"Richtig gut gemacht"

Neuruppin, 14.10.2020

Ultraschall-Tutor*innen der MHB, sogenannte Sononauten, und Dozierende des Brandenburgischen Instituts für klinischen Ultraschall (BIKUS) nahmen vom 11. bis 13. Oktober 2020 am Europäischen Gastroenterologen Kongress teil und präsentierten gemeinsam spannende Fälle aus der Praxis. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Veranstaltung erstmals rein virtuell und ausschließlich als Videokonferenz statt.

Neben Prof. Dr. Dieter Nürnberg, Seniorprofessor für Gastroenterologie an der MHB, und Dr. Christian Jenssen, Dozent im BIKUS, stellten auch Eva Hamm und David Boten, zwei Sononauten und Medizinstudierende der MHB aus dem 4. und 7. Semester, per Live-Ultraschall-Demonstration gastroenterologische Fälle vor.

„Die Spannung war anfangs schon sehr groß, da das gewählte Format der Liveübertragung von Bild und Ton unter realen Untersuchungsbedingungen ein Novum für alle Beteiligten war. Während der virtuellen Session wurden abwechselnd Fälle des BIKUS und eines Ultraschall-Teams aus Timișoara (Rumänien) vorgestellt. Am Ende des Tages zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden und erleichtert. Für mich persönlich war es eine außergewöhnliche Erfahrung, einen Vortrag auf einem internationalen Kongress halten zu dürfen. Ich bin sehr dankbar, dass wir bereits als Studierende die Möglichkeit dazu bekommen haben und freue sehr mich auf weitere Projekte mit dem BIKUS“, fasst Eva Hamm ihre Eindrücke und Erfahrungen zusammen.

Und David Boten ergänzt: „Es war spannend, mit dabei zu sein und mit zu erleben, dass Ultraschalfortbildungen und Kongresse trotz der Corona-Pandemie durchgeführt werden können.“

„Unsere Studierenden haben das richtig gut gemacht“, resümiert ein ebenfalls zufriedener Dieter Nürnberg.

Das Team des BIKUS wurde von der Medizinischen Klinik B der Ruppiner Kliniken unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. K.-H. Weylandt, Frau Dr. A. Jung und Frau Dr. M. Nürnberg, sowie von den Sononauten, die die Patient*innen vor und nach den Sessions betreuten, unterstützt.

Zurück