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Erste Absolvent*innen der Psychologie feierlich verabschiedet

Neuruppin, 04. März 2019

Am vergangenen Samstag wurden im Tempelgarten in Neuruppin die ersten Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Psychologie feierlich verabschiedet. „Heute feiern wir ein großes und wichtiges Ereignis für die MHB: Die ersten Studierenden der Psychologie haben ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Der heutige Tag ist ein besonderer Tag und ein Tag der Freude“, sagte Edmund Neugebauer, Präsident der MHB. Die ersten Bachelorstudierenden haben im April 2015 gemeinsam mit den Medizinstudierenden ihr Studium aufgenommen, die ersten Masterstudierenden folgten 2016.

„Sie haben als erste Absolventinnen und Absolventen Ihr Bachelorstudium Psychologie (B.Sc.) und Ihr Masterstudium Klinische Psychologie und Psychotherapie (M.Sc.) mit Erfolg beendet. Hierzu gratulieren wir Ihnen sehr herzlich. Sie haben darüber hinaus als Pioniere auch wesentliche Aufbauarbeit in Ihren Studiengängen geleistet und dabei geholfen, die Psychologie weiter zu entwickeln. Auch wenn es manchmal etwas rumpelig war, möchten wir uns für Ihr Engagement und Durchhaltevermögen abschließend noch einmal sehr bedanken. Vielen Dank auch dafür, dass Sie uns Ihr Vertrauen geschenkt und die Chance gegeben haben, gemeinsam mit Ihnen Geschichte zu schreiben“, sagte Neugebauer.

„Wir Psychologen sind ja Spezialisten für Rumpeligkeit“, sagte hieran anknüpfend und augenzwinkernd Prof. Johannes Lindenmeyer, Direktor der Salus Klinik Lindow und Gründungsprofessor der Psychologie an der MHB, der sich auch bei den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und externen Dozent*innen für die geleistete Unterstützung während der Gründungsphase bedankte: „Worum ging es uns mit der Gründung der Psychologie? Ziel des Reformstudiengangs war und ist es, die Psychologie ähnlich wie in unserem Modellstudiengang Medizin vom Menschen aus zu denken. Der deutschlandweit einmalige und einzigartige Kliniktag bietet unseren Bachelorstudierenden vom ersten Tag ihres Studiums Kontakt mit Patientinnen und Patienten. Auch die sogenannten TRIK-Seminare, in denen im Anschluss an den Kliniktag die Möglichkeit besteht, sich mit erfahrenen Therapeut*innen auszutauschen, ist eine weitere Besonderheit und Spezialität der psychologischen Studienangebote an der MHB“, betonte Lindenmeyer, der abschließend gestand: „Ich bin ein wenig neidisch auf die, die Sie jetzt einstellen werden!“

Ayke Limberg blickte in seiner Rede als frisch gebackener Bachelorabsolvent und neuer Masterstudierender aus studentischer Sicht auf die Anfänge zurück, als 24 mutige Bachelorstudierende als Bildungspioniere an der MHB ihr Studium der Psychologie aufnahmen und neben Seminaren auch an Ausschüssen und Gremien zur Planung und Entwicklung von Lehre und Forschung der Psychologie teilnahmen und dabei, wie er sagte, „einer ganzen Universität den Weg bereiteten“. Den Kliniktag bezeichnete auch er als „eine der Juwelen der MHB“.

Den Festvortrag zum Thema „Skandalfilm? Filmskandal! Über die politische Relevanz von Tabubrüchen“ hielt Dr. Hannes König, der den Studierenden aus den MHB-Anfangszeiten noch als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent für die Bereiche Klinische Psychologie, Sozialpsychologie und Psychoanalyse in guter Erinnerung geblieben ist.

Zur Erinnerung an ihre Studienzeit in Neuruppin erhielten die Absolvent*innen sowohl einen originalen, exklusiv produzierten und vom Förderverein der MHB finanzierten Siebdruck des Neuruppiner Künstlers Matthias Zágon Hohl-Stein, der Fontane am Ruppiner See sitzend und mit Blick auf die Klosterkirche St. Trinitatis zeigt, als auch einen kleinen Kaktus, der laut Prof. Neugebauer nicht nur eine anpassungsfähige und widerstandsfähige, sondern auch eine erstaunlich vielseitige Pflanze sei und damit viele Parallelen zu den ersten Absolventinnen und Absolventen der MHB aufweisen würde. „Ausdauer, Motivation und Durchhaltevermögen werden auch zukünftig Dinge sein, die das berufliche Leben von Ihnen fordert. Und wir hoffen, dass Sie - auch wenn es mal wieder stachlig wird – nicht so leicht aufgeben“, so der Präsident der MHB.

Musikalisch abgerundet wurde der Abend durch Singer/Songwriter Sebastian Ripl, der aktuell an der MHB im Masterstudiengang „Klinische Psychologie und Psychotherapie“ eingeschrieben ist und der gemeinsam mit Selina Wolff im Anschluss an den offiziellen Teil ein exklusives Konzert spielte.

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