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Koordinierungszentrum für Klinische Studien gestartet

Neuruppin, 19. November 2018

Am vergangenen Freitag, dem 16.11.2018, fand am Campus Neuruppin der erste Forschungsworkshop des neu gegründeten Koordinierungszentrums für Klinische Studien Brandenburg (KKS-BB) statt. Ziel dieses Workshops war es, die ärztlichen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) sowohl über die Bedeutung nicht-kommerzieller, wissenschaftsgetriebener klinischer Studien, sogenannter Investigator Initiated Trials (IITs) zu informieren als auch über die Unterstützungsmöglichkeiten aufzuklären, welche ihnen das neu gegründete Koordinierungszentrum bieten kann.

„Klinische Studien sind ein wesentlicher Schlüssel für den medizinischen Fortschritt. Mit der Gründung des KKS-BB wollen wir nicht nur an der MHB die Forschungsleistung steigern, Forschungsstrukturen nachhaltig finanzieren und Forschungsergebnisse auf der Basis der evidenzbasierten Medizin erzielen, wir wollen damit perspektivisch auch für die forschenden Kliniker des Landes eine wichtige, beratende Rolle spielen. Das Land Brandenburg hat ein großes Potential für wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn sowohl in der klinischen Forschung als auch in der Versorgungsforschung. Durch unsere Forschungsstrukturen und unser großes Netzwerk an kooperierenden klinischen Partnern bietet die MHB sehr gute Möglichkeiten, das vorhandene Potential zu heben. Der heutige Workshop ist ein erster wichtiger Schritt, Prozesse und Ergebnisse wissenschaftsgetriebener Untersuchungen zu verbessern. Machen wir uns weiter auf den Weg!“, sagte Prof. Dr. Neugebauer, Dekan der MHB in seinem einleitenden Vortrag.

Neben dem Dekan der Hochschule, der auch über die besonderen Möglichkeiten der Studienlandschaft des MHB-Netzwerks sprach, wurden die Strukturen des KKS-BB sowie die Probleme und Erwartungen von Industriepartnern vorgestellt. Ein Vortrag des Forschungsdekanats über die Möglichkeiten der Forschungsförderung über öffentliche Mittel rundete das Vormittagsprogram ab.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter mit der Vorstellung bereits laufender und geplanter Studienkonzepte. Dabei entwickelten sich interessante wissenschaftliche Diskussionen, die sowohl von den Vortragenden als auch von den Teilnehmern des Workshops als sehr gewinnbringend eingeschätzt wurden. Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dass dieses Format zukünftig fortgesetzt werden sollte, um sowohl das Knowhow als auch die Vernetzung der forschenden Ärzte voranzutreiben. Zukünftig soll u.a. an praktischen Beispielen erklärt werden, wie sich aus Studienideen der Ärztinnen und Ärzte erfolgreiche Studien entwickelt haben. Darüber hinaus sollen zukünftig auch Herausforderungen und Hindernisse bei der Beantragung öffentlicher Mittel diskutiert und der Fortschritt laufender Projekte vorgestellt werden.

Der nächste Forschungsworkshop des KKS-BB ist für das erste Quartal 2019 geplant.

Die Teilnehmer*innen freuten sich über einen gelungenen ersten Forschungsworkshop

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