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MHB beschließt Maßnahmen zur Verlangsamung der CoVID-19-Pandemie

Neuruppin, 13. März 2020

Um eine Ausbreitung der CoVID-19-Pandemie an der MHB zu verhindern, hat die Hochschule einschneidende Maßnahmen beschlossen.

„Für die meisten von uns dürfte die Erkrankung ungefährlich sein. Da das Virus sich, anders als SARS, bereits in den oberen Atemwegen vermehren kann, ist es jedoch bereits vor dem Auftreten von Symptomen hoch infektiös. Selbst unter günstigen Annahmen werden bei ungebremster Ausbreitung schwere Verläufe das Gesundheitssystem überfordern und die Zahl vermeidbarer Todesfälle erhöhen. Als Medizinische Hochschule Brandenburg haben wir gesundheitlich und gesellschaftlich eine besondere Verantwortung“, betont Prof. Edmund Neugebauer, Präsident der MHB.

Die bereits in der vergangenen Woche an der MHB unter der Leitung von Frank Hufert, Professor für Virologie, eingerichtete Taskforce zum Coronavirus (SARS-CoV-2) hat zusätzlich zu den allgemein empfohlenen Verhaltensregeln, die jede*r konsequent einhalten sollte, folgende präventiven Maßnahmen zum Schutz von Studierenden und Mitarbeiter*innen ergriffen:

  • Das Semester wird wie geplant am 1.4.2020 beginnen. Jedoch wird der Präsenzbetrieb der MHB in der Lehre zunächst bis nach den Osterferien, also bis einschließlich zum 19.04.2020, ausgesetzt werden. Die Lehre wird in dieser Zeit ausschließlich über elektronische Lehrplattformen und Videokonferenzsysteme durchgeführt werden. Die Studierenden werden gebeten, in häuslicher Absonderung zu bleiben, um aktiv dazu beizutragen, den Ausbruch zu verlangsamen und sowohl sich selbst als auch andere zu schützen.
  • Für Studierende im Praktischen Jahr gelten die Regelungen der jeweiligen Kliniken.
  • Termine und Alternativen für Nachprüfungen, Immatrikulationen, Erstsemesterwochen, etc. werden derzeit geprüft.
  • Auch sonstige geplante Veranstaltungen werden bis auf weiteres ausgesetzt, einschließlich der für den 03.04.2020 in der Neuruppiner Kulturkirche geplanten Immatrikulationsfeier.
  • Der Betrieb in Forschung und Administration wird soweit wie möglich aufrechterhalten. Für Mitarbeiter*innen der MHB bedeutet dies, dass die Arbeitstätigkeit in Abstimmung mit der/dem Dienstvorgesetzten soweit wie möglich von zuhause aus geleistet werden soll (Home Office). Entsprechend den allgemeinen Verhaltensanweisungen gilt dies verpflichtend für alle Mitarbeiter*innen, die möglicherweise mit infizierten Personen in Kontakt waren. Allen Mitarbeitern*innen der MHB mit Grippesymptomen empfehlen wir, sich umgehend testen zu lassen. Zur Prävention interner Infektionswege bitten wir um Mitteilung positiver Testergebnisse an sekretariat@mhb-fontane.de.
  • Grundsätzlich besteht Dienstreiseverbot außerhalb der MHB Standorte. Externer Publikumsverkehr in den Räumen der MHB ist auf ein Minimum zu beschränken.

„Wir hoffen, mit diesen primären Maßnahmen eine gute Infektionsprophylaxe an der MHB zu erreichen und damit zum Schutz unserer Studierenden und Mitarbeitenden, aber auch der Bevölkerung insgesamt, das Mögliche beizutragen. Zugleich sind wir überzeugt, durch ein solches konsequentes Vorgehen den Lehrbetrieb an der MHB am besten sicherzustellen und seine Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten“, sagte Neugebauer. 

Allgemeine persönliche Verhaltensregeln

Bitte beachten Sie, dass sich der Kenntnisstand zu CoVID-19 fortlaufend aktualisiert und informieren Sie sich bitte regelmäßig aus seriösen Quellen, wie z.B. der Website des Robert-Koch-Instituts https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html).

Die wichtigsten praktischen Regeln fassen wir hier noch einmal zusammen:

Halten Sie allgemeine Hygieneregeln ein:
- „Niesetikette“
- Vermeiden von Händeschütteln
- häufiges gründliches Händewaschen (mindestens 30 Sekunden nach Anleitung*)
- Vermeiden von Berührungen im eigenen Gesicht
- Abstand von 1,5 m oder mehr insbesondere in der Öffentlichkeit und bei Gesprächen
- regelmäßiges Lüften geschlossener Räume
- Nutzung der Desinfektionsspender in den MHB Räumlichkeiten

Beim Auftreten respiratorischer Symptome während des häuslichen Aufenthalts ist umgehend ein Arzt zu informieren, um das Risiko einzuschätzen und ggf. auf SARS-CoV-2 zu testen sowie das Gesundheitsamt zu informieren.

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