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Absolvent der MHB gewinnt Wettstreit der Wissenschaften

Bürgermeister Nico Ruhle (li.) gratuliert Jonathan Nübel und überreicht die Preise

Neuruppin, 16. Mai 2022

Jonathan Nübel, Absolvent des 1. Jahrgangs Medizinstudierender an der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB), belegt nach Zuschauervoting den 1. Platz beim 1. Brandenburger Science Slam in Neuruppin. Interessierte Bürger*innen konnten am vergangenen Freitag live die Vielfalt der Brandenburgischen Wissenschaft erleben und erfahren, wie spannend und unterhaltsam diese sein kann. Die Schirmherrschaft hatte Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle übernommen, Bürgermeister Nico Ruhle überreichte die Preise.

„Ich freue mich natürlich riesig über die Auszeichnung!“, so Jonathan Nübel, Alumnus der MHB und Gewinner des 1. Brandenburger Science-Slams in Neuruppin. „Gerade auch die Corona-Krise zeigt uns doch den existentiellen Stellenwert von Wissenschaft und Forschung – und auch wie wichtig es ist, Forschung allgemeinverständlich und gern auch mit einem Augenzwinkern zu erklären!“

Vor rund 130 Zuschauer*innen im Neuruppiner Hangar 312 präsentierten neben Jonathan Nübel drei weitere Nachwuchswissenschaftler*innen und Slammer*innen ihre Forschungsergebnisse. Ziel des Formates ist es, Forschung und ihre Ergebnisse unterhaltsam, kurzweilig und vor allem allgemeinverständlich zu präsentieren. Nach dem Votum des anwesenden Publikums, das die jeweiligen Vorträge mit Punkten von 1 bis 10 bewerten konnte, ist dies an diesem Abend am besten Jonathan Nübel gelungen.

In seinem Vortrag „Wie man einen Regenschirm im Sturm aufspannt“ illustrierte der MHB-Alumnus und Arzt in Weiterbildung am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg die Herausforderungen des kathetergestützen Aortenklappenersatzes und die sich daraus für die Arbeitsgruppe ergebenden Forschungsfragen. Gemeinsam mit PD Anja Haase-Fielitz und Prof. Christian Butter forscht Jonathan Nübel zur Hämodynamik bei Transaortaler Aortenklappennimplantation (TAVI) und den postoperativen, kardio-renalen sowie neurokognitiven Auswirkungen für Patient*innen.

„Es ist schön zu sehen, dass Jonathan Nübel nicht nur ein herausragender Nachwuchswissenschaftler, sondern offensichtlich auch ein sehr talentierter Slammer ist“, sagt Prof. Christian Butter, Professor für Innere Medizin und Kardiologie an der MHB und Chefarzt der Kardiologie am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, „Auch freut es mich, dass durch sein Engagement unsere Forschung auch in der Allgemeinbevölkerung noch bekannter wird, denn passend zur Medizin des Alterns als Forschungsschwerpunkt der MHB ist die TAVI ein sehr geeigneter Therapieersatz - insbesondere auch für ältere Patient*innen, und somit nicht nur statistisch gesehen ein relevantes Thema für die Allgemeinbevölkerung.“

„Das ist auch ein tolles Signal für die wissenschaftliche Nachwuchsförderung an der MHB“, ergänzt Prof. Hans-Uwe Simon, Präsident der Medizinischen Hochschule Brandenburg und selbst hochrangiger Wissenschaftler und leidenschaftlicher Forscher durch und durch. „Unser Engagement, junge Menschen in Brandenburg praxisorientiert und wissenschaftsbasiert auszubilden, zahlt sich aus und wird auch von der Allgemeinbevölkerung wahrgenommen – das ist toll! Ich würde mir auch wünschen, dass sich unsere aktuellen Studierenden an Jonathan Nübel orientieren und seinem guten Beispiel als Arzt, Forscher und Slammer nachfolgen.“

Glückwünsche erhielt der Gewinner auch persönlich von der Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle – digital per Twitter. Die Ministerin hatte bei dem durch die Präsenzstellen der Hochschulen des Landes Brandenburg erstmals organisierten Wettstreit der Wissenschaften die Schirmherrschaft übernommen. Der 1. Brandenburger Science Slam fand an insgesamt sieben über das Land verteilten Standorten statt.

Weitere Informationen zum Science Slam in Neuruppin und den anderen Slammer*innen finden Sie hier.

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