innovationen maßgeblich vorangetrieben haben.
Zum Start unseres neuen berufsbegleitenden und von der DRV für die medizinische Rehabilitation zertifizierten Masterstudiengangs „M.Sc. Suchthilfe“ möchten wir diesen Pioniergeist honorieren: Wir bieten allen Studierenden, die im Sommersemester 2026 in
den Studiengang starten, einen 10-prozentigen „Pionier-Rabatt“ in Höhe von 1.500 Euro auf die Studiengebühren!
Wir laden Sie herzlich ein, den exklusiven Bonus von 10% zu nutzen. Bewerben Sie sich jetzt und schreiben Sie als Pionier gemeinsam mit uns Erfolgsgeschichte!
Bereit für den neuen Studiengang Suchthilfe?
Prof. Dr. Johannes Lindenmeyer hat den neuen Masterstudiengang Suchthilfe an der MHB entwickelt. Im Video erklärt er kurz die Besonderheiten des Suchthilfe-Studiums und an wen sich das berufsbegleitende Angebot richtet.
Studienbeginn: Sommersemester 2026 (01. April 2026)
Bewerbungsfrist: Bewerbungen sind jederzeit möglich. Die Plätze für die persönlichen Auswahlgespräche werden laufend vergeben, daher empfehlen wir eine möglichst frühzeitige Bewerbung. Bewerbungsschluss für das Sommersemester 2026 ist am Montag, 02. März 2026, um 12 Uhr.
Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
Studiengangstyp: postgradualer, berufsbegleitender Studiengang Masterstudiengang, anerkannt durch die DRV zur Qualifikation als Einzel- und Gruppentherapeut*in in der medizinischen Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen
Zuordnung: Der Studiengang ist in der Fakultät für Medizin und Psychologie (FMP) angesiedelt.
Format: Der Studiengang wird als berufsbegleitendes Studium mit Online-Vorlesungen und max. 6 Blockseminaren (freitags, sonnabends, sonntags) pro Semester angeboten.
Regelstudienzeit Teilzeit: 5 Semester
Lehrsprache: deutsch
Studienort bei Präsenzveranstaltungen: salus ambulanz, Krumme Straße 92, 10858 Berlin; einzelne Veranstaltungen (nach Abstimmung): Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB), Fehrbelliner Str. 38, 16816 Neuruppin.
Studiengangsleitung: Prof. Dr. Johannes Lindenmeyer
ECTS: 120 Kreditpunkte
Anerkennung: Der Studiengang ist durch die Deutsche Rentenversicherung (DRV) zur Qualifikation als Suchttherapeut*in zertifiziert und durch das MWFK des Landes Brandenburg staatlich anerkannt.
Studiengebühr für Pioniere: statt 15.000 Euro jetzt zum Studienstart für 13.500 Euro (insgesamt) oder 450 Euro pro Monat.
Der Masterstudiengang "Suchthilfe" (M.Sc.) umfasst 12 Module im Umfang von insgesamt 120 ECTS-Punkten, die auf 5 Semester verteilt sind.
- Modul 1: Medizinische und psychologische Grundlagen. Suchttheorien; Psychopharmakologie; Diagnostik; Medizinische Grundlagen; Komorbidität; Suchtprävention.
- Modul 2: Rechtliche und soziale Grundlagen. Soziale Suchtarbeit; Teilhabeorientierung; verschiedene Rechtsaspekte in der Suchthilfe; Dokumentation; Management in der Suchthilfe (Organisation, Leitung/Führung, Arbeitsrecht, Qualitätsmanagement).
- Modul 3/4: Suchtforschung Grundlagen/Anwendung. Konzepte und Methoden empirischer Forschung; quantitative und qualitative Forschungsdesigns, qualitative und quantitativ-statistische Auswertungen; prozessuale Umsetzung forschungsbezogener Kenntnisse in eigenen Projekten: Von der Forschungsidee bis zur Forschungspraxis; Kenntniserwerb zur aktuellen Forschungslandschaft durch Teilnahme an Suchtkongressen.
- Modul 5/6/7: Suchttherapie/ Vertiefte Suchttherapie I/II. Grundlagen der Verhaltenstherapie bei Abhängigkeitserkrankungen (inkl. Gestaltung der therapeutischen Beziehung); vertiefte Diagnostik bei Abhängigkeitserkrankungen, Verhaltensanalyse, Rückfallprävention, Kognitive Verhaltenstherapie, Gruppentherapie, Motivational Interviewing, Exposition, Paartherapie; Komorbiditäten: Sucht und Essstörung, Trauma, Angst, Persönlichkeitsstörung, Depression; Verhaltenssüchte; Berufsorientierte Suchtbehandlung.
- Modul 8: Vertiefung Wissenschaft-Praxis-Transfer. Therapeutische Leitlinien und Therapiestandards der Leistungsträger (evidenzbasierte Therapie); Konzeption der Masterarbeit.
