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MHB Mobil erneut auf Tour

Neuruppin, 02. Mai 2022

Am vergangenen Wochenende machten sich acht Studierende der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) mit dem vom Förderverein der Hochschule initiierten und von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) unterstützten Projekt auf nach Wittenberge.

„Ich freue mich sehr, dass mit unserer Tour nach Wittenberge das Projekt fortgeführt wird und wir einen weiteren spannenden Standort in Brandenburg kennenlernen durften“, sagt Prof. Dr. Günter Fleischer, Vorstandsvorsitzender des MHB Fördervereins und einer der Initiatoren des Projekts.

Nach den Fahrten nach Guben, Luckau und Angermünde ging es jetzt bei der vierten Tour mit Studierenden der Medizin und gemeinsam mit Daniel Baganz von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) nach Wittenberge. Vor Ort wurden die Studierenden vom Bürgermeister Dr. Oliver Hermann im historischen Ratssaal empfangen. Der Bürgermeister nahm sich auch die Zeit, die Studierenden auch während des restlichen Programms zu begleiten, bei dem es sowohl um das Kennenlernen der Praxisgegebenheiten als auch der Lebensbedingungen in und um Wittenberge ging.

„Ziel des MHB-Mobils ist es ja, dass sich auf der einen Seite Mediziner*innen und Kommunalvertreter*innen mittels der Studierenden über das Studium an der MHB und über die zukünftigen Absolvent*innen sozusagen live und aus erster Hand informieren. Auf der anderen Seite haben umgekehrt natürlich auch die Studierenden die Möglichkeit, den Ort, potenzielle Arbeitgeber und Arztpraxen sowie die Lebensbedingungen in dieser Region kennenzulernen“, sagt Prof. Fleischer. Dafür habe auch die Stadt Wittenberge ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Das Fazit nach zwei Tagen zahlreicher Gespräche, dem Besuch einiger regionaler Sehenswürdigkeiten und mit vielen lebendigen Eindrücken fällt positiv aus: „Der von uns mit dem MHB-Mobil angestrebte „Brückenschlag“ zwischen Studierenden der MHB und den Kommunen und Ärzt*innen im Land Brandenburg hat erneut sehr gut funktioniert, was auch die positiven Rückmeldungen der Stadt und unserer Studierenden zeigen“, resümiert Prof. Fleischer.

„Ich bin beeindruckt, wie sehr sich die Menschen der Stadt engagiert und sich bemüht haben, uns ein authentisches Bild von den Arbeits- und Lebensbedingungen in Wittenberge zu vermitteln. Neben einer wirklich schönen Landschaft und einer schnuckeligen Altstadt hat mich insbesondere auch das Miteinander von Lokalpolitik und dem örtlichen Ärzt*innenteam beeindruckt. Sowohl die Stadtführungen als auch die Praxisbegehungen zusammen mit der KVBB haben sehr viel Spaß gemacht. Gerne würde ich so ein Wochenende noch einmal mitmachen“, fasst Henriette von Waldthausen, Medizinstudentin aus dem 7. Semester, ihre Eindrücke zusammen.

Und Julian Bredehorst, ebenfalls Medizinstudent im 7. Semester, ergänzt: „Die Fahrt mit dem MHB-Mobil hat mir das Land Brandenburg und besonders die Stadt Wittenberge noch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel gezeigt. Die Mischung aus urbanisierter Kleinstadt, unglaublich schöner landschaftlicher Lage und einem engen Miteinander und einer guten Kommunikation aller Beteiligten hat mir noch einmal deutlich gezeigt, dass ländliche Patient*innenversorgung aus ärztlicher Perspektive viel mehr Aspekte zu bieten hat, als ich bis dahin gedacht habe.“

Die nächste Tour kann also gerne kommen.

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