Gefährdete Wissenschaftler*innen / Scholars at Risk
Die Freiheit von Lehre und Forschung ist ein hohes Gut, aber in vielen Teilen der Welt keine Selbstverständlichkeit. Immer wieder erfahren wir aus den Nachrichten oder aus unserem direkten akademischen Umfeld, dass Wissenschaftler*innen in ihren Heimatländern in ihrer Arbeit eingeschränkt, verfolgt oder persönlich bedroht werden.
Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) bekennt sich zur akademischen Freiheit und zur internationalen Solidarität. Im Jahr 2026 wurde daher an der MHB ein Programm für Scholars at Risk ins Leben gerufen, um gefährdeten Forschenden Schutz, Sicherheit und eine Perspektive für ihre wissenschaftliche Arbeit zu bieten.
Die Philipp Schwartz-Initiative
Im Rahmen des Programms wird die die MHB von der Philipp Schwartz-Initiative unterstützt. Diese wurde von der Alexander von Humboldt-Stiftung gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt ins Leben gerufen.
Die Initiative ermöglicht es Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland, gefährdete promovierte Forscherinnen und Forscher im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate aufzunehmen und ihnen einen sicheren Forschungsaufenthalt zu bieten. 2026 wurde die/der erste Postdoctoral Scholar at Risk an der MHB aufgenommen.
Kontakt & Ansprechperson
Sind Sie selbst betroffen, suchen an der MHB nach Möglichkeiten zur Aufnahme gefährdeter Forschender als wissenschaftliche*r Mentor*in oder haben Fragen zum Programm?
Ihr Kontakt an der MHB