Versorgungsforschung
Gemeinsam forschen, voneinander lernen: Erstes Research Retreat an der MHB
Rüdersdorf, 03. September 2026
Zwei Tage raus aus dem Hochschulalltag, rein in den Austausch: Am 27. und 28. August 2026 fand das erste Research Retreat für Early Career Researchers der Versorgungsforschung an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) statt. 14 Nachwuchswissenschaftler kamen dafür im Seminarhaus Zebra in Kagel in Brandenburg zusammen und verbrachten zwei Tage mit fachlichem Austausch, Workshops und gemeinsamer Arbeit abseits des Hochschulalltags.
Ziel des Retreats war die Vernetzung der wissenschaftlichen Nachwuchsgruppen der MHB – insbesondere der Gruppe „User Experience in Digital Health“ (UxDH), des CARE-Lab und aller weiteren Nachwuchsforschenden in der Versorgungsforschung an der Hochschule. Viele der Teilnehmenden arbeiten an verwandten Fragestellungen, hatten bislang aber kaum Gelegenheit zum direkten Austausch. Das Retreat bot ihnen nun die Möglichkeit, sich fachlich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln.
Zwei inhaltliche Schwerpunkte
Den inhaltlichen Auftakt bildete der Impuls „From Research to Impact: Communicating Your Work“ von Timo Frank, selbst Nachwuchswissenschaftler und E-Health-Netzwerker (Hashtag Gesundheit e.V. / gematik). Er zeigte, wie Forschungsergebnisse sichtbar und verständlich aufbereitet werden können und wie sich Forscher mit ihrer Arbeit in Fachcommunities und der Öffentlichkeit positionieren.
Im zweiten Teil arbeiteten die Teilnehmenden an einer gemeinsamen Aufgabe: der Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung von Delphi-Studien. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Freude an der Teilnahme und die Anerkennung der geleisteten Arbeit.
Austausch und gemeinsames Erleben
Unter der Schirmherrschaft des Zentrums für Versorgungsforschung Brandenburg (ZVF-BB) wurde das Retreat von Dr. Felix Mühlensiepen und Dr. Samia Akhter-Khan organisiert. Die organisatorische Vorbereitung und Betreuung vor Ort übernahm Katrin Toptschian. Sie sorgte auch dafür, dass der erste Retreat-Tag bei einem Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel ausklang.
Das Format stieß auf durchweg positive Resonanz. Der intensive fachliche Austausch, die gemeinsame Arbeit und das persönliche Kennenlernen wurden von den Teilnehmenden als bereichernd erlebt. Eine Fortsetzung des Research Retreats im kommenden Jahr ist bereits geplant.