Zahl der Stipendien bewegt sich auf Rekordniveau

"Mit dem Stipendium werden nicht nur Personen gefördert, sondern auch Ideen, Kreativität und soziales Engagement an der MHB", bedankt sich Stipendiatin Riglindis von der Osten.

Neuruppin, 03. April 2020

Im diesjährigen Auswahlverfahren für das Deutschlandstipendium sind an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) mit insgesamt über 100 Bewerbungen so viele Bewerbungen eingegangen wie noch nie. Doch nicht nur die Zahl der Bewerber*innen bewegt sich auf Rekordniveau, sondern auch die Zahl der zu vergebenden Stipendien: Insgesamt wurden 30 Deutschlandstipendien und 20 MHB-Stipendien ausgegeben, ebenfalls mehr als jemals zuvor.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir als junge Universität wiederholt die höchstmögliche Zahl an Deutschlandstipendien und zusätzliche MHB-Stipendien vergeben konnten. Wir freuen uns sehr, dass somit knapp die Hälfte der Bewerber*innen ein Stipendium erhält“, sagt Nadine Shalala, die das Programm an der Hochschule betreut. Die Zahl der zu vergebenden Deutschlandstipendien richtet sich nach der Zahl der immatrikulierten Studierenden und den von der MHB eingeworbenen Mitteln von privater Seite. Die Hälfte der monatlichen 300 Euro kommen von privaten Förderern, die andere Hälfte wird vom Bund beigesteuert.

Die Stiftung der Sparkasse OPR unterstützt seit Beginn das Stipendienprogramm der MHB. „Mit Hilfe des Deutschlandstipendiums haben wir die Möglichkeit, die Mittel, die wir mit unserer Stiftung für Stipendien zur Verfügung stellen, quasi zu verdoppeln! Wir freuen uns, junge Studentinnen und Studenten der Medizin sowie der Psychologie finanziell zu unterstützen, so dass diese sich voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren können,“ erläutert Markus Rück, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse OPR, sein Engagement.

„Der Rotary Club Kurfürstendamm unterstützt die Studierenden der Medizinischen Hochschule Brandenburg mit einem Deutschlandstipendium mit großer Begeisterung, da das besondere Ziel der MHB, Ärzte für den ländlichen Raum in Brandenburg auszubilden, unserer Ambition entspricht, mit unseren Projekten wirklich vor Ort konkrete Wirkung zu entfalten. Die Förderung junger und so motivierter Menschen bereitet uns dabei eine besondere Freude", sagt Andreas Richter, Präsident des Rotary Clubs Berlin Kurfürstendamm, der bereits zum zweiten Mal ein Stipendium vergibt.

Steigende Studierendenzahlen, steigende Bedarfe

Die Auswahl der Bewerbungen erfolgt anonymisiert durch ein Gutachtergremium. „Als kleine, familiäre Universität kennen wir viele unserer engagierten Studierenden. Das Ziel unseres Auswahlverfahrens ist es, nach objektivierbaren Kriterien eine Auswahl zu treffen. Bei der Menge an förderwürdigen Bewerbungen ist das nicht immer einfach, schließlich hätten auch die meisten anderen aufgrund ihrer Leistung und ihres Engagements ein Stipendium verdient“ schildert Nadine Shalala.

Mit steigenden Studierendenzahlen, allen voran der Verdopplung der Zulassung von Medizinstudierenden von 48 auf 96 pro Jahr, steigt auch die Zahl der potenziell zu vergebenden Stipendien und damit auch der Bedarf an weiteren privaten Fördermitteln. „Wir freuen uns sehr, wenn sich weitere Unterstützer*innen an den Stipendienprogrammen der MHB beteiligen“, so Shalala.

Neu dabei ist etwa der Rotary Club Neuruppin, der erstmalig einen Studierenden fördert. „Die Unterstützung von Studierenden an der MHB ist nicht nur für die Region OPR, sondern für das ganze Land Brandenburg von Bedeutung. Wir alle werden im Rahmen der Gesundheitsversorgung von der Arbeit der zukünftigen Ärzt*innen und Psycholog*innen profitieren“, begründet Horst-Michael Arndt, Präsident des Rotary Clubs Neuruppin, sein Engagement.

Verdoppelte Wirkung

„Die Möglichkeiten, sich zu beteiligen, sind vielfältig“, sagt Nadine Shalala. “Ich habe mich etwa sehr darüber gefreut, dass der Präsident der MHB, Professor Edmund Neugebauer, gemeinsam mit seiner Frau Marlene mit gutem Beispiel vorangegangen ist und ein Stipendium kofinanziert. Es müssen also nicht nur Unternehmen, Stiftungen oder Vereine sein, die unsere Studierenden unterstützen, es können auch einzelne Privatpersonen oder sogar mehrere Privatpersonen sein, die sich zusammenschließen und so die monatlichen 150 Euro auf mehrere Schultern verteilen. Und das Beste daran ist ja, dass sich das private Engagement durch die finanzielle Förderung des Bundes verdoppelt, wodurch sich ja auch die Wirkung der eingesetzten Mittel verdoppelt“, erklärt Shalala.

Dass es bei der Förderung um mehr als nur um finanzielle Aspekte geht, zeigt auch die Rückmeldung der Stipendiatin Riglindis von der Osten: „Ich bin überaus dankbar, dass die MHB Förderer hat, welche sich für die Belange der Studierenden interessieren und einsetzen. Mit dem Stipendium werden nicht nur Personen gefördert, sondern auch Ideen, Kreativität und soziales Engagement an der MHB. Auch dafür möchte ich mich ausdrücklich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken.“

 

Ansprechpartnerin für Unterstützer*innen:

Nadine Roeseler-Shalala, CFRE
Leiterin Strategische Partnerschaften, Fundraising & Alumni
Campus Neuruppin · Haus D · Raum 320
Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane
Fehrbelliner Straße 38 · 16816 Neuruppin
Tel.: +49 (0) 3391 39-14106
E-Mail: nadine.shalala@mhb-fontane.de

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