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Johanniter-Krankenhaus neues Kooperierendes Lehrkrankenhaus

Neuruppin, 16.06.2015

Weitere Stärkung des Brandenburger Netzwerks

Das Johanniter-Krankenhaus im Fläming Treuenbrietzen ist dem Brandenburger Netzwerk beigetreten, das sich aus Brandenburger Kliniken, Krankenhäusern, Rehakliniken und Praxen zusammensetzt. Im Juni 2015 hat es den Kooperationsvertrag mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) unterzeichnet und ist damit neues Kooperierendes Lehrhkrankenhaus. Damit ist das Johanniter-Krankenhaus das 14. Krankenhaus, das in Brandenburg mit der MHB kooperiert. Als „Kooperierendes Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg“ wirken die Johanniter zukünftig mit wissenschaftlichem Lehrpersonal, Vorlesungen und eigenen Projekten umfangreich an Forschung und Lehre mit. Außerdem können die Studierenden hier auch ihre Praktika, Famulaturen und PJ-Zeiten absolvieren.

„Ich freue mich sehr über den Beitritt des Johanniter-Krankenhauses“, sagte Prof. Dieter Nürnberg, Dekan der MHB. „Als Kooperierendes Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg wirkt das Johanniter-Krankenhaus zukünftig nicht nur in Forschung und Lehre mit, sondern es beteiligt sich durch die Vergabe eines Stipendiums auch an der Finanzierung der Studienkosten. Damit trägt es nicht nur zum Gelingen und Wachsen der jungen Universität bei, sondern leistet auch einen Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in Brandenburg“, so Nürnberg weiter.

Ziel der MHB ist es, mit ihren Studiengängen eine moderne und zeitgemäße Ausbildung mit Herz, Hand und Hirn zu etablieren, die den Bedürfnissen der Patienten entspricht und den Herausforderungen der Medizin und Psychologie der Zukunft Rechnung trägt. Ärzte und Psychologen von morgen sollen schon heute noch besser fachlich und menschlich auf ihre spätere berufliche Praxis vorbereitet werden, um so in allen Bereichen der Gesundheit eine herausragende Patientenversorgung zu sichern. Erklärtes Ziel der Hochschulgründer und ihrer Kooperationspartner ist dabei auch, eine Bindung der zukünftigen Ärzte und Psychologen an die Region, Klinik oder Praxis herzustellen.

„Gemeinsam mit den Partnern wollen wir dem Ärztemangel in Brandenburg mit einer eigenen Ausbildung begegnen“, so Brigitte Scharmach, Geschäftsführerin des Johanniter-Krankenhauses Fläming Treuenbrietzen. „Brandenburg war bislang das einzige Flächenland ohne eine eigene Medizinische Fakultät. Als Fachkrankenhaus, das auch ein Rheumazentrum des Landes Brandenburg ist, erhoffen wir uns durch die Kooperation, dass der ärztliche Nachwuchs noch stärker auf uns aufmerksam wird.“

Das Johanniter-Krankenhaus verfügt über drei Kompetenzzentren: einer Fachklinik für internistische Rheumatologie, Orthopädie und Rheumachirurgie, einer Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und einer Fachklinik für allgemeine Pneumologie (mit Abteilungen für Onkologie und Allergologie) und Thoraxchirurgie.

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