Dreiländertagung
MHB-Studierende auf internationalem Gefäßchirurgie-Kongress
Luzern (Schweiz)/Neuruppin, 12. November 2025
Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) war auf der 11. Dreiländertagung der Österreichischen, Deutschen und Schweizerischen Gesellschaften für Gefäßchirurgie (ÖGG, DGG, SGG) in Luzern vertreten. Der wichtigste interdisziplinäre Kongress für Gefäßmedizin im deutschsprachigen Raum fand vom 22. bis 25. Oktober 2025 unter dem Motto „Bringing the Puzzle together“ statt und widmete sich der ganzheitlichen Patientenversorgung in den verschiedenen Ländern und Kliniken.
Im Rahmen der Nachwuchsinitiative MaGiC-Kampagne („Medical Academic Growth in Collaboration“) zur Förderung und Vernetzung junger Mediziner*innen erhielten die Medizin-Studierenden Luisa Lechner und Aaron Biederstädt (beide 7. Semester) ein Stipendium der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) zur Teilnahme am Kongress. Begleitet wurden sie von Prof. Irene Hinterseher, Vizepräsidentin der MHB und Leiterin der Sektion Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg, die die Studierenden vor Ort betreute und in Fachgespräche einband.
Die beiden MHB-Studierenden stehen kurz vor ihrem Wissenschaftspraktikum in der Gefäßchirurgie. Der Kongress bot ihnen eine wertvolle Gelegenheit, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse kennenzulernen, praxisnahe Workshops zu besuchen und sich mit internationalen Fachvertreter*innen zu vernetzen. Auf der Veranstaltung sprachen unter anderem Prof. Dr. Irene Hinterseher und PD Dr. Christian-Alexander Behrendt von der Forschungsgruppe GermanVasc an der MHB sowie der Chefarzt und Ärztliche Direktor der Asklepios Klinik Wandsbek.„Eine gelungene Chance, sich bereits im Studium mit der Praxis auseinanderzusetzen und Eindrücke zu sammeln für die eigene Facharztwahl“, resümierte Aaron Biederstädt die Teilnahme.
„Solche Erfahrungen sind für den medizinischen Nachwuchs von unschätzbarem Wert“, betont Prof. Irene Hinterseher. „Wer frühzeitig Einblicke in Forschung und klinische Praxis gewinnt, entwickelt ein tieferes Verständnis für die Komplexität des Fachs und findet leichter den eigenen beruflichen Weg. Gleichzeitig stärkt der internationale Austausch auch die Sichtbarkeit und Reputation der MHB in der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Und ich bin sehr stolz, dass zwei hervorragende Studierende meiner Hochschule gemeinsam mit mir an diesem wichtigen Kongress teilgenommen haben."
Mit solchen Kongressbeteiligungen unterstreicht die MHB ihr Engagement für eine praxisnahe, wissenschaftlich fundierte Ausbildung und für die frühzeitige Einbindung ihres medizinischen Nachwuchses in internationale Fachdiskurse. Damit stärkt sie zugleich die medizinische Versorgungskompetenz und Forschungsorientierung in Brandenburg.