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Zweitsemester der Psychologie beenden Lehrveranstaltung mit Forschungskongress

Neuruppin, 17.07.2018

Die Bachelor-Studierenden des 2. Semesters Psychologie stellten am vergangenen Donnerstag im Großen Festsaal der Ruppiner Kliniken im Rahmen eines studentischen Minikongresses die Ergebnisse ihrer allerersten Studien vor.

„Ich war sehr begeistert, mit welcher Hingabe und Begeisterung, aber auch bereits mit welchem Können und welchem Grad an Professionalität Studierende des zweiten Fachsemesters Psychologie ihre ersten, eigenen Forschungsprojekte präsentierten. Der Versuchung des Spontanen und Schnelllebigen zu widerstehen, eine einfache Auszählung eben gerade nicht als Beweis anzuerkennen – höchstens als Indiz – oder die Publikation eines am Nachmittag erfundenen Fragebogens nicht mit seiner Validierung gleichzusetzen – macht die Auseinandersetzung mit dem geliebten Fach manchmal etwas weniger bunt und vielleicht auch etwas weniger schrill. Aber es macht den Transfer des Fachs in seine vielfältigen Anwendungen um ein Vielfaches präziser und damit auch professioneller. Gerade dies ist den Studierenden schon vielfach gelungen“, freute sich Pablo Pirnay-Dummer, Professor für Psychologische Methodenlehre an der MHB, in dessen Lehrveranstaltung zu Statistik 1 die Projekte entstanden sind.

Prof. Pablo Pirnay-Dummer begrüßt die anwesenden Nachwuchsforscher*innen

In Vierer-Gruppen stellten die Studierenden ihr jeweiliges Forschungsvorhaben in Kurzvorträgen vor. An wissenschaftlichen Postern wurden die Inhalte vor studentischem Publikum anschließend detailliert und vertieft dargestellt.

Das Spektrum der behandelten Themen war breit: Grundlagenfragestellungen waren hier ebenso vertreten wie Anwendungsbereiche z. B. der klinischen Forschung und der Lehr-Lernforschung. Es gab Feldstudien, Umfragen und klassische Experimente. „Die Einbettung und Anwendung in aktive Forschung gibt den Studierenden von Anfang an das richtige Werkzeug zur eigenständigen, mündigen Bewertung von Forschung und Theorie an die Hand. Wer selbst geforscht hat, hat ein besseres Verständnis für die Fachzusammenhänge. Dazu gehört auch das ausführliche Grübeln, wie und auf welchem Wege die innenliegenden Aspekte der Person im Verhalten sichtbar werden, wie so etwas gemessen werden kann und welche Fallstricke sich dabei ergeben, wie groß die Reichweite von Ergebnissen ist“, erklärte Pirnay-Dummer die dahinterliegenden didaktischen Überlegungen.

„In der Psychologie gehört daher folgerichtig das aktive Forschen seit jeher zum Studieren dazu, es gilt uns als eine wichtige Voraussetzung für berufliche Professionalität. Das Forschen und das forschende Lernen hat an der MHB in jeder Studienphase bis hin zum experimentalpsychologischen Praktikum und zur Bachelorarbeit seinen festen Platz. Unsere Studierenden haben auch in diesem Jahr einen wichtigen und deutlich spürbaren Grundstein für ihre kontinuierliche Forschungsaktivität gelegt. Forschung und Lehre, Forschen und Lernen, das geht in der Psychologie nur Hand in Hand“, fasste Pirnay-Dummer zusammen.

Studierende präsentieren ihre ersten Forschungsprojekte

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