- Modul 9/10: Supervision/ Berufsbezogene Selbsterfahrung I/II. Anwendung der Lehrinhalte an eigenen Fällen / Fallsupervision; Berufliche Selbstreflexion; Reflexion eigenen Studierverhaltens und Studienfortschritts; Analyse der Therapeutenpersönlichkeit; persönliches Selbstmanagementprojekt.
- Modul 11: Berufsqualifizierende Tätigkeit. Tätigkeit innerhalb der ambulanten, ganztägig ambulanten oder stationären Rehabilitation Abhängigkeitskranker (Umsetzung verhaltenstherapeutischer Diagnostik- und Behandlungskonzepte, Dokumentation in Form qualifizierter Entlassungsberichte, fortlaufende Supervision und Selbstreflexion).
- Modul 12: Masterarbeit. Eigenständiges Verfassen einer Masterarbeit nach den Richtlinien in der Studien- und Prüfungsordnung und Verteidigung der Ergebnisse der Arbeit im Rahmen eines Kolloquiums.
Der berufsbegleitende Studiengang findet in Berlin in Form von jeweils 6 Blockseminaren pro Semester jeweils von Freitag 13:00 Uhr bis Sonntag 13:15 Uhr statt. Einzelne Veranstaltungen können (nach Abstimmung) an der MHB in Neuruppin durchgeführt werden.
Zur besseren Vereinbarkeit mit ihrer beruflichen Tätigkeit erhalten die Studierenden zusätzlich Online-Vorlesungen, deren Inhalte sie zu Hause mithilfe von schriftlichen Lernkontrollfragen selbstständig, einzeln oder in festen Lerngruppen vertiefen.
Der Studiengang zur/m „Gruppen- und Einzeltherapeut*in im Tätigkeitsfeld der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker“ ist durch die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV-Bund) anerkannt. Mit diesem Masterabschluss qualifizieren Sie sich außerdem für leitende Funktionen in der Suchthilfe und erwerben die Fähigkeit, wissenschaftliche Standards in der Qualitätssicherung anzuwenden. Darüber hinaus schaffen Sie die Grundlage für eine akademische Karriere durch die Möglichkeit zur Promotion.
Als Voraussetzung für die Teilnahme an dem berufsbegleitend konzipierten Weiterbildungsstudiengang gelten wahlweise:
- ein abgeschlossener Bachelor in Sozialer Arbeit (mit staatlicher Anerkennung) oder ein Abschluss als Diplom-Sozialarbeiter*in bzw. Diplom-Sozialpädagog*in
- ein Master der Psychologie (mit Zulassung zur Ausbildung zur/m Psychologischen Psychotherapeut*in bzw. Approbation) bzw. ein Abschluss als Diplom-Psycholog*in
- eine abgeschlossene Ausbildung als Ärztin bzw. Arzt.
Die persönliche Eignung wird im Rahmen eines rund 30-minütigen Auswahlgesprächs festgestellt.
Damit die Anerkennung durch die Deutsche Rentenversicherung (DRV) als „Einzel- und Gruppentherapeut*in in der medizinischen Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen“ erfolgen kann, müssen die Teilnehmer*innen für die Dauer der Weiterbildung einen Arbeitsplatz mit dem zeitlichen Umfang von mindestens 50% der wöchentlichen Regelarbeitszeit im Bereich der ambulanten, ganztägig ambulanten oder stationären Rehabilitation Abhängigkeitskranker nachweisen.
Sollten Sie diese Voraussetzungen aktuell nicht erfüllen, aber dennoch Interesse an unserem Masterstudiengang haben, wenden Sie sich bitte an unsere Studienberatung.
Dr. Anne-Kathrin Mayer
Telefon: 03391 39-14231
E-Mail: suchthilfe@mhb-fontane.de
Eine Bewerbung ist jederzeit möglich. Bewerbungsschluss für das Sommersemester 2026 ist am Montag, 02. März 2026, um 12 Uhr. Interessierte können sich hier ab sofort bewerben.
Für Ihre Bewerbung benötigen Sie folgende Dokumente:
-
Motivationsschreiben (1-2 DIN A4-Seiten) In dem Motivationsschreiben sollten Sie Ihren persönlichen Werdegang, Ihre Interessen und Neigungen, prägende Ereignisse und insbesondere Ihren Weg zur Berufsfindung und Ihre Motivation für das Masterstudium Suchthilfe an der MHB beschreiben.
-
Tabellarischer Lebenslauf (umgekehrt chronologisch, ohne Foto),
-
Hochschulabschluss
-
ggf. weitere Zeugnisse, z. B. Berufs- oder Studienabschlüsse (beglaubigte Kopie) oder Arbeitszeugnisse, Praktikumsnachweise, Empfehlungen.
- ggf. Beschäftigungsnachweis (formlose Bescheinigung des Arbeitgebers)
Bitte beschriften Sie Ihre Anhänge mit Namen und Bezeichnung: z. B. Vorname_Nachname_Lebenslauf.
Wir wünschen Ihnen für Ihre Bewerbung viel Erfolg!