Veranstaltung
Premiere für das Ehrenamt: Der erste Engagementabend an der MHB
Neuruppin, 16. Januar 2026
Wo Ideen auf Herzblut treffen und aus Mitbestimmung echte Veränderung wird, dort schlägt das Herz der MHB. Um diesen besonderen Geist zu ehren, luden die Hochschulleitung und der AStA zum für Freitag, 16. Januar, zum ersten Engagementabend nach Neuruppin ein. Die feierliche Premiere im Großen Festsaal des Universitätsklinikums Ruppin-Brandenburg (ukrb) machte deutlich, dass studentisches Engagement weit über den Hörsaal hinausreicht: Es ist der Motor für ein lebendiges Campusleben und eine starke Verbindung in die gesamte Region Brandenburg.
Ein Mosaik aus Leidenschaft und Verantwortung
In seiner Festrede zeichnete MHB-Präsident Prof. Hans-Uwe Simon ein beeindruckendes Bild der studentischen Aktivitäten. Er hob hervor, dass Engagement an der MHB viele Gesichter hat. Darunter unter anderem:
- Hochschulpolitik und Studienbedingungen: Die Studierendeninitiative StuIn im AStA, die sich unermüdlich für Mitsprache und ein lebendiges Campusleben einsetzt.
- Innovation und Hilfe: Die MedSi mit ihren Arbeitsgruppen, die Projekte zur Unterstützung von Geflüchteten vorantreiben oder die Digitalisierung der Lehre aktiv mitgestalten.
- Ethik und Gesellschaft: Initiativen wie „Medizin und Menschenrechte“, die den Blick auf die gesellschaftliche Verantwortung des Arzt- und Psycholog*innenberufs lenken.
- Präsenz in der Region: Das Wirken in sozialen Projekten direkt in Brandenburg – von der Patientenversorgung bis hin zur Stärkung der Gesundheitskompetenz in Schulen.
Die unsichtbaren Helden des Alltags
Besonders würdigte Prof. Simon auch die Strukturen im Hintergrund, die für den Hochschulalltag essenziell sind. Ob als Tutoren für Erstsemester, in Mentoring-Programmen oder bei der Durchführung von Online-Sprechstunden und Hochschulinformationstagen – die Studierenden fungieren als Botschafter der MHB. „Sie haben Strukturen geschaffen, die anderen selbstverständlich erscheinen mögen, die aber das Gefühl von Gemeinschaft erst vermitteln“, so Simon. „Ihr Engagement kommt direkt den Menschen in der Region zugute und leistet einen wichtigen Beitrag zur Bildung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt im ganzen Land Brandenburg.“
AStA-Vorsitzender David Lenz dankte in seiner Ansprache dem Förderverein, der zahlreiche Projekte unterstützt hat, die Studierende vom ersten bis zum zehnten Semester auch oft im Hintergrund organisieren und umsetzen. "Es ist gar nicht möglich, alle Engagements hier heute aufzuzählen", sagte er. Die Studierenden seien immerhin in mehr als 30 Gremien und über 80 studentischen Arbeitsgemeinschaften, deren Leitungen immer mit zwei Personen besetzt sind, aktiv.
Ein Abend der Vernetzung
Nach den feierlichen Danksagungen wurde das Buffet eröffnet, was den Raum für den „kollegialen Austausch“ freigab. Das Ziel des Abends, so Prof. Simon, war es auch, dass zwischen Studierenden, neue Ideen entstehen. Die MHB bedankt sich bei allen Studierenden für ihre Kreativität, ihre Zeit und ihre Energie. Dieser erste Engagementabend hat eindrucksvoll bewiesen: Unsere Studierenden sind die Herzschrittmacher dieser Hochschule.