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Brandenburgisches Unternehmen spendet für Krebsforschungsprojekt

Spenden statt Blumen: Uwe Demmler (links), Geschäftsführer der KDH Energie-Versorgungstechnik GmbH, übergibt den Spendenscheck an Dr. med. Hendrik C. Albrecht (rechts)

Neuruppin, 07.09.2022

Anlässlich seines 30+2-jährigen Firmenjubiläums hat das brandenburgische Unternehmen KDH Energie-Versorgungstechnik GmbH (KDH) mit Sitz in Frankfurt/ Oder 6.200 Euro für ein Krebsforschungsprojekt am Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg in Neuruppin gespendet. Zuvor hatte KDH ihre Kunden und Geschäftspartner gebeten, zum Jubiläum statt Blumen zu schenken lieber Geld für den guten Zweck zu spenden. Insgesamt kam so eine Summe von 6.200 Euro zusammen.

„Meine Frau wurde 2021 von Dr. Hendrik Albrecht wegen einer Krebserkrankung in Neuruppin behandelt. Eine schwere Zeit für uns. Wir sind dankbar für die erfolgreiche Behandlung und dafür, dass uns als Familie noch viel gemeinsame Zeit geschenkt wurde. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, dem Klinikum etwas zurückzugeben. Als wir dann von dem Krebs-Forschungsprojekt TIL hörten war klar, dass wir dieses unterstützen möchten“, erinnert sich Uwe Demmler, Geschäftsführer der KDH.

„Wir freuen uns, dass wir unserer Patientin helfen konnten, und freuen uns natürlich auch über die erhaltene Spende. Das von uns initiierte Projekt „Tumor-Infiltrierende Lymphozyten (TIL) beim Dickdarmkrebs“ beschäftigt sich mit der Vermehrung körpereigener Zellen, die maßgeblich an der Abwehr und Zerstörung von Krebszellen beteiligt sind, um damit die eigene Immunabwehr gegen Dickdarmkrebs zu stärken. Der Therapieansatz befindet sich zwar noch in der frühen Entwicklungsphase, gilt aber als nebenwirkungsarme, zielgerichtete und auf den einzelnen Patienten abgestimmte Behandlung schon jetzt als eine der innovativsten und vielversprechendsten Entwicklungen zur Bekämpfung des Dickdarmkrebses“, erklärt Dr. Hendrik Albrecht, leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg (ukrb), einem Universitätsklinikum im Verbund der MHB.

„Mit der Forschung an den Universitätskliniken der MHB werden die Weichen für eine zukunftsweisende Medizin und eine nachhaltige gesundheitliche Versorgung im Land Brandenburg gestellt. Geburtstage, Pensionierungen oder wie in diesem Fall Jubiläen sind wunderbare Möglichkeiten, um nahestehende Personen und Partner*innen statt um Geschenke um Spenden zu bitten, um so gemeinsam einen guten gesundheitlichen Zweck zu unterstützen“, sagt Nadine Shalala, Leiterin Strategische Partnerschaften und Fundraising der MHB.    

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