Forschung
Interdisziplinäre Kooperation stärkt Gesundheitsforschung im Land Brandenburg
Cottbus, den 07. Juli 2026
Wie können innovative Forschungsideen schneller den Weg in die medizinische Anwendung finden? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Vernetzungstreffens von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB), der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP sowie weiterer Forschungspartner.
Zum Auftakt begrüßte Michael Hübner, BTU-Vizepräsident Forschung und Transfer, die Teilnehmenden und zog eine positive Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit. Bereits aus früheren Vernetzungstreffen seien gemeinsame Forschungsinitiativen und Drittmittelanträge hervorgegangen. Ziel sei es, die interdisziplinäre Zusammenarbeit weiter auszubauen und neue Synergien zu erschließen.
MHB-Präsident Prof. Hans-Uwe Simon stellte die Potenziale des Medical Engineering für die gemeinsame Forschung vor. Insbesondere beim weiteren Ausbau der Zahnmedizin an der MHB eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für Kooperationen an der Schnittstelle von Medizin, Materialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften.
Im weiteren Verlauf des Treffens präsentierten die beteiligten Arbeitsgruppen aktuelle Forschungsaktivitäten und tauschten sich über gemeinsame wissenschaftliche Fragestellungen aus. Im Mittelpunkt standen innovative Materialien für medizinische Anwendungen, neue Ansätze der regenerativen Medizin sowie Perspektiven für den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Praxis.
In den anschließenden Diskussionen wurden zahlreiche Anknüpfungspunkte für künftige Kooperationen identifiziert. Vereinbart wurden unter anderem die Vernetzung von Expertinnen und Experten, die Prüfung gemeinsamer Forschungsprojekte sowie die Vorbereitung weiterer Verbundanträge.
„Gerade an den Schnittstellen unterschiedlicher Disziplinen entstehen häufig die innovativsten Ideen“, so das Fazit der Veranstalter. Das Treffen machte deutlich, welches Potenzial die enge Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen für die Gesundheitsforschung in Brandenburg bietet und bildet eine wichtige Grundlage für zukünftige gemeinsame Forschungsprojekte.