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Bildungsministerin Wanka besuchte MHB

Brandenburg an der Havel, 10.07.2017

Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung und Mitglied der Bundesregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, besuchte MHB und informierte sich vor Ort am Campus Brandenburg an der Havel über den aktuellen Stand der Entwicklung in Forschung und Lehre. „Die MHB macht auf mich einen soliden Eindruck. Was hier in kurzer Zeit erreicht wurde, ist beeindruckend. Ich sehe die MHB auf einem guten Weg“, fasste Bildungsministerin Wanka zum Abschluss ihres Besuchs ihre Eindrücke zusammen.

Zuvor hatten ihr Studierende das neue und rechtzeitig zum Semesterstart fertig gestellte 'Brandenburger Lern- und interdisziplinäres Trainingszentrum' BLITZ gezeigt, in dem sich die angehenden Ärzte an Modellen praxisorientiert auf ihren Patientenkontakt vorbereiten können. Neben der Lehre lag ein wesentlicher Fokus auch auf der Forschung. Prof. Dr. René Mantke, Prodekan für Forschung und Wissenschaft, stellte die bisherige Entwicklung, den aktuellen Stand sowie die weiteren Perspektiven der MHB, auch mit Blick auf den Gesundheitscampus Brandenburg, vor. „Neben der Lehre auch die Forschung weiter zu entwickeln ist eine Herausforderung, die wir mit Elan und Hingabe annehmen. Es gibt erste positive Tendenzen, auch wenn wir immer noch am Anfang stehen. Es freut mich jedoch sehr, dass wir die im Zusammenhang mit der Diskussion um die Reform des Medizinstudiums vielerorts erhobenen Forderungen nach einer stärker wissenschaftsbasierten Lehre schon heute erfüllen. Ein wenig stolz bin ich auch auf unser achtwöchiges Forschungspraktikum, das es so nur an der MHB gibt“, führte Prof. Mantke aus.

Besonderes Interesse zeigte die Bildungsministerin auch an dem Forschungsschwerpunkt der MHB, der auf der Medizin und Gesundheit des Alterns liegt, mit einem besonderen Fokus auf populationsrelevante Erkrankungen. Wanka betonte, wie wichtig es sei, auch im ländlichen Raum die medizinische Versorgung zu sichern. Sie wies in diesem Zusammenhang auch auf das aktuelle Strukturförderprogramm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ hin, welches den Wandel in strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland durch eine spezifische, themenoffene Innovationsförderung unterstützen soll: "Innovationsfähigkeit ist der Schlüssel für eine gute Zukunft in allen Regionen", sagte Wanka. 

Ein Thema wird hierbei auch die Sicherung einer „hochwertigen medizinischen Versorgung in schrumpfenden Räumen“ sein, wofür in einer Pilotphase bis Ende 2019 150 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Ministerin lud die Hochschulleitung ausdrücklich ein, sich an diesem Programm zu beteiligen und sich um Fördermittel zu bemühen: „Ich zähle auf eine starke Beteiligung der MHB!“

Prof. Wanka im Gespräch mit Medizinstudent Bertram Otto (1.v.li.) und Dietlind Tiemann, Oberbürgermeisterin Brandenburg an der Havel (1. v.re.)

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