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MHB Vorreiter digitaler und praxisorientierter Prüfungen

Die virtuelle Parcoursprüfung folgte einem strengen Ablaufplan

Neuruppin, 24. März 2021

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) wirkt als eine der ersten Universitäten im deutschsprachigen Raum an einem innovativen, digitalen und praxisorientierten Prüfungsformat des IMPP (Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen) mit. Unter der Leitung von Dr. Brünahl (IMPP) und Jacqueline May (MHB) fand die Premiere der neuen digitalen Parcoursprüfung nach einem strengen Ablaufplan statt, der mit sechs OSCE-Stationen und vier Strukturierten Mündlichen Prüfungen (SMP) zu grundlagenwissenschaftlichen Themen an die zukünftig vorgesehenen M1-Parcoursprüfungen angelehnt ist.

„Wir freuen uns sehr, dass wir im Rahmen unserer Kooperation mit dem Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) als eine der ersten Universitäten im deutschsprachigen Raum mit zehn freiwilligen und mutigen Studierenden, zehn engagierten und OSCE- erfahrenen Prüfer*innen sowie sechs motivierten Schauspielpatient*innen an der neuen digitalen Parcoursprüfung des IMPP teilgenommen haben“, sagt Jacqueline May, Leiterin des Dezernats für Studium und Lehre an der MHB.

OSCE bedeutet „Objective Structured Clinical Examination“ und ist ein mündliches, praxisorientiertes Prüfungsverfahren, bei dem Studierende anhand eines Bewertungsbogens immer gleich (daher objektiv) beurteilt werden. Das IMPP beschäftigt sich im Rahmen der Umsetzung des „Masterplan Medizinstudium 2020“ und dem damit einhergehenden Fokus auf kompetenzbasiertes Lehren und Prüfen mit der Weiterentwicklung der bisherigen medizinischen Staatsexamina. Ein Hauptfokus liegt dabei auf der Etablierung von sogenannten Parcoursprüfungen. Aufgrund der aktuellen Covid-19 Pandemie konnten die ersten Testungen an der MHB ausschließlich in digitaler Form per Videokonferenz durchgeführt werden.

„Alle Teilnehmer*innen erhielten spannende Einblicke in die Entwicklung dieses neuen Prüfungsformates und hatten im Anschluss auch die Gelegenheit, ihr Feedback einzubringen, und so aktiv an der Gestaltung der neuen Staatsexamina mitzuwirken“, fasst May zusammen.

Im Herbst ist eine weitere Pilotierung geplant, dann mit Tablets und zur M3-Prüfung.

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