Aktuelles Gesundheitscampus kommt!

Gesundheitscampus kommt!

Neuruppin, 05.05.2015

Koalition zwischen SPD Brandenburg und DIE LINKE Brandenburg vereinbart Gründung und stufenweise Förderung. Weitere Stärkung auch für die MHB.

Die Landtagsfraktionen von SPD und DIE LINKE haben ihre Gespräche über den Landeshaushalt 2015/16 beendet. Ein wichtiges Ergebnis: Der Gesundheitscampus Brandenburg kommt! Die Koalition einigte sich heute grundsätzlich auf seine Gründung und stellt hierzu auch erste finanzielle Mittel zur Verfügung.

„Nachdem es in den vergangenen Wochen und Monaten ja eher etwas still um den Gesundheitscampus Brandenburg geworden war, freuen wir uns nun umso mehr, dass dieses sowohl für das Land Brandenburg als auch für uns als beteiligte Hochschule so wichtige Vorhaben konkrete Züge annimmt“, zeigte sich Prof. Dieter Nürnberg, Gründungsdekan der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB), in einer ersten Reaktion freudig überrascht.
 
Neben der Medizinischen Hochschule Brandenburg sind die BTU Cottbus-Senftenberg und die Universität Potsdam die weiteren Vertragspartner der gemeinsam initiierten und vom Land finanzierten Einrichtung. Der Aufbau des Gesundheitscampus ist stufenweise geplant: Für 2015 sind 200.000 Euro vorgesehen (Vorbereitungs- und Aufbaukosten), für 2016 500.000 Euro (Geschäftsstelle und zwei Professuren). In den Folgejahren soll die Zahl der Professuren auf zwölf steigen.

Ziel des Gesundheitscampus‘ Brandenburg ist es, die medizinische Versorgung für das Flächenland Brandenburg langfristig zu sichern. Der Verbund aus Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Kliniken soll Gesundheitsfachberufe und -forschung vernetzen sowie die praxisnahe Aus- und Weiterbildung in Gesundheit und Pflege stärken. Als thematischer Fokus bieten sich Fragen rund um Medizin und Gesundheit im Alter an. „Die Gründung des Gesundheitscampus‘ Brandenburg ist ein wichtiger und richtiger Schritt in Richtung Sicherung der medizinischen Versorgungsqualität und Unterstützung der Forschungsvernetzung im Land. Diese Vereinbarung bedeutet auch für die MHB ein Meilenstein, zumal wir hier mit unserem Forschungsschwerpunkt Medizin des Alterns wichtige Impulse setzen können“, freute sich Prof. René Mantke, Prodekan für Forschung und Wissenschaft an der MHB.

 

Zurück