Aktuelles Gaststudenten aus Israel besuchen MHB

Gaststudenten aus Israel besuchen MHB

Prof. Markus Deckert (Dekan MHB), Julian Bauer (Student), David Boten (Student), Eitan Kaplan (Student Israel), Emad Khoury (Student Israel) sowie Julian Mollin und Prof. Edmund Neugebauer (v.l.n.r.) bei der Begrüßung der Gaststudenten aus Israel

Brandenburg an der Havel, 03.02.2020

Vom 06.01. bis zum 31.01.2020 besuchten zwei israelische Austauschstudenten aus Haifa, die beiden angehenden Ärzte Eitan Kaplan (31) und Emad Khoury (25), die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) und untersuchten in der HNO-Klinik von Dr. Birgit Didczuneit-Sandhop am Städtischen Klinikum Brandenburg Nasen und Ohren von brandenburgischen Patient*innen.

„Dies ist der erste Austausch in einem gemeinsamen Programm der MHB und der medizinischen Fakultät des TECHNION in Haifa, Israel. Die beiden Studenten haben sich vor allem aufgrund der praxisorientierten und sehr klinischen Ausbildung für die MHB entschieden. In der Abteilung von Chefärztin Didczuneit-Sandhop wurden sie herzlich in das Team aufgenommen und täglich an neue Aufgaben und den praktischen Klinikalltag herangeführt, auch wenn sie selbst aus rechtlichen Gründen nicht direkt Patient*innen behandeln durften. Neben den medizinischen Aspekten kam aber auch das studentische Leben nicht zu kurz, der Austausch mit weiteren Studierenden der MHB sowie der ein oder andere Trip nach Berlin sorgten für Abwechslung und gute Unterhaltung“, berichtet Julian Mollin, Studentischer Mitarbeiter für Auslandsangelegenheiten und selbst Medizinstudent an der MHB.

„Wir werden unseren vierwöchigen Aufenthalt in Brandenburg in sehr guter Erinnerung behalten. Alle haben sich sehr viel Zeit für uns genommen, wir haben viel gelernt. Gefreut hat uns aber auch zu sehen, dass die Unterschiede in der medizinischen Versorgung und in der Behandlung von HNO-Patient*innen in Haifa und Brandenburg an der Havel nicht so groß sind. Begeistert haben uns auch die technische Ausstattung sowie die familiäre, enge Betreuung an der MHB“, so die beiden Studierenden am Ende ihres Aufenthalts.

In Zukunft ist geplant, dass auch Studierende der MHB nach Israel reisen, um dort einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren zu können.

Knapp ein Jahr zuvor, im Dezember 2018, hatte eine Delegation der MHB um Präsident Prof. Dr. Edmund Neugebauer die medizinische Fakultät der 1924 gegründeten TECHNION in Haifa besucht und die Voraussetzung für dieses Austauschprogramm geschaffen. „Wir waren nachhaltig beeindruckt und begeistert von den technischen wie personellen Gegebenheiten vor Ort. Wir erhielten spannende Einblicke in die aktuellen Forschungsschwerpunkte, die Ausstattung der Labore bewegt sich auf höchstem Niveau. Zu den Highlights der Besichtigungen gehörten neben den beeindruckenden Forschungseinrichtungen u.a. mit einem MRT für Mäuse insbesondere auch das Kinderkrankenhaus, welches durch seine besondere Innenarchitektur und kinderfreundliche Gestaltung bei uns einen besonderen Eindruck hinterlassen hat. Auch der Besuch eines unterirdisch angelegten, vollständig ausgestatteten und funktionsfähigen Krankenhauses hat uns beeindruckt. Dieses stellt in Notsituationen nicht nur die medizinische Versorgung sicher, sondern dient auch dem Schutz der Bevölkerung“, erinnert sich Prof. Dr. Neugebauer, Präsident der MHB.

„Dieser Besuch, der ganz im Zeichen des Aufbaus internationaler Beziehungen stand, diente der MHB als weitere Motivation für den Ausbau von Forschungsschwerpunkten. Mit der Universität Haifa hat die MHB einen Partner gefunden, der ähnliche Ziele verfolgt wie die MHB und hinsichtlich der Entwicklung in der Forschung durchaus für uns auch ein Vorbild darstellt. So ergaben sich für beide Universitäten zahlreiche Anknüpfungspunkte, um in Zukunft zu kooperieren und gemeinsam zu forschen“, so Neugebauer weiter.

„Aus studentischer Sicht freut mich natürlich ganz besonders, dass wir zukünftig zwischen der MHB und dem TECHNION regelmäßig einen Studierendenaustausch ermöglichen wollen und dass Famulaturen, PJ-Tertiale und Forschungsaustausche für die Zukunft geplant sind“, schildert Julian Mollin.

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