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Michael Kölch erneut in Kommission für Arzneimittel für Kinder und Jugendliche (KAKJ) berufen

Neuruppin, 03.01.2017

Michael Kölch, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (KJPP) an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie an den Ruppiner Kliniken, ist als Experte für das Gebiet der Psychopharmakologie bei Kindern und Jugendlichen zum zweiten Mal als Mitglied der Kommission für Arzneimittel für Kinder und Jugendliche (KAKJ) berufen worden. Ziel der Kommission ist es, bei der Verbesserung der Arzneimittelsicherheit bei Kindern und Jugendlichen mitzuwirken. „Viele Arzneimittel, die bei Kindern eingesetzt werden, sind nicht ausreichend an Kindern geprüft und deshalb auch nicht für Kinder zugelassen. Häufig ist nicht bekannt, welche Dosis oder welche Darreichungsform geeignet ist. Trotz dieser Unsicherheit und Unklarheit werden viele Arzneimittel, die eigentlich nur an Erwachsenen ausreichend geprüft wurden und nur für Erwachsene bestimmt sind, auch bei Kindern angewendet“, sagt Kölch. „Kinder haben ein Recht auf eine sichere und wirksame Versorgung mit Arzneimitteln, und Ärzte haben ein Recht auf mehr Klarheit und Sicherheit bei der Verordnung von Arzneimitteln“, so Kölch weiter.

Die Kommission wirkt u.a. bei der Beurteilung von Anträgen auf Zulassung mit und berät das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Mitglieder setzen sich u.a. aus Experten aus dem Gebiet der Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, aber auch der Pharmakologie und aus den Patientenverbänden zusammen. Mitte Dezember traf sich die Kommission in ihrer neuen Zusammensetzung für die nächste Legislaturperiode. „Ich freue mich tatsächlich sehr, dass mich die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) erneut erfolgreich für eine Mitwirkung in der Kommission vorgeschlagen hat, ich nun wiederberufen wurde und damit die Möglichkeit habe, auch weiterhin die Arzneimittelsicherheit bei Kindern und Jugendlichen zu verbessern.“

Weitere Informationen zur Zusammensetzung und zu den Aufgaben der Kommission finden Sie hier.

Bei weiteren Fragen und Bedarfen steht Ihnen Prof. Dr. Michael Kölch, Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie (KJPP), telefonisch unter 03391 39-2900 sowie per E-Mail unter michael.koelch@mhb-fontane.de gerne zur Verfügung.

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