Aktuelles Medizinstudent präsentiert Forschungsergebnisse

Medizinstudent präsentiert Forschungsergebnisse

Sebastian Kersten präsentiert in Hamburg erste eigene Forschungsergebnisse (Foto: privat)

Neuruppin, 15.06.2019

Vom 13. bis 15. Juni 2019 richtete die Vereinigung Norddeutscher Urologen e.V. den 13. Nordkongress Urologie in Hamburg aus. Es nahmen circa 600 Teilnehmer aus 9 verschiedenen Bundesländern teil. Neben angesehenen erfahrenen Wissenschaftlern bekommen hier immer wieder auch junge Assistent*innen die Chance, ihre Arbeiten zu präsentieren.

In diesem Jahr war auch Sebastian Kersten mit dabei, Medizinstudent der MHB im siebten Semester. Unter der Leitung und Betreuung von Dr. med. Steffen Lebentrau, Chefarzt der Urologie und der Kinderurologie an den Ruppiner Kliniken, hat Kersten im Rahmen des Wissenschaftspraktikums zum Thema „Qualitätssicherung der transurethralen Blasentumorresektion (TUR-B) am histologischen Befund“ geforscht. Die Ergebnisse seiner Arbeit stellte er nun in Hamburg vor.

„Da ca. 70% der Harnblasenkarzinome bei Diagnosestellung die Harnblasenmuskulatur noch nicht erreicht haben, kommt der minimalinvasiven Operation über die Harnröhre in Hinblick auf das Wiederauftreten und Fortschreiten des Tumorleidens sowie das tumorfreie Überleben der Patienten eine besondere Bedeutung zu. Resttumore finden sich in 19 bis 76% der Nachresektionen und sind meist an der initialen Resektionsstelle zu finden. Ziel der Arbeit war es, Zusammenhänge zwischen unabhängigen patienten-, operations- und tumorbezogenen Variablen und der Qualität der TUR-B zu finden“, erklärt Kersten.

Die Arbeit wurde von Herrn Dr. med. Lebentrau bei der Programmkommission des Nordkongresses eingereicht und als Vortrag angenommen. Somit bekam Sebastian Kersten die Möglichkeit, seine Arbeit publikumswirksam in Hamburg vorzustellen: „Das Wissenschaftspraktikum an der MHB gibt uns Studierenden die Möglichkeit, früh in die wissenschaftliche Welt einzutauchen. Jeder von uns hat viel Energie in sein erstes Wissenschaftsprojekt gesteckt. Umso mehr habe ich mich über die Chance gefreut, auf dem Nordkongress die Ergebnisse meiner Arbeit präsentieren zu dürfen. Mein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Lebentrau, der durch sein Engagement neben dem klinischen Alltag die Erstellung der Arbeit möglich gemacht hat.“

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