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Aktuelles

Pragmatische klinische Studien

Eine pragmatische klinische Studie vergleicht mehrere Gesundheitsinterventionen an einer randomisieren Population, die die klinische Praxis repräsentiert. Dazu werden beispielsweise Einschlusskriterien weit gefasst und z.B. die Teilnahme von Patienten mit typischer Komorbidität ermöglicht. Dadurch sind die in der Studie gemessenen Vorteile und Risiken von Behandlungen von direkter Relevanz für die klinische Routine. Weitere Informationen vom European Network of Centres for Pharmacoepidemiology and Pharmacovigilance (ENCePP) finden Sie hier.

Anbei finden Sie weitere interessante Links zu diesem Thema:

Die Salford-Lungenstudie

PRECIS

PRECIS-2

CONSORT-Erklärung

2. Forschungsworkshop Klinische Studien

Unser zweiter Forschungsworkshop für klinische Studien fand am 14.06.2019 in Brandenburg an der Havel statt. Trotz freitäglicher Hitze war der Workshop gut besucht.

Nachdem die Drittmittelverwaltung, das Forschungsdekanat und das KKS-BB über ihre Unterstützungsmöglichkeiten informiert hatten, folgte ein sehr informativer Vortrag von Frau Prof. Holmberg über systematische Literaturrecherche. Auch sehr interessant war der Vortrag von Frau Nolting vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA), die uns einen Einblick in die Arbeit des GBA vermittelte sowie über Evidenzstufen und Nutzenbewertung neuer Methoden referierte. Nach einer kurzen Stärkung vermittelte Herr Prof. Hauptmann vom Institut für Biometrie die methodischen Grundlagen für die erfolgreiche Durchführung klinischer Studien. Herr Prof. Heinze, Chefarzt der Psychiatrie und Psychotherapie in Rüdersdorf, gab einen Einblick darüber, wie man mit Hilfe strategischer Entscheidungen, erfolgreich einen Forschungsbereich an einem Klinikum aufbaut. Zum Abschluss unserer Expertenrunde teilte der Forschungsdekan der Medizinischen Hochschule Brandenburg Herr Prof. Weylandt seine Erfahrungen als forschender Kliniker mit den Teilnehmern.

Abschließend nutzen einige Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Forschungsvorhaben vorzustellen und profitierten von der Expertise der erfahrenen Referenten und Teilnehmer.

Die Folien der Vorträge des 2. Forschungsworkshops finden Sie hier.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses Workshops beigetragen haben!

K. Schnuppe

Eindrücke vom ersten GCP-Kurs

Am Freitag 17.05.2019 und Samstag 18.05.2019 fand der erste GCP-Kurs nach AMG und neuer EU Verordnung (536/2014) statt. Unser Ziel war es, alle Inhalte gemäß den Vorgaben der Bundesärztekammer möglichst praxisnah und abwechslungsreich zu vermitteln. Durch unser interdisziplinäres Team, war es uns möglich die Inhalte aus verschiedenen Perspektiven (Prüfarzt, Biometriker, Studienkoordinator) wiederzugegeben. Auch das Publikum war gut gemischt. Neben Klinikern interessierten sich auch wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiter der Studienzentrale für unseren Kurs. Die Kursteilnehmer nutzten die Möglichkeit gezielt Fragen zu stellen. Es entstanden interessante Diskussuionen zu Berufsordnungsstudien, zur Medizinethik und Statistik.

GCP-Aufbaukurs

Bei allen Vortragenden und Unterstützern möchte ich mich sehr für Ihr Engagement bedanken!

K. Schnuppe

Institut für Biometrie an der MHB

Es zieht wieder Leben ein in das O-Haus auf dem Campus der Ruppiner Kliniken. Im Mai sind Prof. Michael Hauptman (Professor für Biometrie und Registerforschung) und seine Frau Cecile Ronckers (Epidemiologin) eingezogen. Weitere Mitarbeiter folgen im Laufe der nächsten Monate. Da Prof. Hauptmann die Funktion des Direktors des KKS-BB übernimmt, werden das Koordinierungszentrum für Klinische Studien und das Institut für Biometrie zukünftig eng zusammen arbeiten.

Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit und hoffen, dass die neue Expertise im Bereich Biometrie und Statistik von vielen Klinikern und Forschern der MHB genutzt wird.

Forschungsworkshop für Klinische Studien

Am Freitag, dem 16.11.2018, fand am Campus Neuruppin der erste Forschungsworkshop des neu gegründeten Koordinierungszentrums für Klinische Studien Brandenburg (KKS-BB) statt. Ziel dieses Workshops war es, die ärztlichen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) sowohl über die Bedeutung nicht-kommerzieller, wissenschaftsgetriebener klinischer Studien, sogenannter Investigator Initiated Trials (IITs) zu informieren als auch über die Unterstützungsmöglichkeiten aufzuklären, welche ihnen das neu gegründete Koordinierungszentrum bieten kann.

Neben dem Dekan der Hochschule, der auch über die besonderen Möglichkeiten der Studienlandschaft des MHB-Netzwerks sprach, wurden die Strukturen des KKS-BB sowie die Probleme und Erwartungen von Industriepartnern vorgestellt. Ein Vortrag des Forschungsdekanats über die Möglichkeiten der Forschungsförderung über öffentliche Mittel rundete das Vormittagsprogram ab. Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter mit der Vorstellung bereits laufender und geplanter Studienkonzepte. Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dass dieses Format zukünftig fortgesetzt werden sollte, um sowohl das Knowhow als auch die Vernetzung der forschenden Ärzte voranzutreiben.

Folien zum Forschungsworkshop

20. November 2018

Erster Forschungsworkshop KKS-BB

Um an klinischen Studien interessierten Klinikärzten eine Möglichkeit des Austausches zu bieten, organisiert das KKS-BB halbjährlich einen Forschungsworkshop. Es werden interessante Vorträge zur Struktur und dem Service des KKS-BB sowie Vorträge zur Forschungsförderung erwartet. Des Weiteren ist die Vorstellung von sowohl aktuell laufenden als auch von geplanten Studienkonzepten geplant.

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