Aktuelles Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Antrag zur Gründung der Medizinischen Hochschule Brandenburg eingereicht

(Potsdam, 29.11.2012) Der Antrag auf staatliche Anerkennung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane und auf Genehmigung des Brandenburger Modellstudienganges Medizin wurde im September 2012 im Brandenburger Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur eingereicht und jetzt vom Ministerium mit der Bitte um Konzeptprüfung an den Wissenschaftsrat weitergereicht. Dieser wird seine Stellungnahme innerhalb der nächsten sechs Monate als Empfehlung gegenüber dem Land abgeben. Da die Träger der Hochschulinitiative (Ruppiner Klinken und Städtisches Klinikum Brandenburg) den Start zum Wintersemester 2013/2014 erreichen wollen, gehen die Bemühungen zur Gründung unvermindert weiter. 45 Studierende im Brandenburger Modellstudiengang Medizin (§ 41 ÄApprO) sollen dann an Deutschlands jüngster Medizinischer Hochschule starten können.

In den letzten Monaten arbeitete die Initiative mit Hochdruck am Aufbau der geplanten Hochschule. Zahlreiche Brandenburger Krankenhäuser, viele Arztpraxen, die Landesärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung haben ihre materielle und inhaltliche Unterstützung bekundet. Im August gründete sich zudem der gemeinnützige Verein zur Förderung der Ausbildung in Medizin und Gesundheitsberufen (MHB-Förderverein). Er wird zukünftig den Modellstudiengang Medizin und die Etablierung weiterer  Gesundheitsberufe unterstützen.

Auch im Hochschulmarketing wurden die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. Am 06.12.2012 geht unter der Web-Adresse www.mhb-fontane.de der neue MHB-Internetauftritt online. Klar, informativ und im modernen Design – so präsentieren sich die Hochschulseiten. Sie richten sich insbesondere an Studienbewerber, Hochschuldozenten, Kooperationspartner und Forschungsinteressierte.

Für die 45 Studienplätze rechnet die Hochschulinitiative MHB mit einer hohen Zahl von Bewerbungen. Weil im Fokus der interdisziplinären Medizinerausbildung die Patientenversorgung Brandenburgs im 21. Jahrhunderts steht, werden moderne Lehr- und Lernmethoden, individuelle Studienkonzepte und der frühe Praxisbezug durch Kooperationen mit über 20 Kliniken sowie 30 Lehrpraxen prägend für die MHB sein. Aus diesem Grund wird zusätzlich die räumliche und mediale Ausstattung der Lernorte in den Kliniken optimiert.

„Die Rückmeldungen von Krankenhäusern, Ärzten und Verbänden zeigen uns, dass wir mit unserem Hochschulprojekt richtig liegen. Klar ist natürlich: Wir werden mit der MHB-Gründung den Ärztemangel in Brandenburg nicht beseitigen, aber dennoch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der medizinischen Versorgung in der Region leisten“, so die beiden Gründungsväter der Initiative, Prof. Dr. Dieter Nürnberg, einer der Chefärzte an den Ruppiner Kliniken und Prof. Dr. Pommerien, Ärztlicher Direktor des Städtischen Klinikums Brandenburg an der Havel.

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