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„Es ist das Schönste, was es gibt: zu helfen und zu heilen.“ Insgesamt 43 neue Psychologiestudierende starten ins Studium

Neuruppin, 07.10.2016

Feierliche Immatrikulation fand in Anwesenheit des Stellvertretenden Ministerpräsidenten und Finanzministers Christian Görke sowie weiteren insgesamt rund 200 Gästen im Großen Festsaal im Hauptgebäude der Ruppiner Kliniken statt

Mit einer feierlichen Immatrikulation im Großen Festsaal im Hauptgebäude der Ruppiner Kliniken begrüßte die MHB ihre neuen Studierenden. Insgesamt 36 Bachelor- und sieben Masterstudierende starten im Wintersemester ins Studium der Psychologie. Wie der Brandenburger Modellstudiengang Medizin zeichnen sich auch der Bachelorstudiengang Psychologie und der Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie durch ihre große Nähe zur Praxis aus.

 


In Anlehnung an das Fontane-Zitat „Am Mute hängt der Erfolg“ betonte Dekan Prof. Dr. Edmund Neugebauer in seiner Begrüßung, dass die MHB den Mut zur Gründung gehabt habe und dass sich auch der Erfolg bereits einstellen würde. „Das Curriculum der MHB ist in der Medizin und in der Psychologie der Zukunft zugewandt: Die konsequente Verknüpfung von Theorie und Praxis, das Problemorientierte Lernen in kleinen Gruppen sowie der integrierte Kliniktag sind Besonderheiten, die es in dieser Form nur an der MHB gibt. Bei uns zählt Persönlichkeit mehr als Abiturnoten. Studieren Sie mit Enthusiasmus und Gründergeist. Unternehmen Sie Ihr Studium, beteiligen Sie sich aktiv an der Gestaltung und Weiterentwicklung der MHB“, lud Neugebauer die neuen Studierenden ein.

Christian Görke, stellvertretender Ministerpräsident und Finanzminister Brandenburgs, bekannte in seinem Grußwort, dass er anfangs der Gründung einer nicht-staatlichen Medizinischen Hochschule in kommunaler und gemeinnütziger Trägerschaft durchaus skeptisch gegenüber eingestellt gewesen sei. Umso mehr habe er sich über die erfolgreiche Gründung gefreut und darüber, dass sich die MHB auf einem guten Weg befinde. Auch dankte er den Gründungsgesellschaftern und Trägerkliniken für ihren beherzten und mutigen Einsatz. Brandenburg sei zwar eine dynamische Region mit wachsenden Bevölkerungszahlen, doch benötige das Land mit Blick auf den demographischen Wandel dringend neue Ärzte und Psychologen. „Vielleicht verlieben Sie sich ja nicht nur in Ihr Studium, sondern vielleicht verlieben Sie sich ja auch ins Land Brandenburg und finden hier Ihr berufliches und privates Glück“, schloss Minister Görke.

Der ebenfalls erst im Oktober an der MHB gestartete Psychologieprofessor Dr. Pablo Nicolai Pirnay-Dummer ging in seinem kurzweiligen Festvortrag zum Thema „Die Psychologie als Disziplin zwischen praktischer Nützlichkeit und akademischer Wissenschaft“ dem Zusammenhang von Luftdruckschwankungen und Wissensvermittlung nach, betonte die Bedeutung der Selbstbildung und des eigenregulierten Lernens und stellte unter dem Motto „Lernen für Faule“ effektive und effiziente Lernstrategien und Lerntechniken vor.

Ayke Limberg schließlich hieß als Psychologiestudent des ersten Jahrganges ebenfalls sehr herzlich seine neuen Kommilitonen willkommen, schilderte einige der vielen naturgegebenen und kulinarischen Attraktionen der Stadt Neuruppin und lud die neuen Studierenden ein, ihre akademischen Mitsprache- und Gestaltungsmöglichkeiten beim mitunter komplexen Vorgang des Aufbaus einer Universität intensiv und kreativ zu nutzen. Musikalisch begleitet wurde die feierliche Immatrikulation durch Medizinstudent Marius Eisert an der Trompete. Die Moderation hatte Christel Weimar, die mit kurzen Lesungen aus Texten von Theodor Fontane zur literarischen Abrundung des kurzweiligen Programms beitrug und mit dem passenden Zitat schloss: „Es ist das Schönste was es gibt, zu helfen und zu heilen.“

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