Studierende der MHB beschäftigen sich mit Geschichte des Kernkraftwerks Rheinsberg

Neuruppin, 07. Juni 2021

Medizinstudierende der MHB haben sich im vergangenen Semester zusammen sowohl mit Studierenden der TU Berlin als auch mit Zeitzeug*innen und Expert*innen im Rahmen des gemeinsamen Kurses „Grundlagen ärztlichen Denken und Handels“ mit der Geschichte des Kernkraftwerks Rheinsberg und medizinischen Fragen rund um Folgen der Kernenergie beschäftigt. Daraus ist ein Buch in der Reihe „Geschichts- und Erinnerungsorte“ des Berliner Vereins Orte der Geschichte entstanden, das jüngst veröffentlicht wurde.

„Neben der Technikgeschichte der Kernenergie beschäftigten sich die Studierenden auch mit der Anti-AKW Bewegung, möglichen Umwelt- und Strahlenschäden, der Problematik des Rückbaus und mit aktuellen Alternativen der Energieerzeugung in der Region. Außerdem wurde die Frage erörtert, ob Kernkraftwerke zukünftig denkmalgeschützt oder sogar touristische Orte werden sollten“, erläutert Dr. Andreas Jüttemann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der MHB, Initiator des Seminars und Mitherausgeber der im Mai erschienenen Publikation.

Parallel zum Buch entstand auch eine virtuelle Ausstellung, beides wurde gefördert durch ein Programm der Hochschulrektorenkonferenz. Das Buch ist für 10,00 Euro im Buchhandel, Online beim Vereinsverlag und im Haus Stadtgeschichte Rheinsberg erhältlich.

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