Aktuelles

Verbesserte Versorgung

Versorgungsforscher der MHB im Austausch mit Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (1. v.r.) (Foto: Edmund Neugebauer)

Brandenburg an der Havel, 26.09.2022

Am 23. und 24. September 2022 fand am Campus Brandenburg an der Havel in Fortsetzung der Summerschool („Patient Gesundheitssystem: Wege zu einer patientenzentrierten Versorgung“) der vom Zentrum für Versorgungsforschung gemeinsam mit dem Profilbereich II (Versorgungsforschung mit Schwerpunkt eHealth) der Fakultät für Gesundheitswissenschaften (FGW) ausgerichtete 3. Brandenburger Kongress für Versorgungsforschung statt. An der hybriden Veranstaltung nahmen insgesamt 60 Teilnehmer*innen teil, davon 40 in Präsenz, 20 Online. Unter dem Motto "Gesundheitsversorgung in Brandenburg gemeinsam gestalten" verfolgte der Kongress das Ziel, Versorgungsforscher*innen zusammenzubringen und durch die Vorstellung und Diskussion aktueller Projekte einen aktuellen Überblick zum Stand der Versorgungsforschung in Brandenburg zu geben.

"Die insgesamt 23 Beiträge des Kongresses, die sich mit den Themen Digital Health, Kompetenz und Partizipation, Leitlinien und Methoden sowie Regionalität beschäftigten, gaben zahlreiche spannende Impulse und Anlass zu einem regen Austausch. Durch die Vorstellung und Diskussion aktueller Projekte konnte die derzeitige Versorgungslage im Land Brandenburg beleuchtet und mögliche Forschungslücken aufgedeckt werden. Beides fördert die gezielte Weiterentwicklung der Versorgungsforschung und trägt damit potenziell zur Verbesserung der Patient*innenversorgung in Brandenburg bei“, freut sich Prof. Dawid Pieper, Professor für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung an der MHB.

Flankiert wurden diese Beiträge durch zwei Key Notes, einmal am Freitag von Dr. Günther Jonitz zu dem Thema Value-based health care, und einmal am Samstag von Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, der sich am Beispiel von Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls der Frage widmete, wie die regionale Gesundheitsversorgung verbessert und umgesetzt werden kann.

„Sehr erfreulich war, dass Ursula Nonnemacher, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, mit einem eigenen Beitrag am 2. Tag die Überlegungen des Landes zur weiteren Entwicklung der Gesundheitsversorgung dargelegt hat. Sie betonte unter anderem, welche wichtige Rolle die Versorgungsforschung bei der Sicherung und Verbesserung der Versorgung im Land Brandenburg spielt“, ergänzt Prof. Martin Heinze, Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der MHB.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Prof. Dawid Pieper
Professor für Versorgungs- und Gesundheitssystemforschung
dawid.pieper@mhb-fontane.de

und

Prof. Martin Heinze
Professor für Psychiatrie und Psychotherapie
martin.heinze@mhb-fontane.de

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