Deutsche Rentenversicherung richtet Nachwuchsforschergruppe an der MHB ein

Neuruppin/Berlin, 20.02.2020

Die Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg (DRV BB) richtet an der MHB für die Dauer von zunächst fünf Jahren eine Nachwuchsgruppe Rehabilitationswissenschaften/Versorgungsforschung ein, die am Zentrum für Versorgungsforschung der MHB (ZVF-BB) angesiedelt wird. Grundlage ist ein im Februar 2020 abgeschlossener Stiftungsvertrag zwischen der MHB und Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg. Die Zusammenarbeit ist als langfristige Kooperation geplant.

„Wir freuen uns sehr, mit der Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg eine starke Partnerin und Stifterin gewonnen zu haben, die sich mit großem Engagement der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Rehabilitationswissenschaften und der Versorgungsforschung widmet. Gemeinsam Fächergrenzen zu überwinden und innovative interdisziplinäre Versorgungsformen zu entwickeln und zu erproben ist eine zentrale Aufgabe. Wir stärken damit strategisch auch unseren wissenschaftlichen Schwerpunkt, der in der Gesundheit und Medizin des Alterns liegt“, sagt Prof. Edmund Neugebauer, Präsident der MHB.

„Mit unseren Rehabilitationsleistungen helfen wir Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme den Anforderungen am Arbeitsplatz nicht mehr gewachsen sind, erwerbsfähig zu bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Eine Rehabilitation lohnt sich nicht nur für die erkrankten Versicherten. Sie hat sich für die Gemeinschaft der Beitragszahler schon dann bezahlt gemacht, wenn die Versicherten durch die medizinische Rehabilitation etwa vier Monate länger arbeiten und Rentenbeiträge zahlen können. Gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg wollen wir mit der Nachwuchsforschergruppe einen wissenschaftlichen Beitrag leisten, um Konzepte, Methoden und Strukturen rehabilitativer Versorgung zu überprüfen und weiterzuentwickeln und den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis nicht nur in unseren beiden Rehakliniken zu fördern“, erklärt Christian Wolff, stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg.

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